• Kinderbetreuung als Schlüssel gegen Fachkräftemangel und tiefe Geburtenrate
    Weil die Schweiz an einem Wendepunkt steht. Die Geburtenrate ist so tief wie noch nie. Gleichzeitig fehlen in fast allen Branchen Fachkräfte. Viele gut ausgebildete Menschen würden gerne mehr arbeiten oder sich für ein weiteres Kind entscheiden – doch die Realität sieht anders aus: Kinderbetreuung ist für viele Familien kaum bezahlbar. Wenn Arbeit sich für Eltern nicht lohnt und Kinder ein finanzielles Risiko darstellen, hat das langfristige Folgen: • weniger Kinder • weniger Arbeitskräfte • mehr Druck auf Sozialwerke • weniger Chancengleichheit Besonders betroffen sind Frauen, die ihre beruflichen Möglichkeiten einschränken müssen, weil Betreuungskosten zu hoch sind. Das ist weder gerecht noch wirtschaftlich sinnvoll. Eine solidarisch finanzierte Kinderbetreuung ist deshalb keine Zusatzleistung, sondern eine Investition in die Zukunft der Schweiz: • Sie entlastet Familien sofort. • Sie stärkt die Erwerbsbeteiligung und bekämpft den Fachkräftemangel. • Sie schafft echte Wahlfreiheit für Eltern. • Sie verbessert die Voraussetzungen, dass sich Menschen wieder für Kinder entscheiden. Wenn wir jetzt nicht handeln, verschärfen sich die Probleme weiter. Wenn wir handeln, profitieren Familien, Wirtschaft und Gesellschaft. Darum ist dieses Anliegen wichtig – jetzt.
    6 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Ottavio Pirozzi
  • Sichere Finanzierung für Schutz von Frauen*
    Gewalt gegen Frauen* verursacht schwere körperliche und psychische Schäden. Über dreissigtausend gemeldete Fälle pro Jahr zeigen einen hohen Handlungsbedarf. Frauen* sind in der Mehrheit der gemeldeten Fälle betroffen und tragen die Hauptlast der Folgen. Schutzmassnahmen verhindern Eskalationen und retten Leben. Unterfinanzierte Stellen können Betroffene nicht rechtzeitig schützen. Der Staat muss körperliche Unversehrtheit und Gleichstellung sichern. Jede verzögerte Unterstützung erhöht das Risiko für weitere Gewalt.
    6 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Joel Aeschlimann
  • Perioden Produkte sollten günstiger sein oder sogar kostenlos
    Weil Frauen im Leben zu viel Geld für das ausgeben und wir es uns nicht ausgesucht haben.
    35 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Victoria Kolland
  • Gegen diskriminierende Kleiderregeln für Mädchen an Schulen
    Kleidervorschriften an Schulen betreffen Mädchen oft stärker als Jungen. Viele Mädchen werden wegen ihrer Kleidung ermahnt, nach Hause geschickt oder beschämt, obwohl sie niemandem schaden. Solche Regeln vermitteln die falsche Botschaft, dass Mädchen für die Gedanken oder Reaktionen anderer verantwortlich seien. Das ist unfair, sexistisch und beeinträchtigt das Selbstwertgefühl junger Menschen. Schulen sollten Orte sein, an denen Kinder und Jugendliche lernen, frei denken, sich sicher fühlen und ohne Angst vor Diskriminierung sie selbst sein können. Wenn Mädchen anders behandelt oder strenger beurteilt werden, entsteht ein ungerechtes Umfeld, das Gleichberechtigung verhindert. Gleichzeitig zeigen viele Stimmen von betroffenen Schülerinnen und Eltern, dass ein Umdenken dringend nötig ist. Moderne Schulen brauchen moderne Regeln – solche, die Respekt fördern, nicht Kontrolle. Darum ist es wichtig, dass die Schweiz ein klares Zeichen setzt und diskriminierende Kleidervorschriften endlich abschafft.
    16 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Nora Mächler Picture
  • Offener Brief an die Staatsanwaltschaft Schaffhausen
    In den frühen Morgenstunden des 29. Dezember 2021 wurde Fabienne W. in der Wohnung des einen Mitbeschuldigten übel verprügelt. Die letzte Befragung in diesem Zusammenhang fand nach unserer Erkenntnis am 3. Mai 2024 statt. Die letzte Verfahrenshandlung in Form der Überweisung des Strafbefehls gegen einen anderen Mitbeschuldigten, was vom Gericht zurückgewiesen wurde, datiert vom 18. November 2024. Seither ist in diesem Fall operativ nichts mehr passiert. Wann es zu einer Anklage kommt, ist völlig unbekannt Während die Staatsanwaltschaft Schaffhausen nichts macht, wird der Fall in den sozialen Medien immer wieder besprochen. Dabei wird Fabienne W. nicht nur schlecht geredet, sondern einer der Beschuldigten drohte auch die Veröffentlichung von Videoaufnahmen an. Dies ist für das Opfer Fabienne W. nur schwer auszuhalten. Soweit wäre es indessen nicht gekommen, wenn die Staatsanwaltschaft Schaffhausen das Verfahren zügig weiterverfolgt hätte.
    77 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Gerechtigkeit Schaffhausen
  • Petizione per un congedo mestruale equo nel Canton Berna e in Svizzera
    Questa misura mira a riconoscere un bisogno fisiologico naturale, a migliorare la salute e a rafforzare la reale uguaglianza tra donne e uomini nella società e nel mondo del lavoro. Questa petizione può essere firmata da qualsiasi persona residente in Svizzera, senza limiti di età o nazionalità (art. 33 Cost.).
    43 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Zora Wittwer
  • Petition für einen fairen Menstruationsurlaub im Kanton Bern und in der Schweiz
    Diese Massnahme soll ein natürliches physiologisches Bedürfnis anerkennen, die Gesundheit verbessern und die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in Gesellschaft und Arbeitswelt stärken. Diese Petition kann von allen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz unterzeichnet werden, unabhängig von Alter oder Nationalität (Art. 33 BV).
    4.820 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Zora Wittwer
  • Fermare la violenza contro le donne e le persone queer con disabilità!
    Le persone con disabilità subiscono più spesso violenza psicologica, fisica e sessuale, spesso da parte di persone da cui dipendono. Allo stesso tempo, molte offerte di protezione in Svizzera non sono accessibili (2). Chi cerca aiuto si trova di fronte a scale, moduli complicati, mancanza di interpreti della lingua dei segni o informazioni incomprensibili. Questa situazione non può continuare. La violenza contro le donne e le persone queer con disabilità non è un tema marginale, ma uno scandalo sociale. Chiediamo visibilità e protezione per tutte le persone! ***** Fonti: 1. Relazione del Consiglio federale (2023). Violences subies par des personnes handicapées en Suisse – Rapport du Conseil fédéral donnant suite au postulat 20.3886 Roth Franziska du 19 juin 2020. (in francese) Schröttle M. et al. (2024). Gewalt und Gewaltschutz in Einrichtungen der Behindertenhilfe. (in tedesco) Schröttle, M. et al. (2021). Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen – Bestandsaufnahme und Empfehlungen. (in tedesco) Schröttle, M. et al. (2013). Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland - Langfassung. Ergebnisse der quantitativen Befragung. (in tedesco) 2. Schmitz, S. C. & Krüger, P. (2023). Wie zugänglich sind Hilfsangebote für gewaltbetroffene Menschen mit Behinderungen? (in tedesco) Rapport du Conseil fédéral (2023). Violences subies par des personnes handicapées en Suisse – Rapport du Conseil fédéral donnant suite au postulat 20.3886 Roth Franziska du 19 juin 2020. (in francese)
    250 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Agile & Netzwerk Avanti Picture
  • Halte à la violence envers les femmes et les personnes queer en situation de handicap!
    Les personnes en situation de handicap sont particulièrement exposées à des violences psychologiques, physiques et sexuelles, souvent infligées par des personnes dont elles dépendent. Pourtant, en Suisse, de nombreuses structures de protection (2) restent inaccessibles. Les personnes qui cherchent de l’aide se heurtent à des obstacles: escaliers, formulaires complexes, absence d’interprètes en langue des signes, informations peu compréhensibles. Cela doit cesser. La violence envers les femmes et les personnes queer en situation de handicap n’est pas un sujet marginal: c’est un scandale social. Nous exigeons visibilité et protection pour toutes et tous!  ***** Sources:  1. Rapport du Conseil fédéral (2023). Violences subies par des personnes handicapées en Suisse – Rapport du Conseil fédéral donnant suite au postulat 20.3886 Roth Franziska du 19 juin 2020. Schröttle M. et al. (2024). Gewalt und Gewaltschutz in Einrichtungen der Behindertenhilfe. (en allemand) Schröttle, M. et al. (2021). Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen – Bestandsaufnahme und Empfehlungen. (en allemand) Schröttle, M. et al. (2013). Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland - Langfassung. Ergebnisse der quantitativen Befragung. (en allemand) 2. Schmitz, S. C. & Krüger, P. (2023). Wie zugänglich sind Hilfsangebote für gewaltbetroffene Menschen mit Behinderungen? (en allemand) Rapport du Conseil fédéral (2023). Violences subies par des personnes handicapées en Suisse – Rapport du Conseil fédéral donnant suite au postulat 20.3886 Roth Franziska du 19 juin 2020.
    775 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Agile & Netzwerk Avanti Picture
  • Stoppt Gewalt an Frauen und queeren Personen mit Behinderungen!
    Menschen mit Behinderungen erleben häufiger psychische, physische und sexualisierte Gewalt – oft von Personen, von denen sie abhängig sind. Gleichzeitig sind viele Schutzangebote in der Schweiz nicht barrierefrei (2). Wer Hilfe sucht, stösst auf Treppen, komplizierte Formulare, fehlende Gebärdensprachdolmetscher*innen oder nicht verständliche Informationen. Dies darf nicht länger so bleiben. Gewalt an Frauen und queeren Menschen mit Behinderungen ist kein Randthema – es ist ein gesellschaftlicher Skandal. Wir fordern Sichtbarkeit und Schutz für alle! ***** Quellen: 1. Bundesratsbericht (2023). Gewalt an Menschen mit Behinderungen in der Schweiz – Bericht des Bundesrats in Erfüllung des Postulats 20.3886 Roth Franziska vom 19. Juni 2020. Schröttle M. et al. (2024). Gewalt und Gewaltschutz in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Schröttle, M. et al. (2021). Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen – Bestandsaufnahme und Empfehlungen. Schröttle, M. et al. (2013). Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland - Langfassung. Ergebnisse der quantitativen Befragung. 2. Schmitz, S. C. & Krüger, P. (2023). Wie zugänglich sind Hilfsangebote für gewaltbetroffene Menschen mit Behinderungen? Bundesratsbericht (2023). Gewalt an Menschen mit Behinderungen in der Schweiz – Bericht des Bundesrats in Erfüllung des Postulats 20.3886 Roth Franziska vom 19. Juni 2020.
    5.022 von 6.000 Unterschriften
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  • Pétition pour un congé menstruel équitable dans le canton de Berne et en Suisse
    Cette mesure vise à reconnaître un besoin physiologique naturel, à améliorer la santé, et à renforcer l’égalité réelle entre femmes et hommes dans la société et le monde du travail. Cette pétition peut être signée par toute personne résidant en Suisse, sans condition d’âge ou de nationalité (art. 33 Cst).
    713 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Zora Wittwer
  • Halte à la contrainte et à la violence pendant l'accouchement !
    “Toute femme victime d'une forme de violence est une femme de trop.” En Suisse, une femme sur quatre subit une forme de violence psychologique ou physique pendant l'accouchement. Cela doit changer. MAINTENANT. Selon la Haute école spécialisée bernoise (1), 25 % des femmes qui accouchent font état de contrainte, de violences ou d'un manque d'information dans la salle d'accouchement. Beaucoup en gardent de profondes blessures psychologiques, et certaines développent une dépression post-partum, voire un syndrome de stress post-traumatique. Il est également scientifiquement prouvé que les interventions médicales non nécessaires augmentent le risque de violences pendant l’accouchement. L'Organisation mondiale de la santé (OMS) (2) met en garde depuis des années contre le recours trop fréquent et souvent inutile à la césarienne. L'OMS recommande un taux maximal de césariennes d'environ 15 %, alors qu'en Suisse, ce taux est actuellement supérieur à 33 % et tend à augmenter. Le nombre élevé de déclenchements d'accouchements est également problématique : en Suisse, une femme sur quatre subit un déclenchement artificiel, souvent sans indication impérative. Cette pratique conduit souvent à des accouchements riches en interventions, avec un risque accru de complications pour la mère et l'enfant. Les derniers chiffres de l'Office fédéral de la statistique (3) confirment cette évolution. Un moyen efficace et éprouvé pour réduire les interventions inutiles est l'accompagnement continu par une doula ou une autre personne de confiance non médicale. Une étude internationale menée dans 17 pays (4) montre que les femmes bénéficiant d'un accompagnement continu pendant l'accouchement ont 50 % moins de césariennes, 41 % moins d'utilisation de ventouses ou de forceps, 39 % moins d'utilisation de médicaments pour stimuler les contractions, 60 % moins de recours à la péridurale et 28 % moins d'analgésiques au total. Dans le même temps, elles rapportent beaucoup plus souvent des expériences positives de l'accouchement. “« L'accouchement nous concerne touxstes, pas seulement les mères. La manière dont les bébés naissent façonne la confiance fondamentale, la santé d'une famille et les fondements de notre société. »” Les expériences traumatisantes liées à l'accouchement peuvent peser sur la vie familiale, affaiblir la relation de couple et compliquer le démarrage commun de la vie avec l'enfant. (5) Il ne s'agit pas seulement de l'intégrité physique, mais aussi de la santé mentale de la femme. Un accouchement respectueux et autodéterminé, sans interventions inutiles, renforce le bien-être émotionnel et protège contre la dépression post-partum, qui affecte souvent tout l'environnement familial. (6) De plus, une obstétrique de qualité et peu interventionniste est non seulement judicieuse sur le plan humain, mais aussi sur le plan économique : moins de césariennes inutiles, moins de complications, des mères en bonne santé, cela signifie également à long terme une réduction des coûts pour le système de santé. (7/8) “Pourquoi MAINTENANT ? Parce que nous ne pouvons plus rester silencieux·ses. Parce que les femmes ne doivent plus subir de violences lors de l'accouchement. Parce que les enfants ont droit à une naissance digne et paisible. Parce que la naissance nous concerne touxstes.” En signant cette pétition, vous demandez : • Un engagement national contre la violence pendant l'accouchement • Une prise en charge individuelle pendant l'accouchement • Une information transparente et le consentement avant toute intervention • Une formation initiale et continue du personnel médical à une approche sensible aux traumatismes • Des changements structurels dans l'obstétrique, axés sur des accouchements centrés sur la femme, autodéterminés et éclairés “Chaque voix compte. Chaque naissance compte. Votre signature peut changer des vies.” Nous vous remercions du fond du cœur pour votre soutien ! En partenariat avec : Hannah Ladda, doula et co-fondatrice de Womb Expansion Doula Training Michèle Stratmann, fondatrice de l'école de doulas malea lin et fondatrice du réseau suisse des doulas Dr Dorin Ritzmann, médecin spécialiste en gynécologie et obstétrique FMH Norina Wartmann, sage-femme à domicile et sage-femme libérale Monika Di Benedetto, fondatrice de l'association Verein Gewaltfreie Geburtshilfe Sources : (1) Étude de la Haute école spécialisée bernoise (2020) : «Jede 4. Frau hat unter der Geburt informellen Zwang erlebt.» (2) Déclaration de l'OMS (2015) : «Caesarean sections should only be performed when medically necessary.» (3) Office fédéral de la statistique, section Soins de santé (2023) : «Unter der Woche täglich 30% mehr Geburten als am Wochenende.» (4) Cochrane Collaboration (2017) : «Continuous support for women during childbirth» (5) Meta-Analyse (2023): «Birth related PTSD and its association with the mother-infant relationship: A meta-analysis» (6) Hollins‑Martin & Fleming (2021) : The Association between Birth Satisfaction and the Risk of Postpartum Depression (7) Camacho E. M. et al. (2018) : « Cost-effectiveness of interventions for perinatal anxiety and/or depression: a systematic review » (8) Verbeke E. et al. (2022) : « Rentabilité des interventions en santé mentale pendant et après la grossesse : revue systématique » (9) Expériences et vécu de Gina lors de la naissance de son enfant
    1.052 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Gina Tanner Gobine