• Für eine familienfreundliche Gemeinde – Gemeinsam für Familien.
    Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in unserer Gemeinde Langrickenbach aktuell nicht gewährleistet, sondern massiv erschwert. Diese für viele Familien so wichtige Vereinbarkeit kann durch das rare Angebot von Tagesmüttern auch nicht zufriedenstellend erfüllt werden. Aktuell gibt es zwei Tagesmütter. Eine Tagesmutter ist mit 10 Kindern voll ausgelastet, die andere Tagesmutter ist derzeit schwanger und wird im Rahmen der Elternzeit (ab März 2024) bis ins Jahr 2025 pausieren. Darüber hinaus haben viele Familien weder Oma und Opa, noch Gotti und Götti und auch keine anderen abkömmlichen Familienmitglieder in der Nähe. Sie können somit nicht auf familiäre Unterstützung zurückgreifen. Mit der ganzen Thematik geht auch ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor einher: Wir sind eine klassische Mittelstands-Gemeinde mit vielen gut ausgebildeten Eltern, die auf substanzielle Art Steuern bezahlen. Die meisten von ihnen möchten weiterhin mindestens Teilzeit arbeiten, andere sind sogar auf die Erwerbseinkommen beider Elternteile angewiesen. Fakt ist, dass wir als Eltern von kleinen Kindern nur berufstätig sein können, wenn gewährleistet ist, dass unsere Kinder gut und sicher betreut sind. Wir sind der Meinung, dass ein Hortbetrieb zur Grundinfrastruktur einer modernen, familienfreundlichen und für Neuzuzüger attraktiven Gemeinde gehört. Die stetig steigenden Schülerzahlen zeigen klar auf, dass dafür ein akuter Bedarf und damit auch ein zeitnaher Handlungsbedarf besteht. Durch die Implementierung einer strukturierten Tagesbetreuung würde unsere Gemeinde Langrickenbach erheblich an Attraktivität gewinnen, was für die Gemeinde selbst und für viele Familien einen täglich erlebbaren und somit bedeutenden Mehrwert darstellen würde.
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  • 13. Rente auch für Hinterlassenenrenten Bezüger und IV-Renten Bezüger!
    Es gibt nicht nur sehr viele Menschen in der Schweiz und zwar die im Alter von einer Altersarmut betroffen sind. Es gibt auch unglaublich viele Menschen in der Schweiz und zwar die zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründe rechtlich gesehen eine IV-Rente leider beziehen müssen. Diese Menschen müssen ihre IV-Rente auch noch versteuern und das, obwohl diese in der sehr teuren Schweiz schon eine unglaublich kleine IV-Rente haben. Auch die massive aktuelle Teuerung frisst noch ein grösseres Loch in die bereits jetzt schon sehr begrenzte Haushaltskasse. Das kann das Leben von diesen Personen so weit einschränken und zwar das es nicht einmal mehr für einen Kinobesuch mit der Familie reichen tut. Die Schweiz ist ein sehr wohlhabendes Land und auch mit einer eigentlich sehr hohen Lebensqualität. Aber viele Menschen fallen aus irgendwelchen persönlichen Gründen leider durch die Falle. Und können überhaupt nicht von den wunderbaren Schweizer Vorzügen profitieren. Wir wünschen uns bei einem JA und zwar zur eidgenössischen 13. AHV-Renten Initiative am Abstimmungssonntag vom 03.03.2024. Das die Schweizer Landesregierung bitte auch die oben erwähnten 2 Zielgruppen verwenden tut und zwar bei der Einführung von diesem neuen sozialen Gesetz. Auch diese Menschen brauchen dringend mehr Geld und zwar für ein viel besseres lebenswürdiges Leben in der Schweiz. Und gehören somit auch in die direkte Demokratie mit einbezogen! Link vom Titelbild: https://swisskyline.ch/schweizer-staedte/Bern/Bern-Bundeshaus.html
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  • öV für alle!
    Ein barrierefreier öffentlicher Verkehr dient allen Menschen und ermöglicht erst, dass wir als Gesellschaft gleichberechtigt miteinander in Kontakt kommen, Aus- und Weiterbildungen besuchen, am Arbeitsleben sowie an allen anderen Lebensbereichen teilhaben können. Von der Umsetzung des BehiG profitieren nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch betagte Personen, Reisende mit Kinderwagen, Velo oder mit viel Gepäck. ---- Des transports publics accessibles sont bénéfiques pour toutes et tous. Ils permettent aux membres de notre société, de manière égalitaire, d'entrer en contact les uns avec les autres, de se former et de se perfectionner, de participer à la vie professionnelle, ainsi qu’à tous les autres domaines de la vie. La mise en œuvre de la LHand profitera non seulement aux personnes en situation de handicap, mais également aux personnes âgées, celles avec une poussette, à vélo ou avec des bagages importants.
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  • Auch intergeschlechtliche Kinder haben das Recht, über ihren Körper selbst zu entscheiden.
    Begründung zur Ablehnung der Mo. 23.3967 Fast alle, nota bene irreversible, Eingriffe sind aus medizinischer Sicht ohne erhebliche Gefahr für das Leben oder für die Gesundheit des Kindes aufschiebbar, bis das Kind selbst entscheiden kann. Was wollte die Mo. 22.3355, die vom Ständerat nicht beraten wurde ? «Wenn ein Eingriff in die Integrität nicht lebensnotwendig oder aufgrund einer erheblichen Gefahr für die Gesundheit des Kindes nicht zwingend erforderlich ist, das heisst ohne erhebliche Gefahr aufschiebbar ist, ist ein Verbot erforderlich.» Diese Formulierung hätte viel Spielraum für eine gesetzliche Regelung ermöglicht. Auch die NEK (Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin) nimmt in den Stellungnahmen von 2012 (Nr. 20/2012) und 2020 (Nr. 36/2020) klar Stellung. In der Stellungnahme von 2020 fordert sie ein Verbot und bezieht sich auf das Gesetz in Malta, das ein strafrechtlich sanktioniertes Verbot vorsieht, wie z.B. auch Griechenland. Irreversible Eingriffe an den Genitalien und Geschlechtsmerkmalen dürfen nicht vorgenommen werden, um die psychosozialen Probleme der Eltern zu lösen. Für die Eltern sollen stattdessen Beratungsangebote zur Verfügung stehen, auch spitalextern. Sobald das Kind urteilsfähig ist oder erwachsen ist, soll die Person selbst entscheiden können. Unabänderliche, geschlechtsverändernde Eingriffe sind keine private Angelegenheit zwischen Eltern und Medizin. Das Recht muss das Heft in die Hand nehmen. In der Begründung zur Mo. 22.3355 wird auch auf die weibliche Genitalverstümmelung hingewiesen: Vor Inkrafttreten von Artikel 124 StGB bestand keine Rechtssicherheit. Ohne ein explizites strafrechtliches Verbot ist auch für Kinder mit einer VGM nicht sichergestellt, dass sie im Kindesalter keiner medizinisch vermeidbaren Behandlung unterzogen werden. Wenn der Bundesrat schreibt, dass Art. 122 StGB genügt, dann irrt er. Denn selbst wenn die Strafverfolgungsbehörden ein Verfahren einleiten würden, ist wie vor Inkrafttreten von Art. 124 StGB nicht gewährleistet, dass ein Gericht auch tatsächlich diese oder eben eine andere Bestimmung anwendet. Und es besteht die Gefahr, dass Straflosigkeit vorliegt. Zudem sind die Verjährungsfristen zu kurz. Der Bundesrat schreibt in seiner Antwort auf die Mo. 23.3967, dass in den SAMW-Richtlinien die Weiterentwicklung der Medizin und der Gesundheitsversorgung in den letzten 10 Jahren berücksichtigt werden sollte. Die SAMW-Richtlinien müssten dann auch die vehemente Kritik der medizinisch-sozialwissenschaftlichen Literatur und die Stellungnahme No. 36/2020 der NEK, also auch das strafrechtlich sanktionierte Verbot in Malta oder Griechenland berücksichtigen. Es ist ein Widerspruch, wenn zwar auf die Richtlinien der NEK und damit auf das Verbot in Malta Bezug genommen wird, ein Verbot aber abgelehnt wird. Richtlinien der SAMW, wie sie die Mo. 23.3967 empfiehlt, ermöglichen aber keinen effizienten Schutz. Diese Richtlinien wären rechtlich unverbindlich. Nur ein explizites Verbot gewährleistet, dass die Schweiz nicht hinter Malta und Griechenland, aber auch Deutschland zurückbleibt. Und wie steht es mit den Eltern? Wie erleben sie im Erwachsenenalter ihrer Kinder ihre frühere Einwilligung? Mit der Mo. 23.3967 ist nicht sichergestellt, dass die Medizin den Eltern von klinisch unsicheren Entscheiden abrät oder dass sie diese nicht mehr durchführt. Es besteht eine hohe Prävalenz von elterlichem Entscheidungsbedauern (bis zu 65 %). Entscheidungskonflikte der Eltern können zu Eingriffen führen, die dem Kind langfristig mehr schaden als nutzen. Mit der Mo. 23.3967 ist nicht verbindlich festgelegt, dass aufschiebbare Eingriffe nicht mehr stattfinden und dass Eltern ihre Entscheidung später nicht bereuen. Mit der Mo. 22.3355 hätten diese Risiken weitgehend vermieden werden können, weil sowohl die Ärzteschaft als auch die Eltern eine klare Orientierung haben. Bei einer sehr häufigen intergeschlechtlichen Variation hat gemäss der Literatur die Person später keine Geschlechtsidentität als Mädchen/Frau; trotzdem finden Klitoris-Reduktionsoperationen im Kleinkindalter nach wie vor statt. Mehr als 20% hätten lieber selbst eingewilligt. Wie bei der weiblichen Genitalverstümmelung/-beschneidung, gibt es bei geschlechtsverändernden Eingriffen eine Vielzahl dokumentierter Risiken für physische und psychische Schäden, beispielsweise (dazu die Quellen im verlinkten PDF): • Häufig Stenosen nach Vaginalplastiken und Harnröhrenstriktur, • Inkontinenz, Probleme beim Wasserlassen, v.a. auch nach Hypospadie-Operationen, • sexuelle Ängste, vergleichbar mit Kindern, die sexuellen Kindesmissbrauch erlebt haben, • schmerzhafter Geschlechtsverkehr, Narbenprobleme, • Probleme mit sexuellem Begehren oder sexueller Aktivität, • lebenslange Abhängigkeit von künstlichen Hormonen und Nebenwirkungen durch die Hormonersatztherapien, z.B. frühzeitige Osteoporose, • Depressionen, soziale Isolation, Stigmatisierung, sehr hohe Suizidalität, Traumatisierung und psychisches Leiden, • Minderwertigkeitsgefühle, das verinnerlichte Gefühl, krank, nicht normal zu sein. Darf es sein, dass diese Folgen weiterhin in Kauf genommen werden? Wir finden nein und fordern: - Der Nationalrat sollte am 29 . Februar 2024 die Mo. 23.3967 ablehnen und - das Parlament sollte ein strafrechtliches Verbot wie in der Mo. 223355 vorsehen. ----- Medienmitteilung von InterAction Schweiz vom 18./30. März 2022: https://www.inter-action-suisse.ch/de/aktuelles/strafrechtliches-verbot. - Französische Fassung der Petition - Grundlagen und Quellen (https://uploads-campax.s3.eu-central-1.amazonaws.com/FRE-Petition-Quellen.pdf)
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  • Sauver la prévention de la violence !
    Toutes les trois semaines, un partenaire/ex-partenaire commet un meurtre sur sa partenaire ou ex-partenaire (féminicide) (2). 19 978 crimes de violence domestique ont été enregistrés dans les statistiques en 2022 (3). Ce chiffre effrayant est probablement beaucoup plus élevé si l'on tient compte des données provenant des centres de consultation (4). La Suisse doit prendre au sérieux la violence envers les femmes et la combattre activement. Cela nécessite des campagnes de prévention. Le Parlement a approuvé à une large majorité l'intervention de Tamara Funiciello en faveur de campagnes de prévention régulières dans toute la Suisse contre la violence domestique, sexualisée et sexiste. Mais le Conseil fédéral met maintenant fin aux projets, avant même qu'ils ne puissent commencer, en supprimant tous les fonds prévus à cet effet dans le budget 2025/2026. Le Parlement doit revenir sur cette décision et allouer des fonds aux campagnes de prévention de la violence ! Sources: 1) https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20214471 2) https://www.stopfemizid.ch/francais 3) https://www.bfs.admin.ch/bfs/fr/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/haeusliche-gewalt.html 4) https://www.bfs.admin.ch/bfs/fr/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/opferhilfe/beratungen-leistungen.html
    569 of 600 Signatures
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  • Salvare la prevenzione della violenza!
    Ogni tre settimane, un partner/ex partner commette un omicidio contro la propria (ex) partner (femminicidio) (2). Nel 2022 sono stati registrati statisticamente 19’978 reati di violenza domestica (3). Il numero di casi non denunciati è probabilmente molto più alto se si considerano i dati dei consultori (4). La Svizzera deve prendere sul serio la violenza contro le donne e combatterla attivamente. A tal fine sono necessarie campagne di prevenzione. Il Parlamento ha approvato con una netta maggioranza la mozione di Tamara Funiciello a favore di campagne di prevenzione regolari e su scala nazionale contro la violenza domestica, sessuale e di genere. Tuttavia, il Consiglio federale sta ora bloccando i progetti prima ancora che possano iniziare, cancellando tutti i finanziamenti a loro destinati nel bilancio 2025/26. Il Parlamento deve porre rimedio a questa situazione e stanziare fondi per le campagne di prevenzione della violenza! Fonti: 1) https://www.parlament.ch/it/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20214471 2) https://www.stopfemizid.ch/italiano 3) https://www.bfs.admin.ch/bfs/it/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/haeusliche-gewalt.html 4) https://www.bfs.admin.ch/bfs/it/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/opferhilfe/beratungen-leistungen.html
    257 of 300 Signatures
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  • Gewaltprävention retten!
    Alle drei Wochen begeht ein Partner/Expartner Mord an seiner (Ex)Partnerin (Feminizid) (2). 19'978 Straftaten häuslicher Gewalt wurden im Jahr 2022 statistisch erfasst (3). Die Dunkelziffer liegt wohl noch sehr viel höher, wenn man die Zahlen der Beratungsstellen betrachtet (4). Die Schweiz muss Gewalt an Frauen ernst nehmen und aktiv dagegen vorgehen. Dazu braucht es Präventionskampagnen. Das Parlament hat den Vorstoss von Tamara Funiciello für regelmässige, schweizweite Präventionskampagnen gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsbezogene Gewalt mit deutlicher Mehrheit angenommen. Der Bundesrat stoppt die Projekte jetzt aber, bevor sie überhaupt starten können, indem er sämtliche Gelder dafür im Budget 2025/26 streicht. Dies muss das Parlament korrigieren und Gelder für Gewalt-Präventionskampagnen sprechen! Quellen: 1) https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20214471 2) https://www.stopfemizid.ch/deutsch 3) https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/haeusliche-gewalt.html 4) https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/opferhilfe/beratungen-leistungen.html
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  • Diversité et égalité dans les Hautes Ecoles - Gleichberechtigung und Diversity in der Hoschulen
    Comme vient de le montrer, une fois de plus, le cas du non-engagement d’une chercheuse hautement qualifiée et afrodescendante par un projet FNS qui porte pourtant précisément sur les thématiques du colonialisme, de l’impérialisme et du racisme, nous constatons qu’il continue d’exister de nombreuses barrières et obstacles aux femmes, aux personnes perçues comme non-blanches, ou aux personnes issues de l’immigration pour accéder à ces postes. Nous, spécialistes des sciences sociales et humaines, sommes en effet très préoccupé·es par le manque de diversité et d’égalité dans les postes académiques, à tous les niveaux, dans nos disciplines en Suisse. Le manque de diversité au sein du personnel universitaire d’enseignement et de recherche se traduit par ailleurs par une relative homogénéité des perspectives scientifiques, qui ne répondent pas ou insuffisamment à de nombreuses questions scientifiques légitimes et aux besoins d’orientation d’une société suisse de plus en plus diversifiée et globalement interconnectée. Nous sommes conscient·e·s que des mesures en faveur de la diversité et de l’égalité existent déjà dans les instances des hautes écoles mais demandons aux universités, hautes écoles spécialisées, au FNS et à l’ASSH de renforcer les moyens pour une application effective de ces mesures. Nous appelons aussi aux mesures supplémentaires suivantes: 1)Les universités et HES doivent s’engager à former toute personne en position de recrutement aux biais de genre/diversité dans l’évaluation des dossiers et/ou prévoir l’implication d’un·e représentant·e d’un bureau de l’égalité et diversité dans l’évaluation. 2)Une étude scientifique doit être menée sur l’état actuel de la diversité au sein du personnel de recherche et d’enseignement scientifique, ainsi que dans le cadre des projets de recherche soutenus par le FNS au cours des dernières années. 3)Les universités, les hautes écoles, le FNS et l’ASSH doivent s’engager activement à lutter contre les biais (souvent inconscients mais bien effectifs) empêchant l’accès et l’avancement de carrière des personnes subissant le racisme, le sexisme et/ou toute autre forme de discrimination. *** Wie der Fall der Nichtanstellung einer hochqualifizierten afroschweizerischen Forscherin in einem SNF-Projekt zur Thematik von Kolonialismus, Imperialismus und Rassismus wieder einmal gezeigt hat, bestehen beim Zugang zu solchen Stellen nach wie vor zahlreiche Barrieren und Hindernisse für Frauen, nicht-weisse Personen oder Personen mit Migrationshintergrund. Als Forschende in den Sozial- und Geisteswissenschaften sind wir sehr besorgt über den Mangel an Diversity und Gleichberechtigung in akademischen Positionen auf allen Ebenen in unseren Disziplinen in der Schweiz. Die mangelnde Diversity beim akademischen Lehr- und Forschungspersonal führt zudem zu einer relativen Homogenität der wissenschaftlichen Perspektiven, die viele legitime wissenschaftliche Fragen und Orientierungsbedürfnisse einer zunehmend vielfältigen und global vernetzten Schweizer Gesellschaft nicht oder nur unzureichend aufgreifen. Wir sind uns bewusst, dass in Hochschulen bereits Massnahmen zur Förderung der Diversity und der Gleichstellung existieren. Wir fordern aber die Universitäten, Fachhochschulen, den SNF und die SAGW auf, mehr Mittel für eine effektive Umsetzung dieser Massnahmen einzusetzen. Wir fordern ausserdem die folgenden zusätzlichen Maßnahmen: Universitäten und Fachhochschulen sollen alle Mitarbeitende, die andere Personen anstellen, verpflichten, sich über die Wirkungsweise von Ungleichheiten in Bezug auf Gleichstellungs- und Diversity-relevante Aspekte des Rekrutierungs- und Berufungsverfahrens weiterzubilden. Ergänzend oder alternativ dazu sollten Vertretende aus Gleichstellungs- und Diversitybüros in die Evaluation von Bewerbungsdossiers miteinbezogen werden. Es sollte eine wissenschaftliche Untersuchung über den aktuellen Stand der Diversity beim wissenschaftlichen Forschungs- und Lehrpersonal sowie bei den vom SNF in den letzten Jahren unterstützten Forschungsprojekten durchgeführt werden. Universitäten, Fachhochschulen, der SNF und die SAGW müssen die (oft unbewussten, aber durchaus einflussreichen) Diskriminierungen von Personen, die Rassismus und/oder Sexismus und/oder andere Formen von Diskriminierung erfahren, wirksamer bekämpfen. Premières signatures /Erstunterzeichner:innen 1. Antoine Acker, Professeur UNIGE 2. Nathalie Amstutz, Professeure FHNW 3. Alexandra Attia, Post-doc FNS UNIFR 4. Debjani Bhattacharyya, Professeure UZH 5. Christa Binswanger, Professeure UNISG 6. Sandra Bott, Professeure as. UNIL 7. Stefanie Boulila, Professeure Hochschule Luzern 8. Géraldine Bugnon, Professeure UNIFR 9. Ruramisai Charumbira, Professeure Western University, London, Ontario 10. Bernhard Schär, Professeur UNIL 11. Viviane Cretton Mballow, Professeure HES-SO Valais-Wallis 12. Jovita Dos Santos Pinto, Doctorante UNIBE 13. Bouda Etemad, Professeur honoraire UNIL 14. Noemie Etienne, Professeure Univ. Wien 15. Harald Fischer-Tiné, Professeur EPFZ 16. Juan Flores Zendejas, Professeur UNIGE 17. Isis Giraldo, lectrice UNIL 18. Sébastien Guex, Professeur honoraire UNIL 19. Alix Heiniger, Professeure as. UNIFR 20. Aline Helg, Professeure honoraire UNIGE 21. Anelis Kaiser Trujillo, Professeure Univ.Freiburg i.Br. 22. Cynthia Kraus, MER UNIL 23. Stefanie Tamara Kurt, Professeure HES-SO Valais-Wallis 24. Anne Lavanchy, Professeure as. HES Genève 25. Barbara Lüthi, Senior scholar Uni Leipzig 26. Pauline Milani, lectrice UNIFR 27. Nayansaku Mufwankolo, Maître d’enseignement, Déléguéx à l’inclusivité, HEAD GE 28. Pamela Ohene-Nyako, Assistante UNIGE 29. Mohammad-Mahmoud Ould Mohamedou, Professeur IHEID 30. Sara Petrella, Post-doc FNS UNIFR 31. Patricia Purtschert, Professeure UNIBE 32. Davide Rodogno, Professeur IHEID 33. Caroline Rusterholz, Professeure as. IHEID 34. Damir Skenderovic, Professeur UNIFR 35. Crispin Thurlow, Professeur UNIBE
    574 of 600 Signatures
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  • M2ACT × BURNING ISSUES Per una cultura equa, diversa & inclusiva
    Con l'incontro di networking «M2ACT × BURNING ISSUES – Performing Arts & Action» mettiamo in contatto persone attive nel mondo delle arti della scena. Perché siamo un gran numero e siamo insoddisfatte e insoddisfatti delle condizioni di lavoro e di produzione e dell'attuale ripartizione di denaro, tempo e potere. I nostri obiettivi sono: - un sistema retributivo trasparente e una retribuzione equa per tutte e tutti. - un reclutamento trasparente e uno staff diversificato e inclusivo nelle posizioni decisionali e chiave che corrisponda alle realtà demografiche. - uguaglianza e pari opportunità, codeterminazione e partecipazione autodeterminata per tutte le persone che producono e consumano arte e cultura. - un cambiamento di mentalità che garantisca la conciliazione tra lavoro e famiglie per tutte e tutti – finanziariamente e strutturalmente. - nuovi modelli di lavoro in cui il lavoro di cura, l'attenzione verso se stessi, gli altri esseri e il pianeta siano dati per scontati. - una migliore protezione contro gli abusi di potere, le aggressioni sessuali e tutte le forme di discriminazione e spazi più sicuri (safer spaces). Ci battiamo per una trasformazione delle strutture, che è necessario e possibile. Scritto da: - Mirjam Berger (art+care) - Anneli Binder (Dampfzentrale Bern) - Karin Bitterli (Dampfzentrale Bern) - Graziella Cisternino (Zeitwerk Theater) - Stephan Q. Eberhard - Barbara Ellenberger (Klimakontor) - Elisa Elwert (Schauspiel Bern) - Julia Fahle (Schauspiel Bern) - Beatrice Fleischlin (art+care) - Diana Frei (surprise) - Anisha Imhasly - Richard Henschel (t. Bern) - Iris Keller (art+care) - Anjali Keshava - Laura Küng (art+care) - Inga Laas (IntegrART) - Nina Langensand (art+care) - Karin Lustenberger (art+care) - Magdalena Neuhaus (FemaleAct) - Johanna-Maria Raimund (art+care) - Daniela Ruocco - Mariananda Schempp - Ute Sengebusch (Schlachthaus Theater Bern) - Maria Spanring (Schlachthaus Theater Bern) - Felicitas Zürcher (Schauspiel Bern) Firmato da: Il team di «M2ACT × BURNING ISSUES – Performing Arts & Action» - Nicola Bramkamp, Franziska Bald, Luca Sonnen, Anna Tenti (Burning Issues) - Mathias Bremgartner, Rebecca Frey, Lisa Mösli, Saima Sägesser, Regula Schröter (m2act)
    1 of 100 Signatures
    Created by Rebecca Frey
  • M2ACT × BURNING ISSUES Pour une culture équitable, diverse & inclusive
    Avec la rencontre de mise en réseau «M2ACT × BURNING ISSUES – Performing Arts & Action», nous mettons en relation des personnes issues du monde des arts de la scène, car nous sommes nombreux·se·x·s et nous sommes mécontent·e·x·s - des conditions de travail et de production et de la répartition actuelle de l'argent, du temps et du pouvoir. Nos objectifs sont : - un système salarial transparent et un salaire décent pour toutes et tous. - une occupation diversifiée et inclusive et un recrutement transparent des postes de décision et des postes clés, qui corresponde aux réalités démographiques. - l'égalité et l'équité des chances, la codécision, la participation et la contribution autodéterminées pour toutes les personnes qui produisent et consomment de l'art et de la culture. - un changement de mentalité afin de garantir à toutes et tous la possibilité de concilier travail et famille·s – financièrement et structurellement. - de nouveaux modèles de travail dans lesquels le travail de care, l'attention portée à soi-même, aux autres être vivants et à la planète vont de soi. - une meilleure protection contre les abus de pouvoir, les agressions sexuelles et toute forme de discrimination, ainsi que des espaces plus sûrs (safer spaces). Nous nous engageons pour un changement structurel, il est nécessaire et possible. Rédigé par : - Mirjam Berger (art+care) - Anneli Binder (Dampfzentrale Bern) - Karin Bitterli (Dampfzentrale Bern) - Graziella Cisternino (Zeitwerk Theater) - Stephan Q. Eberhard - Barbara Ellenberger (Klimakontor) - Elisa Elwert (Schauspiel Bern) - Julia Fahle (Schauspiel Bern) - Beatrice Fleischlin (art+care) - Diana Frei (surprise) - Anisha Imhasly - Richard Henschel (t. Bern) - Iris Keller (art+care) - Anjali Keshava - Laura Küng (art+care) - Inga Laas (IntegrART) - Nina Langensand (art+care) - Karin Lustenberger (art+care) - Magdalena Neuhaus (FemaleAct) - Johanna-Maria Raimund (art+care) - Daniela Ruocco - Mariananda Schempp - Ute Sengebusch (Schlachthaus Theater Bern) - Maria Spanring (Schlachthaus Theater Bern) - Felicitas Zürcher (Schauspiel Bern) Signé par : L'équipe centrale de «M2ACT × BURNING ISSUES – Performing Arts & Action». - Nicola Bramkamp, Franziska Bald, Luca Sonnen, Anna Tenti (Burning Issues) - Mathias Bremgartner, Rebecca Frey, Lisa Mösli, Saima Sägesser, Regula Schröter (m2act)
    16 of 100 Signatures
    Created by Rebecca Frey
  • M2ACT × BURNING ISSUES Für eine gerechte, diverse & inklusive Kultur
    Mit dem Netzwerktreffen «M2ACT × BURNING ISSUES» verknüpfen wir Menschen aus den Darstellenden Künsten, denn wir sind viele und wir sind unzufrieden – mit den Arbeits- und Produktionsbedingungen und mit der momentanen Verteilung von Geld, Zeit und Einfluss. Unsere Ziele sind: - ein transparentes Lohnsystem und eine angemessene Bezahlung für alle. - eine diverse und inklusive Besetzung und transparente Findung von Entscheidungs- und Schlüsselpositionen, welche den demografischen Realitäten entspricht. - Gleichstellung und Chancengerechtigkeit, Mitbestimmung und selbstbestimmte Teilgabe und Teilhabe für alle Menschen, die Kunst und Kultur produzieren und rezipieren. - ein Umdenken, welches die Vereinbarkeit von Beruf und Familie*n für alle garantiert – finanziell und strukturell. - neue Arbeitsmodelle, in denen Care-Arbeit und Fürsorge für sich selbst, andere Wesen und den Planeten selbstverständlich sind. - Besserer Schutz vor Machtmissbrauch, sexualisierten Übergriffen und jeder Form von Diskriminierung und sicherere Räume (Safer Spaces). Wir setzen uns für eine Transformation der Strukturen ein, er ist nötig und möglich. - Mirjam Berger (art+care) - Anneli Binder (Dampfzentrale Bern) - Karin Bitterli (Dampfzentrale Bern) - Graziella Cisternino (Zeitwerk Theater) - Stephan Q. Eberhard - Barbara Ellenberger (Klimakontor) - Elisa Elwert (Schauspiel Bern) - Julia Fahle (Schauspiel Bern) - Beatrice Fleischlin (art+care) - Diana Frei (surprise) - Anisha Imhasly - Richard Henschel (t. Bern) - Iris Keller (art+care) - Anjali Keshava - Laura Küng (art+care) - Inga Laas (IntegrART) - Nina Langensand (art+care) - Karin Lustenberger (art+care) - Magdalena Neuhaus (FemaleAct) - Johanna-Maria Raimund (art+care) - Daniela Ruocco - Mariananda Schempp - Ute Sengebusch (Schlachthaus Theater Bern) - Maria Spanring (Schlachthaus Theater Bern) - Felicitas Zürcher (Schauspiel Bern) Unterzeichnet von: Das Kernteam von «M2ACT × BURNING ISSUES – Performing Arts & Action» - Nicola Bramkamp, Franziska Bald, Luca Sonnen, Anna Tenti (Burning Issues) - Mathias Bremgartner, Rebecca Frey, Lisa Mösli, Saima Sägesser, Regula Schröter (m2act)
    509 of 600 Signatures
    Created by Rebecca Frey
  • Beruf und Familie vereinbaren: Fixe Wochentage für den Nachmittagsunterricht in der Primarschule
    Die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern ist heute Realität. Für viele ist das Zweiteinkommen eine finanzielle Notwendigkeit oder sie müssen als Alleinerziehende alles unter einen Hut bringen. Anderen Familien geht es um die Altersvorsorge, den Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit oder die finanzielle Unabhängigkeit. Und in Zeiten des Arbeitskräftemangels hat die Berufstätigkeit von Eltern auch aus gesellschaftlicher Sicht an Bedeutung gewonnen. Doch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt viele Eltern vor grosse finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Aktuell stellt die Schule eine weitere Hürde dar. Denn die Stundenpläne werden teilweise erst eine Woche vor den Sommerferien verteilt - viel zu spät, um Arbeitstage, -pensen und die Kinderbetreuung fürs nächste Schuljahr organisieren zu können. Herzlichen Dank für Ihre Unterschrift. Gemeinsam vereinfachen wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
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    Created by Nina Schärrer Picture