• KULTURSTADTPLAN JETZT
    Die Petition formuliert drei übergeordnete Kernanliegen und fordert den Stadtrat auf, Massnahmen zu ergreifen: MASSNAHMEN ZUR ERHÖHUNG DER SICHTBARKEIT DER KULTURSTADT. > Was: Das Angebot alleine macht noch nicht die Kulturstadt. In den Bereichen Signaletik, Werbemöglichkeiten und Erhaltung sowie Förderung von Kulturangeboten an zentraler Lage besteht dringender Aufholbedarf. Wir fordern Massnahmen, welche die Kulturstadt sichtbar, erlebbar und spürbar machen. > Wie: Werbemöglichkeiten und Kulturinterventionen an stark frequentierter Lage, Ermöglichung von Zwischennutzungen, Altstadtbelebung, Massnahmen gegen die Gentrifizierung, (...) > Wo: Hauptbahnhof, Altstadt und weitere Knotenpunkte. PROAKTIVE EINBINDUNG DER KULTUR BEI STADTENTWICKLUNGS- UND BAUPROJEKTEN. > Was: In wichtigen städtebaulichen Projekten muss die Kulturlobby proaktiv in den Planungsprozess eingebunden werden, um den Kultur- und Tourismusstandort zu stärken, den Projekten den entscheidenden kreativen Akzent zu geben, und um zu vermeiden, dass die Stadtkasse durch reaktive Massnahmen zusätzlich belastet wird. > Wie: Der Stadtrat soll einen konkreten und adäquaten Umsetzungsvorschlag machen. > Wo: Verkehrsberuhigte Stadthausstrasse, Projekt Technikumstrasse, etc. GRÜNDUNG EINER «VERWALTUNGSGRUPPE KULTUR». > Was: Die Positionierung der Kulturstadt muss als übergeordnetes Anliegen alle städtischen Departemente durchdringen. Wir fordern die Ernennung von „Kulturverantwortlichen“ pro Departement. > Wie: Die Kulturverantwortlichen treffen sich zwei- bis dreimal jährlich in einer „Verwaltungsgruppe Kultur“ und stellen sicher, dass der Wichtigkeit des Labels „Kulturstadt" auf allen Ebenen Rechnung getragen wird und die kulturellen Angebote in der städtischen Kommunikation abgebildet werden. > Wo: Stadtverwaltung und öffentliche Kommunikationskanäle.
    1.264 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Kulturlobby Winterthur
  • Offener Brief für mehr kulturelle Vielfalt in der Zuger Gastronomie
    Wir finden: gewisse Kulturformen kommen in der Zuger Gastronomie deutlich zu kurz. Oft dominieren wirtschaftliche Aspekte und Rahmenbedingungen, welche die oben genannten essentiellen Eigenschaften im Vornhinein verunmöglichen oder zumindest deutlich erschweren. In diesem Kontext fanden wir die Ausschreibung der Männerbadi einen Schritt in die richtige Richtung. Vielfalt ist essenziell für den Zusammenhalt und das Gefüge einer Stadt - ein Ort kann nur davon profitieren. So erstaunt es nicht, dass in Strategiepapieren z.B. auch in der Charta «freiraum-zug» von Diversität die Rede ist. Von der Bedeutung, verschiedene soziale Schichten und Generationen anzusprechen und zusammenzubringen. Wir fänden es schön, wenn diese Werte noch stärker gelebt werden (könnten). Wir wollen mit diesem offenen Brief zeigen, dass unser Anliegen breit und über alle Altersstufen hinweg in der Zuger Bevölkerung abgestützt ist.
    293 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Jonas Mehr
  • Friedens-und Toleranz-Fussgängerstreifen vor dem Bundeshaus in Regenbogen-Farben
    Der Regenbogen ist ein Symbol für Frieden und Toleranz. Wer über den Fussgängerstreifen ins Bundeshaus geht, insbesondere all unsere Politikerinnen und Politiker, sollen daran erinnert werden, welche Werte die Schweiz ausmachen. Stell dir vor, Chinas Präsident ist erneut in der Schweiz zu Besuch und geht während dem Empfang mit Doris Leuthard über den regenbogenfarbenen Fussgängerstreifen. Ein Bild, das um die Welt gehen würde! So werden auch unsere Schweizer Werte ins Ausland transportiert. Stell dir vor, wie viele Touristen ein Selfie schiessen vor dem Bundeshaus mit einem solchen Fussgängerstreifen! Schweiz Tourismus hätte seine wahre Freude daran (und vielleicht beteiligen sie sich ja auch an den Kosten). Auch hier: die Message, die wir so in die Welt hinaustragen, könnte nicht schöner sein und ist tausend mal besser, als Waffen an Bürgerkriegsländer zu liefern.
    673 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Lukas Harder
  • Ja zum Campingplatz Zugersee
    Der Campingplatz Zugersee hat Tradition und ist bei der Zuger Bevölkerung sehr beliebt. 
Die Umgebung bietet bereits jetzt, in der bestehenden und unkomplizierten Gestaltung, eine ausgezeichnete Naherholungszone, die von Zugerinnen und Zugern seit Jahren rege genutzt wird. 
Ein Grossteil der «Brüggli Camper», Saisonniers wie auch Touristen, sind Zuger oder Ex-Zuger. 
Die Mehrheit der Tagesgäste sind aus Stadt und Kanton Zug. Sie schätzen das unkomplizierte Miteinander und Nebeneinander von Campern, Sportlern und Erholungsuchenden. Sie alle sind daran interessiert, dass der Campingplatz und die umliegenden Nutzflächen so einfach und zweckmässig erhalten bleiben, wie sie sind.
    2.892 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Mark Ullmer
  • Rettet Kunst am Bau! — Sauvegardez « Art et architecture » !
    KUNST UND BAU NICHT KAPUTT REGULIEREN! 1. Im Kulturförderungsgesetz von 1975 hiess es in Art. 9: Bei Neu- und Umbauten von kantonalen Gebäuden und Anlagen sind angemessene Mittel für die künstlerische Ausschmückung bereitzustellen, sofern es ihre Zweckbestimmung rechtfertigt. Das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) hat diesen Artikel so umgesetzt, dass ca. 1 % des Kostenvoranschlages der Summe BKP 2 (Gebäude) und BKP 4 (Umgebung) für Kunst und Bau budgetiert wurde. Die Zahl von 1 % war aber nirgends festgehalten. Seit Inkrafttreten des neuen Kantonalen Kulturförderungsgesetzes per 1.1.2013 mit dem Art. 29 (Der Kanton kann …) wurden einerseits nur noch bei Projekten mit hohem Öffentlichkeitsbezug Kunst-und-Bau-Projekte realisiert und andererseits diese einzelnen Budgets für Kunst und Bau um mind. die Hälfte gegenüber vorher gekürzt. Bei sieben Projekten wurden rund 2 Mio. Franken budgetiert bzw. ausgegeben. Wären die in der Motion geforderten Regulierungen in Kraft gewesen, hätten insgesamt nur knapp 0.5 Mio. Franken verwendet werden dürfen. Die durchschnittlichen jährlichen Einsparungen hätten mit etwa 300 000 Franken nur ca. 0.003 % des kantonalen Finanzhaushaltes von 10 Mrd. Franken ausgemacht. Es können keine Millionen in diesem Bereich gespart werden. Zudem wäre ausgerechnet in den Randregionen, wo kleinere kantonale Bauten entstehen, kein vernünftiges Kunst-und-Bau-Verfahren mehr finanzierbar. Diese Benachteiligung der Randregionen widerspricht den Aufträgen der kantonalen Kulturstrategie 2018 und die Kunstschaffenden, welche als Berufsleute Auftragnehmer und auch Steuerzahler sind, verlieren eine wichtige Aufgabe, welche sie für die Zivilgesellschaft leisten. Das AGG nimmt als Bauorgan des Kantons Bern seit Jahren seine Verantwortung vorbildlich wahr und stellt für Kunst und Bau Mittel ein, die für die Bauten und die Finanzsituation des Kantons angemessen sind. Es ist wichtig, dass das Budget beim AGG ist, weil hier die Bauten betreut werden. Es soll zu einer Zusammenarbeit zwischen Architektur und Kunst kommen, ein gegenseitiges befruchten und nicht Kunst als Dekoration. Deshalb ist Kunst ganz selbstverständlich ein Bestandteil jedes Baubudgets welches der Kanton dem Grossen Rat vorlegt. 2. Der Bildhauer Gustave Piguet hat im Jahr 1942, also in finanziell schwierigen Kriegszeiten, die Südfassade des Berner Rathauses gestaltet. Für uns alle ist gerade in der Öffentlichkeit herausragende Kunst als Form des Ausdrucks menschlichen Lebens unverzichtbar. Die öffentliche Hand hat eine Vorbildfunktion, die sie auch im Bereich Kunst und Bau wahrnehmen muss, da Private in der Regel gar nicht in der Lage sind, solche Investitionen zu tätigen. Ohne namhafte Investitionen der öffentlichen Hand in Kunst und Bau würde in Saxeten, der steuerschwächsten Gemeinde des Kantons Bern, keine Fussgängerbrücke und keine Klause von George Steinmann stolz an die Unwetter des Sommers 2005 und an den Dialog zwischen Stadt und Land erinnern. Keine „kopflose“ 400kg schwere Bronze-Plastik von Luciano Andreani würde auf dem Casinoplatz (oder früher auf dem Bahnhofplatz) in Bern für einen kurzen poetischen Moment unvermittelt in unseren Alltag treten und uns an unsere eigene Kopflosigkeit erinnern, wenn wir beim Ausdruck unseres menschlichen Lebens selbst Künstlerinnen und Künstler sind. Kein Denkmal eines Bauarbeiters mit Presslufthammer würde an der Grimsel an die Erbauer der Kraftwerke Oberhasli erinnern und daran, was Menschen in gemeinsamer Anstrengung zustande bringen. Die Tradition dieser Kunst im Alltag der Menschen muss als Brückenschlag, Inspirationsquelle und historisches Gedächtnis weiterhin angemessen gepflegt werden.
    1.155 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von BAKUB Verein Basis Kunst und Bau
  • Neunutzung der Kirche Egg für Alle
    Seit mehreren Jahren wird die Kirche auf der Egg nicht mehr für ihr ursprüngliches Ziel verwendet. Nach der Durchführung eines Wettbewerbs hat sich die lokale Kirchgemeinde für das Projekt Kunst-Klang-Kirche entschieden. Nun gibt es den Wunsch von nicht kirchlichen Kreisen, diesen Ort der Bevölkerung als Treffpunkt zugänglich zu machen. Gerade wegen der besonderen Lage ergibt sich eine moralische Pflicht der Kirchgemeinde und des Stadtverbandes gegenüber der Öffentlichkeit. Das Projekt Kunst-Klang-Kirche erfüllt die Bedingungen für einen offenen Begegnungsort nicht. Zusätzlich zeigt sich nun, dass der Versuchsbetrieb im finanziellen Bereich die Erwartungen nicht erfüllen kann und ohne einen „Zustupf“ aus der lokalen Kirchenkasse beendet werde müsste. Mit der Petition möchten wir einen Dialog mit allen Interessierten Kreisen (Kirche, Quartierverein und Quartierorganisationen, Quartierkoordination Stadt Zürich) in Gang bringen. Ziel ist die Bildung einer breiten Trägerschaft für eine sinnvolle Nutzung des Moränenhügels.
    31 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Beat Locher