• Beziehen Sie eindeutig Stellung zu massiven Menschenrechtsverletzungen in China!
    Im Verhaltenskodex der Swatch-Gruppe heisst es: «Die Swatch-Gruppe teilt die Kernphilosophie der olympischen Bewegung, die mehr als alles andere die Menschlichkeit feiert… ethische und soziale Kriterien sind daher seit jeher ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur… Wir setzen uns auch für den Schutz der internationalen Menschenrechte ein...unser Verhaltenskodex sowie die Grundsätze unserer Geschäftspraktiken und unsere Null-Toleranz-Politik in Bezug auf Menschenrechtsverletzungen.» Die Marke Omega fungiert als offizieller Zeitmesser der Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing und lanciert anlässlich dessen sogar eine neue Marke, die Seamaster Diver 300M “Beijing 2022” Special Edition. Ihre Worte im Verhaltenskodex und Ihre Werbung sind ein Hohn gegenüber den Betroffenen von den massiven Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik China: • Andersdenkende, darunter zahllose Journalist:innen und Menschenrechtsanwält:innen, werden überwacht, verfolgt und inhaftiert. • Auch diejenigen, die nicht inhaftiert sind, werden durch ein Orwell’sches Überwachungssystem bis in den letzten Winkel ihres Privatlebens überwacht. • Über 1 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Ost-Turkestan (chin. Provinz Xinjiang) sind wegen Nichtigkeiten in Arbeitslagern interniert und erdulden dort Gewalt, Folter, Erniedrigung und sexuelle Misshandlungen. • Uigurische Frauen werden von den chinesischen Behörden zur Sterilisation oder zu anderen Massnahmen zur Geburtenverhinderung gezwungen. • Mehr als 80.000 Uigur:innen wurden zur Zwangsarbeit innerhalb Chinas transferiert. • Das Uyghur Tribunal hat unter der Leitung des renommierten Menschenrechtsanwalt Geoffrey Nice QC geurteilt, dass die chinesische Regierung einen Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an den Uigur:innen begeht. • In Tibet sind über eine halbe Million Menschen Opfer von Zwangsarbeit. Über eine Million tibetische Nomaden wurden zwangsweise in „Modelldörfern“ angesiedelt. • Mehr als 10’000 Mönche und Nonnen mussten in Umerziehungslagern der Kommunistischen Partei ihre Loyalität schwören und den Dalai Lama verunglimpfen. • Die tibetische Sprache wird aus den Schulen verdrängt und Sprachaktivist:innen zu Gefängnisstrafen verurteilt. Die • Die massenhafte Ansiedlung von chinesischen Siedlern verbunden mit ökonomischer Bevorteilung marginalisieren die Tibeter und lassen sie in Armut versinken.
    217 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Uwe Meya
  • Der neue Campus Horw soll ein Leuchtturmprojekt im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit werden.
    Die Bildungsinstitutionen von heute prägen die Köpfe von morgen. Lehre und Forschung spielen eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft, womit eine grosse Verantwortung einhergeht. In Bezug auf die Klimakrise erwarten wir, dass die Hochschule Luzern und das Finanzdepartement des Kantons Luzern dieser Verantwortung gerecht wird, indem sie ihren Beitrag zum Wandel hin zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen Gesellschaft leistet und sich den Herausforderungen des Klimawandels stellt. In Gesprächen mit Jurymitgliedern stellte sich heraus, dass ein Zertifizierungslevel von Platin bereits angestrebt wird, was sehr gut ist. Jedoch ist dies nicht schriftlich festgehalten und somit nicht verbindlich. Wir möchten mit dieser Petition zeigen, dass sich viele Menschen das bestmögliche Zertifizierungslevel wünschen. Wir unterstützen das Statement von Viktor Sigrist (Homepage T&A) [2]: “Zukunftsorientierte Lebensräume, energieeffiziente Gebäude, intelligente Systeme, moderne Infrastrukturen: Das und mehr schaffen Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Architektinnen und Architekten jeden Tag. Viele davon haben ihre Kompetenzen in einem Studium an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur erworben.” Wir möchten, dass zukünftige Studierende und Mitarbeitende der HSLU und PHLU auch auf einem Campus mit genau diesen genannten Qualitäten tätig sein können. Dies ist mit SNBS Platin am besten erreicht. Expert*innen meinen zu SNBS Platin: ------------------------------------------------------ “Der Campus Horw soll ein Leuchtturm der gesamtheitlichen Nachhaltigkeit werden. Eine Zertifizierung nach SNBS Platin bedeutet ein erster Schritt und eine Qualitätssicherung in der Planungsphase dafür.” Gianrico Settembrini dipl. Arch. ETH/SIA; MAS EN Bau “Das umweltfreundlichste Gebäude ist das, welches nicht gebaut wird. Zertifizierungen haben ihre Grenzen und im vorliegenden Projekt könnte es für mich etwa bezüglich zeitlosem architektonischem Ausdruck oder Nutzungskonzept zu nicht-ionisierender Strahlung noch weiter gehen. Wenn aber bereits eine SNBS-Zertifizierung durch die Bauherrschaft angestrebt wird, macht es Sinn, das höchste Niveau 'Platin' zu erzielen." Aldo Schmid Baubiologe IBN/SIB Was ist SNBS: -------------------- SNBS Hochbau ist ein Zertifikat für nachhaltiges Bauen in der Schweiz. Dieses ermöglicht die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermassen und umfassend in Planung, Bau und Betrieb eines Gebäudes miteinzubeziehen. Weitere Informationen zu SNBS findest Du hier: https://www.nnbs.ch/standard-snbs-hochbau Quellen: --------------- [1] Quelle des Bildes: https://campushorw.lu.ch/ (Aufgerufen am 10.11.21) [2] Quelle des Zitats: https://www.hslu.ch/de-ch/technik-architektur/ueber-uns/grusswort-direktor/ (Aufgerufen am 03.12.21) Besuche unsere Homepages, um mehr über uns zu erfahren: https://www.venalu.ch/ https://ennaluzern.ch/
    171 von 200 Unterschriften
    Gestartet von ENNA und VENALU Picture
  • #HumanityB4Nationality: Menschlichkeit vor Nationalität und Chancengleichheit für ALLE!
    Menschlichkeit vor Nationalität! Wir müssen die Stimme der Stimmlosen sein und diese menschliche Tragödie ein für alle Mal beenden! „Lily4Refugees“ ist mein Leidenschaftsprojekt. Ich bin Autorin, Bloggerin und Voice4Refugees. Ich bin ein ehemaliger Kriegsflüchtling, der fast drei Jahrzehnte lang unter dem Flüchtlingsgesetz in der Schweiz gelitten hat. Mir wurden als Asylbewerberin und „geduldetem“ Kriegsflüchtling mit einer F-Aufenthaltsbewilligung jegliche Rechte auf Bildung und Integration verweigert. Deshalb wähle ich als Petitionstitel #HumanityB4Nationaltiy, also Menschlichkeit vor Nationalität. Mein ganzes Leben wurde ich auf ein Stück Papier reduziert, und das machte mein Leben zur Hölle! Vom F-Ausweis bis B, C und schließlich der Schweizer Einbürgerung nach 27 Jahren! Niemand sollte auf ein Stück Papier reduziert werden. Jeder Mensch verdient ein Leben in Würde, unabhängig vom Geburtsort, der Nationalität, Religion und dem Pass. Das Recht auf Bildung und Unabhängigkeit ist ein Grundrecht für ALLE und Menschlichkeit kennt keine Nationalität! Es ist meine Verpflichtung und Mission, mich heute für andere Opfer der Flüchtlingspolitik und Bürokratie einzusetzen. Deshalb bin ich, solange ich atme, die Voice4Refugees, egal welche Vorurteile und negativen Meinungen die Menschen und Medien über die Flüchtlinge haben.
    2 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Lily Amis
  • Coupe du monde 2022 : le Qatar doit respecter les droits humains des travailleur.euse.s migrant.e.s
    Nous sommes très préoccupé.e.s par la situation de milliers d’étrangères et étrangers travaillant au Qatar – en particulier de celles et ceux œuvrant à la mise sur pied de la Coupe du monde de football de 2022. Depuis l’attribution au Qatar de l’organisation de cet événement, des milliers de travailleurs, en grande partie étrangers, sont décédés sur les chantiers liés à ce projet à cause des conditions de travail et de climat très dures, ainsi que du manque de protection à leur égard. Et ce, souvent sans que leurs familles en aient été informées, ni indemnisées. En 2020, le Qatar a aboli le système très controversé de la « Kafala ». Cette décision est à saluer. Cependant, de nombreuses lacunes existent encore dans la protection des droits des travailleuses et travailleurs au Qatar. Le Qatar est Partie au Pacte international relatif aux droits civils et politiques et au Pacte international relatif aux droits économiques, sociaux et culturels. Ces traités obligent le Qatar à protéger le droit à la vie de toute personne, y compris celle des travailleuses et travailleurs étranger.e.s, et à leur garantir des conditions de travail dignes et un environnement sain. Ces traités obligent aussi le Qatar à veiller à ce que les employeurs garantissent et respectent ces droits.
    118 von 200 Unterschriften
    Gestartet von ACAT Schweiz Suisse Svizzera Picture
  • Fussball-WM 2022: Katar muss die Menschenrechte ihrer ArbeitsmigrantInnen respektieren
    Wir sind sehr besorgt über die Situation Tausender Ausländerinnen und Ausländer, die in Katar arbeiten – insbesondere derjenigen, die an der Errichtung der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 arbeiten. Seitdem die Austragung dieser Veranstaltung an Katar vergeben wurde, sind Tausende von Arbeitnehmern, zum grossen Teil Ausländer, auf den Baustellen dieses Projekts gestorben. Die Gründe sind sehr harte Arbeits- und Klimabedingungen sowie mangelnder Schutz. Oft werden die Familien nicht über den Tod ihrer Angehörigen informiert oder dafür entschädigt. 2020 hat Katar das umstrittene «Kafala»-System abgeschafft. Diese Entscheidung ist zu begrüssen. Dennoch bleibt der Schutz der Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Katar mangelhaft. Katar ist Vertragspartei des internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte und des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Diese Verträge verpflichten Katar, das Recht auf Leben jeder Person zu schützen, einschliesslich desjenigen ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, und ihnen würdige Arbeitsbedingungen und eine gesunde Umgebung zu garantieren. Diese Verträge verpflichten Katar auch, darauf zu achten, dass die Arbeitgeber diese Rechte garantieren und einhalten.
    55 von 100 Unterschriften
    Gestartet von ACAT Schweiz Suisse Svizzera Picture
  • Lückenlose Aufklärung Sammlung Bührle
    Wir wollen keinen Kunstgenuss auf Kosten von Menschen in Not oder auf der Flucht bzw. ihrer rechtmässigen Erb:innen.
    256 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Gaby Belz
  • No al Certificato Covid nelle biblioteche!
    La restrizione dell’accesso alle biblioteche cantonali rappresenta una limitazione al diritto di studio che preoccupa il corpo studentesco. Sebbene sia possibile ritirare i libri ordinati online, alle studentesse e agli studenti sprovvisti di certificato Covid viene negata la possibilità di consultare i libri in loco e di accedere alle sale di studio, importante risorsa per chi a casa non ha le condizioni adatte allo studio e usufruisce dell’alternativa rappresentata dalle biblioteche cantonali. Nelle attuali condizioni, la distanza di 1.5 m in biblioteca può essere rispettata facilmente, perciò riteniamo eccessivo che l’accesso sia consentito solo alle persone aventi il Certificato Covid: ciò crea solo un clima divisivo all’interno della popolazione studentesca. Le biblioteche essendo luogo di studio, di cultura e di scambi di idee dovrebbero essere accessibili a tutti senza alcun discrimine. Persino le associazioni di categoria sono perplesse circa la richiesta del Certificato per accedere ai servizi, che difficilmente collima con il codice etico dei bibliotecari che “devono garantire la fornitura di servizi equi senza discriminazione e il diritto di tutte le persone di accedere all’informazione”. Evidentemente la natura etica della professione non è compatibile con le misure attualmente vigenti.
    661 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Sindacato Indipendente Studenti e Apprendisti SISA Picture
  • ¡Un millón de francos suizos - medicamentos para Cuba!
    Durante la pandemia, el anterior presidente de EE.UU. amplió el bloqueo con 243 nuevas sanciones en medio de la pandemia de coronavirus, y el nuevo presidente Biden sigue en el mismo estilo: el gobierno de EE.UU. quiere volver a destinar 20 millones de dólares en 2022, además del presupuesto millonario para la emisora de propaganda "Radio y TV Martí", para financiar a los opositores cubanos del sistema con el fin de desestabilizar al gobierno de La Habana. En el establishment de la política exterior estadounidense se están llevando a cabo actividades y planes para explotar aún más la difícil situación de Cuba. Esto incluye, entre otras cosas, una verdadera campaña de desinformación con el objetivo de llevar a cabo un "cambio de régimen" y para ello se ha puesto en marcha una gigantesca maquinaria mediática. En consecuencia, la situación económica y coronapandémica para la población cubana se hizo cada vez más difícil, lo que, comprensiblemente, provocó descontento y protestas. Puede encontrar información más diferenciada aquí: https://public.3.basecamp.com/p/SGb5biWdgjgGMtQjjHuZL4Ye
    1 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Vereinigung Schweiz-Cuba Sektion Region Zürich-Ostschweiz Vilma Espin
  • 1 milione CHF - Medicinali per Cuba!
    Durante la pandemia, l'ex presidente degli Stati Uniti ha esteso il blocco con 243 nuove sanzioni nel mezzo della pandemia di coronavirus, e il nuovo presidente Biden sta continuando nello stesso stile: il governo degli Stati Uniti vuole fornire altri 20 milioni di dollari nel 2022 per finanziare gli oppositori cubani del sistema per destabilizzare il governo dell'Avana, oltre al budget milionario per la stazione di propaganda "Radio e TV Marti". Nell'establishment della politica estera statunitense si stanno svolgendo attività e pianificazioni per sfruttare ulteriormente la difficile situazione di Cuba. Questo include, tra le altre cose, una vera e propria campagna di disinformazione con l'obiettivo di realizzare un "cambio di regime" e una gigantesca macchina mediatica è stata messa in moto per questo scopo. Questo ha reso la situazione economica e coronapandemica per i cubani sempre più difficile e ha comprensibilmente portato al malcontento e alle proteste. Informazioni differenziate su questo possono essere trovate qui: https://public.3.basecamp.com/p/C2Nwei698AVkRxjoKsFf5WPR
    2 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Vereinigung Schweiz-Cuba Sektion Region Zürich-Ostschweiz Vilma Espin
  • 1 million CHF - Des médicaments pour Cuba !
    Pendant la pandémie, l'ancien président des États-Unis a étendu le blocus encore plus loin avec 243 nouvelles sanctions en pleine pandémie de coronavirus, et le nouveau président Biden continue dans le même style : en 2022, le gouvernement américain veut fournir 20 millions de dollars supplémentaires pour financer les opposants cubains au système afin de déstabiliser le gouvernement de La Havane, en plus du budget d'un million de dollars pour la station de propagande "Radio et TV Marti". L'establishment de la politique étrangère américaine est engagé dans des activités et des plans visant à exploiter davantage la situation difficile de Cuba. Il s'agit, entre autres, d'une véritable campagne de désinformation dans le but de procéder à un "changement de régime" et une gigantesque machinerie médiatique a été mise en route à cette fin. Cela a rendu la situation économique et corona pandémique de plus en plus difficile pour les Cubains et a conduit, à juste titre, au mécontentement et aux protestations. Des informations différenciées à ce sujet sont disponibles ici : https://public.3.basecamp.com/p/JtiuV3jLFswCP5JvBs1shDMJ
    2 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Vereinigung Schweiz-Cuba Sektion Region Zürich-Ostschweiz Vilma Espin
  • Soutenons les Afghan-es réfugié-es dans le canton de Vaud !
    Nous nous ne pouvons pas faire grand chose pour celles et ceux qui risquent leur vie en Afghanistan, mais nous pouvons, devons, arrêter les tracasseries administratives que subissent celles et ceux qui sont déjà ici. La prise de pouvoir des Talibans en Afghanistan a profondément choqué et suscite une inquiétude légitime pour les populations restées sur place, en particulier les femmes. Nous ne voulons et ne pouvons rester impuissant·es face à ce drame ! Des dizaines de personnes originaires d’Afghanistan se trouvent déjà dans le canton de Vaud. Ces personnes ont fui un pays gangréné par la violence et la corruption, mais rares sont celles à avoir obtenu l’asile ici. Elles souffrent aujourd’hui de voir leur famille en danger sur place. La plupart ont reçu des admissions provisoires (permis F). Ce statut, précaire, ne leur permet pas de faire venir leur famille proche ni de sortir de Suisse pour les visiter. Il est illusoire de penser que la démocratie va se rétablir prochainement en Afghanistan et donc injuste de maintenir ces personnes avec ce statut précaire. Il est urgent de tenir compte de cette réalité dramatique et de faciliter les démarches pour obtenir un permis de séjour durable, de faciliter les regrou-pements familiaux et de permettre aux Afghan·es admis·es provisoirement de rendre visite à leurs proches en dehors de l’Afghanistan. Or, au lieu d’œuvrer à faciliter la vie et l’intégration des Afghan-es qui sont parvenu-es en Suisse, les autorités vaudoises multiplient les actes de coercition et les tracasseries adminis-tratives à leur encontre : Pour faciliter le renvoi de familles afghanes en Croatie au nom des accords Dublin, des enfants de moins de moins de 12 ans sont assigné-es à résidence. Traumatisé-es par les mauvais traitements subis en Croatie, ielles vivent chaque jour dans la terreur d’une descente de police. Alors qu’ielles remplissent absolument tous les critères demandés pour une régularisation (autonomie financière, excellente intégration), de nombreux afghan-es titulaires d’une admission provisoire attendent depuis plus d’une année leur permis B, sans que les autorités n’apportent la moindre justification à cette lenteur. Nous demandons aux autorités vaudoises d’agir maintenant pour soutenir tou·tes les Afghan·es venu·es trouver refuge dans le Canton de Vaud !
    566 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Collectif Droit de rester, Lausanne
  • Gegen legales Unrecht und für ein humanes Asylverfahren für Menschen aus altrechtlichen Verfahren
    Der Fall L.: Ein Opfer der aktuellen Regelung ist Loki, der ursprünglich aus Bangladesch stammt, aber seit Februar 2014 in der Schweiz lebt. Loki ist mittlerweile ein lizenzierter Badminton-Clubspieler, schloss das Deutsch-Niveau B1 ab, besuchte einen Pflege-Fachkurs, hat einen erweiterten Freundes- und Familienkreis in der Schweiz und leistet Freiwilligen-Arbeit. Er ist ein Mensch mit fortgeschrittener Integration – hat aber Berufsverbot. Mehrere Stellenangebote durfte er nicht antreten. Im April 2019 übernahm die Schweiz die „EU Standard Operations-Prozeduren“, um Rückführungen nach Bangladesch unter Zwang durchführen zu können. Anfangs 2020 wird durch die Eröffnung der Rückkehr-Zentren zusätzlicher Druck auf den Nothilfe-beziehenden Loki ausgeübt. Für Loki stellt die Ausreise nach Bangladesch eine grosse Gefahr dar. Er stellt ein begründetes Gesuch zum persönlich schwerwiegenden Härtefall. Der Migrationsdienst des Kantons Bern entschied am 9. Juni 2021, das Gesuch nicht zu bearbeiten. Für diesen Entscheid braucht es nach geltendem Recht weder eine Begründung noch gibt es eine Beschwerde-Möglichkeit. Am 12. Juli 2021 wurde Loki vorsorglich inhaftiert. Von da an wurde der Druck auf ihn, freiwillig auszureisen, erhöht. Dies zum Beispiel mit der mehrfachen Erhöhung (und Aufdrängen) des Rückkehr-Hilfsgeldes. Am 2. August wurde er sogar mit dem Gefängniszug nach Zürich gebracht, obwohl er immer klar kommunizierte, dass er nicht ausreisen will. Loki sollte als einer von vielen freiwillig Ausgereisten in der SEM-Statistik erscheinen. Am 3. September 2021 wurde Loki überraschend und ohne jegliche Erklärung freigelassen. Nach wie vor lebt er aber mit der Ungewissheit, ob und wann er wieder inhaftiert wird. Mehr zu Lokis Fall könnt ihr hier https://journal-b.ch/artikel/geschieht-hier-ein-legales-unrecht/ oder hier https://www.bernerzeitung.ch/der-verzweifelte-kampf-der-freunde-des-berner-ausschaffungshaeftlings-214828490867 nachlesen. Hier gibt es zudem mehrere Folgen der Web-Serie über den Kampf gegen legales Unrecht im Schweizer Asylwesen: https://vimeo.com/showcase/8872589 Was soll die Petition ändern? Mit unseren Forderungen wollen wir erreichen, dass die in der Regel weit fortgeschrittene Integration von Menschen im altrechtlichen Verfahren legalisiert wird und dass sich die betroffenen Menschen voll und ganz in die Gemeinschaft einbringen können. Die legale Integration führt unter anderem mittels dem Recht zu arbeiten aus der Abhängigkeit von Not- und Sozialhilfe heraus. Wir wollen ausserdem erreichen, dass menschenrechtsverletzende und entwürdigende Ausschaffungs-Prozeduren verhindert werden und unschuldige Menschen nicht mehr in Administrativhaft kommen. Nicht zuletzt wollen wir die im Vollzug tätigen Menschen vor den ethisch-moralischen Konflikten schützen, die sich mit der aktuellen Regelung stellen. Hintergrund der Petition: Diese Petition bezieht sich auf Menschen, die mit dem altrechtlichen Asylverfahren beurteilt wurden. Mit den neuen, beschleunigten Verfahren (gültig seit dem 1. März 2019) leben die geflüchteten Menschen isoliert in Bundes- respektive Rückkehrzentren. Eine ungewollte mehrjährige Integration von abgewiesenen Menschen kann unter dem neurechtlichen Asylverfahren somit gar nicht mehr stattfinden. Das Problem: das alte Asylrecht hinterlässt bestens integrierte Menschen, die seit mehr als 5 Jahren in die Nothilfe gezwungen werden. Menschen aus dem Kanton Bern, die ihre Asylgesuche vor dem 28. Februar 2019 eingereicht haben, wurden nach dem alten Asylgesetz behandelt. Diese Menschen durchlebten langwierige Verfahrenszeiten. Viele leben unter erschwerten Bedingungen seit über 5 Jahren hier in der Schweiz und sind oft überdurchschnittlich gut in die hiesige Gesellschaft integriert. Für die abgewiesenen Menschen wie auch für die Gemeinschaft in der Schweiz könnten es Geschichten mit Zukunft sein. Eine freiwillige (selbstständige) Ausreise ist diesen Menschen nicht zumutbar. Zwangsmassnahmen missachten dies jedoch. Da die Kantone nicht verpflichtet sind, Härtefall-Gesuche zu prüfen, werden die einzelnen, individuellen Umstände oft übergangen. Differenziertes und angemessenes Umsetzen im Vollzug muss möglich werden. Für Menschen, die lange Zeit (5 Jahre und mehr) Nothilfe bezogen, wuchs ihr Bleiberecht durch die aktuelle Lebenssituation mit mehreren Jahren Integration. Ausschliesslich fremdenpolizeiliches und vollzugs-technisches Vorgehen missachtet dies. Geforderte freiwillige Ausreise darf weder durch „Beuge-Haft“ noch durch taktisches Aufdrängen von Bargeldbeträgen erzwungen werden. Vielmehr sollte in Zusammenarbeit mit der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) die «Kann-Bestimmung» des Art. 14 Abs. 2 (AsylG) für die Härtefallregelung als Chance sofort genutzt werden. Dies entlastet sowohl die im Vollzug tätigen Menschen als auch die Gemeinschaft und verhindert vorsorgliche Inhaftierung von verletzlichen Menschen. Menschen mit all ihren lebendigen Seiten im langjährigen „Dasein“ mit hiesigen Werten, hier inmitten der Gesellschaft! Auch finanziell lohnt sich eine Regularisierung sowohl für den Bund als auch für die Kantone, wenn Menschen erwerbstätig werden dürfen. Eine Anstellung im Arbeitsmarkt gilt seitens GSI als Königsweg der Integration; viele der Betroffenen stehen an der Schwelle dazu!
    593 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Komitee gegen legales Unrecht