• Gegen eine Schliessung vom Lehrschwimmbecken Kleefeld
    Wir appellieren an Fr.Franziska Teuscher (Direktorin für Bildung,Soziales & Sport), an Fr. Luzia Annen Hochuli (Leiterin Schulamt), Hr. Christian Bigler (Leiter Sportamt), an die Fachkommission für Sport, an die Fachstelle für Migrations- und Rassismusfragen, sowie an den gesamten Gemeinderat und Stadtrat. Die Entscheidung das Lehrschwimmbecken Kleefeld zu schliessen, gemeinsam Rückgängig zu machen. Die zwei Lehrschwimmbecken Kleefeld und Bümpliz sind bereits jetzt stark ausgelastet, sodass die Schliessung eines der beiden nicht kompensiert werden könnte (Alternative: LSB Weyerli ist unrealistisch, da nicht in Gehdistanz). Daher würde sie eine Reduktion des Schulischen Schwimmsports nach sich ziehen, die Verantwortungslos gegenüber den sowieso schon benachteiligten Kindern im Stadtteil 6 ist. Hier können sich die Finanziell schlechter gestellten Familien keine Privatkurse leisten und der (bereits vorhandene) Anstieg der Nichtschwimmer-Kinder würde weiter befeuert. Die Wasserstrategie der Stadt Bern widerspricht in diesem Punkt eindeutig den eigenen Ansprüchen auf Chancengleichheit und Förderung der Schwimmfähigkeit der Primarschüler, da das „Schwimmen lernen“ ab der 4. Klasse (Alter: 9 Jahre) bereits zu spät ist. Daher fordern wir eine Sanierung des dringend benötigten LSB Kleefeld statt eines Umbaus- auch mit den 5 Mio.Franken, die beim Neubau des Schulhauses Kleefeld gespart werden konnten (plus den finanziellen Mitteln, die für den LSB- Rückbau geplant sind).
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    Created by IG Kleefeld Jessica Blaser/Eva Babiczky
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  • Rassismuskritische Forderungen an die Pädagogischen Hochschulen
    Rassismus ist ein strukturelles gesellschaftliches Problem. Wir alle sind rassistisch sozialisiert. Wenn wir uns nicht aktiv mit dem Thema auseinadersetzen, reproduzieren wir auch unbewusst und ungewollt Rassismus. Dies gilt auch für die Studierenden und Dozierenden der Pädagogischen Hochschulen. Die Pädagogischen Hochschulen haben es bisher verpasst, angemessen Position zum Thema zu beziehen. Nur wenn die Pädagogischen Hochschulen ihre Verantwortung wahrnehmen, können zukünftige Lehrpersonen sich rassismuskritisch positionieren. Dann können sie auch rassismusbetroffene Kinder adäquat begleiten und allen Kindern gerecht werden.
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    Created by Kollektiv Kritische Lehrpersonen Picture
  • Für den Erhalt der beiden Kindergärten Schwieri in Liestal
    Grund für die Verschiebung seien die sich verändernden Schülerzahlen: Die beiden Kindergärten im Rotacker seien überfüllt. Ein dritter Kindergarten dort würde also Entlastung bringen. Zudem seien Kindergärten bei Schulhausstandorten bevorzugt, da dies interne Prozesse vereinfache. Auch wenn gewisse Gründe für die Kindergarten-Rochade im Schwieri-Quartier nachvollziehbar sind, so sprechen deutlich mehr Gründe gegen eine Verschiebung: Der Kindergarten Schwieri ist einer der ältesten in Liestal. Baulich ist das Gebäude klar sanierungsbedürftig, aber die liebevoll gestaltete Gartenanlage mit Bäumen, die Schatten spenden, versteckten Nischen und viel Freiraum ist nicht ersetzbar. Der Kindergarten im Rotacker wurde ursprünglich als Einzelkindergarten gebaut. Die Aussenanlage ist für die beiden momentan bestehenden Kindergärten bereits zu klein. Der restliche Pausenhof des Rotackerschulhauses lädt nicht zum Spielen ein und ist für einen Kindergarten ungeeignet. Die zentrale Lage des Kindergartens Schwieri macht ihn zum perfekten „Overflow“-Kindergarten für verschiedene Quartiere. So kann er, je nach Schülerzahlen und Bedarf, mit Kindern aus dem Oristal, dem Rotacker-, dem Frenke- und dem Rosenquartier sowie den Kindern der Kindertagesstätten der Umgebung gefüllt werden. Doppelkindergärten entlasten die Lehrpersonen und sollten, wenn immer möglich, favorisiert und erhalten bleiben. Durch die Auflösung des Standorts Schwieri würde es am Standort Oris zu einem Einzelkindergarten kommen. Ein Begegnungszentrum für Liestal ist sehr begrüssenswert. Dieses soll aber gut erreichbar sein – an einem Ort, wo sich Menschen in ihrem Alltag begegnen. Dies ist im Schwieri-Quertier nicht der Fall. Liestal braucht ein Begegnungszentrum «zmitzt drinn». Die Umnutzung des Kindergartens zu einem Begegnungszentrums würde mehr Verkehr in das Quartier bringen und die momentan bereits prekäre Parkplatz-Situation weiter verschärfen. Der Kindergarten Schwieri ist mit dem Auto nur umständlich erreichbar. Dies fördert auf natürliche Weise, dass Kinder den Weg zum Kindergarten zu Fuss zurücklegen und nicht mit dem Elterntaxi gebracht werden. Zudem werden zwei Kindergartenlehrpersonen, die seit mehr als 30 Jahren an diesem Standort unterrichten und den Kindergarten und dessen Umgebung liebevoll gestaltet haben, gezwungen ihren Arbeitsort zu wechseln. Die Argumente sprechen klar für den Erhalt des Kindergartenstandorts Schwieri. Deswegen fordern wir vom Stadtrat, dass der Kindergarten Schwieri erhalten bleibt und für ein Begegnungszentrum geeignete Räumlichkeiten gefunden werden.
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    Created by Komitee Pro Schwieri
  • Kein Fussbreit dem Antisemitsmus an der Universität Bern
    Inhaltswarnung: Antisemitismus Ein Dozent der Islamwisschenschaftlichen Instituts hat nach Berichten von 20 Minuten (1) mehrere antisemitische Beiträge auf X (früher Twitter) gepostet. Die Bilder des Massakers der Hamas betitelt er im Tweet mit: “Shabbat Shalom”. Am 7. Oktober tweeted er auf arabisch: “ Danke an den palästinensischen Widerstand für das beste Geschenk vor meinem Geburtstag…” Dieser Dozent wurde nach der Medienberichterstattung und durch öffentlichen Druck freigestellt. Doch die Institutsleiterin, seine Lebensgefährtin, meinte angesprochen auf die Tweets einzig “sie seien inopportun", hätten aber bestimmt keinen antisemitischen Hintergrund. Diese Aussage angesichts des Leids und den Tragödien, welche die Zivilbevölkerung von Israel letzte Woche erleben musste, ist einfach nur zynisch und unmenschlich. Gerade jetzt, während des Konflikt zwischen Hamas und Israel, müssen wir Antisemitismus und Islamfeindlichkeit viel stärker zum Thema machen und aufhören, sie mit Floskeln abzutun. Es ist unausweichlich, dass angesichts des Leids bei der Zivilbevölkerung Israels und Gazas auch in der Schweiz die Polarisierung des Themas zunimmt. Das Institut hat die Rolle sich unvoreingenommen mit Hintergründen, Recherchen und der Auseinandersetzung mit komplexen Fragen im Herzen des Konflikts zu beschäftigen. Doch diese Rolle kann das Institut nur wahrnehmen, wenn es bereit ist, sich kritisch mit dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. So schreibt die Institutsleitung in ihrer Stellungnahme zwar, sie würde ihre Position kritisch hinterfragen und sich von dem Mitarbeiter distanzieren, doch wo bleibt die Entschuldigung von der Institutsleiterin für ihre verharmlosende Formulierung? Wo bleibt das klare Benennen von Antisemitismus? Wir sind der Meinung, dass diese Geschehnisse von einer unabhängigen Stelle aufgearbeitet werden sollen. Quellen: 1) https://www.20min.ch/story/dozent-lobte-terror-hamas-freund-an-uni-bern-freigestellt-auch-institutsleiterin-soll-gehen-555963725802
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  • Raubgut-Petition: Rückgabe kolonialer Raubgüter und Aufarbeitung des kolonialen Erbes der Schweiz
    „Der Dieb richtet nicht mehr Schaden an als der Käufer der gestohlenen Waren”, so ein Yoruba-Sprichwort (Nigeria) Obwohl die Schweiz offiziell keine Kolonien hatte, ist sie als grosse Profiteurin aus der Kolonialzeit hervorgegangen. Das Schweizer Geschichtsverständnis und das Schweizer Kulturgut sind noch immer geprägt aus Verhältnissen des Kolonialismus. Zugespitzt zeigt sich dies in unserem ganzen Stolz: den Schweizer Museen. In verschiedenen Schweizer Museen und Forschungszentren werden unzählige koloniale Raubgüter ausgestellt oder gebunkert. Sie erzählen glamouröse Geschichten von mutigen Helden, Entdeckern und Eroberern, die Europa mit den Ausbeuten ihrer Reisen zu Reichtum, Wohlstand und Glanz verholfen haben. Diese Geschichten haben unser kollektives Geschichtsverständnis geprägt. ”Wer die Macht hat, der hat das Sagen, auch in der modernen Geschichtsschreibung (...)”, schreibt Prinz (Prof.) Kum'a Ndumbe III aus Kamerun im Vorwort des Buchs “Unsere Opfer zählen nicht – Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg”. Tatsächlich werden Weltgeschichten leider immer noch aus eurozentristischen Perspektiven und Interessen geschrieben und erzählt. Dass mit den ominösen Entdeckungsreisen ganze Gemeinschaften ausgelöscht oder deren Reichtum, Kulturen und Identitäten gestohlen wurden, wird gekonnt und erfolgreich unter den Teppich gewischt oder verharmlost dargestellt. Ein Ausschnitt aus dem Informationstext zur 1. Phase der “Benin Initiative Schweiz (BIS)” in Zürich illustriert diese absurde Situation sehr gut: „Das Königtum Benin im heutigen Nigeria verbindet seit dem 15. Jahrhundert eine lange Geschichte des Austausches und Handels mit dem globalen Norden. In der Kolonialzeit wurde die Hauptstadt Benin City 1897 von britischen Kolonialtruppen angegriffen und dabei der Palast des Königs geplündert und niedergebrannt. Zwischen 3’000 und 5’000 Objekte wurden aus dem Palast entwendet. Sie gelangten in der Folge als sogenannte «Benin-Bronzen» über den Kunsthandel in private und öffentliche Sammlungen in der ganzen Welt. In der europäischen Rezeptionsgeschichte wurden die Objekte bereits früh aufgrund ihrer naturalistischen Ästhetik und kunstvollen Herstellungsart als Kunstwerke bewundert.” Die Schweiz hat es bis heute geschafft, einen sehr unschönen Teil ihrer Geschichte erfolgreich zu ignorieren. Noch heute profitiert sie von den ausbeuterischen Verhältnissen sowohl der Kolonial- als auch Neokolonialzeiten. Ein Artikel von swissinfo vom 14. Juli 2020 stellt die Verwicklungen der Schweiz mit dem Kolonialismus sehr gut dar (siehe unten: weiterführende Quellen & Links). Dass Raubgüter ohne Konsequenzen ausgestellt werden, widerspricht den Werten, die die Schweiz im Innersten zusammenhält, und ist ungerecht. Es ist an der Zeit, dass die Schweiz ihre Verantwortung für das historische Unrecht anerkennt. Sie muss unserer Petition Folge leisten und endlich Schritte unternehmen, um die Opfer zu entschädigen. Sie muss national und international ein eindeutiges Zeichen gegen die Ausbeutung von Menschen in kolonisierten Gebieten setzen und das eigene koloniale Erbe sowie eigene Verwicklungen in koloniale Kontinuitäten aufarbeiten. Die Rückgabe von kolonialen Raubgütern ist elementar für den existentiell wichtigen Dekolonisierungsprozess als Ganzen – ein Garant für Weltfrieden und Völkerverständigung, denn: kein Frieden ohne Gerechtigkeit! In der Schweiz gibt es eine Reihe von Organisationen und selbst organisierte Kollektive, die sich ernsthaft mit der Aufarbeitung der kolonialen Geschichte der Schweiz beschäftigen und versuchen, das Wissen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Diese enorm wichtige Arbeit muss offiziell anerkannt und finanziell unterstützt werden. Ausserdem muss der Schweizer Kulturplatz einen Bildungsauftrag zur Dekolonisierung der Schweiz übernehmen. Diese Forderung könnte in Form eines nationalen Dekolonisierungsfonds vom Bundesamt für Kultur umgesetzt werden. Wir als Petitionär:innen und die Unterzeichnenden dieser Petition appellieren an alle oben genannten politischen Verantwortlichen und andere nicht genannte aber relevante Personen, Unternehmen, und Institutionen, unsere Forderungen zu unterstützen und die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um das koloniale Erbe der Schweiz aufzuarbeiten, den illegalen Handel mit kolonialen Raubgütern zu beenden und die bedingungslose Rückgabe sowie angemessene Reparationen unverzüglich in die Wege zu leiten. Weiter bitten wir alle oben genannten politischen Verantwortlichen und andere nicht genannte aber relevante Personen, Unternehmen, und Institutionen, diese Petition ernsthaft zu prüfen, entsprechende Massnahmen einzuleiten und uns über diese zu informieren. Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Klimastreik Schweiz Mit freundlicher Unterstützung von Peter Emorinken-Donatus UNTERSTÜTZEN SIE UNS Wenn du dich dazu entscheidest, alleine oder mit deiner Organisation, deinem Kollektiv oder mit deinen Freund:innen, mit uns zusammenzuarbeiten oder uns zu unterstützen, oder du Fragen oder Projektideen hast, melde dich! KONTAKT E-Mail: [email protected] Insta: @klimastreikschweiz Infokanäle WhatsApp: https://chat.whatsapp.com/C4PXyeWg77eBI9NDveBBBR Telegram: https://t.me/+5Zlm6JNE3KlkZDlk WEITERFÜHRENDE QUELLEN UND LINKS https://rietberg.ch/forschung/benin-initiative-schweiz https://www.swissinfo.ch/ger/die-schweiz-und-der-kolonialismus/45900498
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    Created by Klimastreik Schweiz, Peter Emorinken-Donatus
  • Petition zur Aktion für Podcasts der SUB
    ● Podcasts ermöglichen eine bessere Vereinbarkeit von Studium mit Beruf, Familie sowie weiteren ausseruniversitären Verpflichtungen und verbessern so die Chancengleichheit an der Universität Bern. Gerade Studierende, die sich ihr Studium selbst finanzieren müssen, würde eine Podcastpflicht sehr entlasten; Situationen, in denen sich Studierende gegen den Besuch einer Vorlesung entschieden müssen, um einer Erwerbstätigkeit zur Sicherung ihrer Lebensunterhaltskosten nachgehen zu können, würden sich stark verringern. ● Podcasts ermöglichen Studierenden mit Absenzen auf Grund von akuter oder chronischer Krankheit, verpasste Vorlesungsinhalte mit kleiner oder gar keiner Qualitätseinbusse nachzuholen. ● Studierenden mit Lernschwierigkeiten oder Behinderung ermöglichen Podcasts, ihre Lernumgebung individueller und nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. ● Podcasts bieten allen Studierenden ständigen Zugang zu sämtlichen Lerninhalten und ermöglichen so z.B. Unverstandenes nachzuhören, also eine effektive Nachbereitung und ein selbstbestimmteres Lernen, z.B. mit der Wahl eines individuellen Vorlesungstempos. Auch könnten Studierende zu Tageszeiten lernen, zu denen sie tatsächlich am aufnahmefähigsten sind. ● Podcasts bieten eine optimale Grundlage zur Selbstbeurteilung und -reflexion von Dozierenden und ermöglichen so eine gezielte didaktische und inhaltliche Weiterentwicklung von Vorlesungen. ● Während der Coronapandemie hat sich gezeigt, dass die Bereitstellung von flächendeckenden Podcasts an der Uni nicht nur möglich, sondern auch innert kürzester Zeit umsetzbar ist. Es müssten neu einzig die wenigen noch nicht ausgerüsteten Räume mit dem nötigen Equipment durch den Hausdienst einmalig und mit wenig Kosten verbunden eingerichtet werden. ● Podcasts bringen die Universität Bern ins digitale Zeitalter. ● (Persönlichkeits-)Rechtliche Bedenken zur Einführung einer Podcastpflicht bestehen laut Rechtsdienst der Universität Bern keine. ● Bisherige Durchführungen von hybriden Lehrveranstaltungen haben gezeigt, dass die Einführung von zusätzlichen Podcasts zum Präsenzunterricht keine grosse Reduktion in der Zahl von in Präsenz anwesenden Studierenden zur Folge hat.
    2,705 of 3,000 Signatures
    Created by Andrea Indermaur
  • Beruf und Familie vereinbaren: Fixe Wochentage für den Nachmittagsunterricht in der Primarschule
    Die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern ist heute Realität. Für viele ist das Zweiteinkommen eine finanzielle Notwendigkeit oder sie müssen als Alleinerziehende alles unter einen Hut bringen. Anderen Familien geht es um die Altersvorsorge, den Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit oder die finanzielle Unabhängigkeit. Und in Zeiten des Arbeitskräftemangels hat die Berufstätigkeit von Eltern auch aus gesellschaftlicher Sicht an Bedeutung gewonnen. Doch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt viele Eltern vor grosse finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Aktuell stellt die Schule eine weitere Hürde dar. Denn die Stundenpläne werden teilweise erst eine Woche vor den Sommerferien verteilt - viel zu spät, um Arbeitstage, -pensen und die Kinderbetreuung fürs nächste Schuljahr organisieren zu können. Herzlichen Dank für Ihre Unterschrift. Gemeinsam vereinfachen wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
    572 of 600 Signatures
    Created by Nina Schärrer Picture
  • Eine Nation in medizinischer Not: mehr Medizinstudienplätze in der Schweiz
    Rund 10% der Medizinstudierenden brechen derzeit ihr Studium ab. Dabei wird momentan davon ausgegangen, dass jeder fünfte Absolvent der Humanmedizin sein Studium nicht fortsetzt und sich nicht als Assistenzarzt weiterbilden lässt. Ein Grund dafür könnten die verbesserungswürdigen Arbeitszeiten sein, welche nicht mit dem Familienleben übereinstimmen. Heute sind 29 222 Ärzte in der Schweiz berufstätig. Ein Drittel dieser Ärzte haben ein ausländisches Diplom. Dies bedeutet, sie haben ihr Studium im Ausland abgeschlossen. Die Schweizer Bevölkerung ist dementsprechend abhängig von Ärzten mit einem Ausländischen Diplom. Würden in der Schweiz keine ausländischen Ärzte mehr eingestellt werden, wäre das Gesundheitswesen der Schweiz am Anschlag. Jeder Arzt wäre statistisch gesehen für ungefähr 337 Personen zuständig. Um den Verlust dieser Studierenden auszugleichen, ist es dringend erforderlich, mehr Studienplätze anzubieten. Im Bereich der Medizinstudienplätze hat der Bund bereits 100 Millionen Franken investiert. Gerade einmal 20% von diesen 100 Millionen fliessen in die Ausbildung von Hausärzten, obwohl der Hausärztemangel in der Schweiz erheblich gross ist. Aktuell sind 1,2 Hausärzte auf 100 Einwohner zu rechnen. Bis 2030 geht mehr als die Hälfte der Hausärzte in den Ruhestand. Für jeden pensionierten Hausarzt werden zwei neue Ärzte benötigt, da viele von ihnen nur in Teilzeit arbeiten wollen. Es ist an der Zeit, diese dringenden Probleme anzugehen, um die medizinische Versorgung in der Schweiz sicherzustellen. Wir müssen in die Ausbildung von mehr Schweizer Ärzten investieren, damit alle Menschen, unabhängig von ihrem Wohnort, Zugang zu medizinischer Versorgung haben.
    20 of 100 Signatures
    Created by Kate L
  • Ruben soll in St. Margrethen die Regelschule besuchen dürfen
    Die aktuelle Studien zeigen, dass Kinder mit einer Lernschwierigkeit in der Regelschule besser lernen als in der Sonderschule
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    Created by Beratungsstelle Inklusion
  • Bezahlbare ÖV-Preise für Studierende der FHNW
    Es ist wichtig, dass jungen Menschen, die eine Ausbildung absolvieren möchten, keine Steine in den Weg gelegt werden. Die FHNW wurde seinerzeit von den vier Trägerkantonen geschaffen, um die Qualität der Fachhochschule zu erhöhen und Synergien zu nutzen. Man war bereit, von den Studierenden Mobilitätbereitschaft zu fordern. Es gilt jetzt, eine Nebenwirkung der sinnvollen geografischen Konzentration der Bildungsangebote zu beseitigen. Ein konkretes Beispiel: Um von Basel an den FHNW-Standort Olten zu kommen, reicht das U-Abo nicht aus. Dieses gilt nur bis Tecknau. Für die eine Station zwischen Tecknau und Olten muss also jedes Mal ein separates Ticket oder ein teures Streckenabo gelöst werden. Für diese Strecke kostet das mit Halbtax CHF 6.80 täglich, ohne Halbtax CHF 10.00. Dasselbe gilt für andere FHNW-Standorte. Diese Mehrkosten fallen für Studierende, die oftmals über kein üppiges Budget verfügen, schwer ins Gewicht. LDP-Grossrätin Annina von Falkenstein hat dazu im Grossen Rat Basel-Stadt bereits eine Motion eingereicht: https://grosserrat.bs.ch/dokumente/100404/000000404572.pdf Verschiedene Medien haben das Thema bereits aufgegriffen: https://www.baseljetzt.ch/fhnw-studis-fordern-guenstigeres-oev-abo-fuer-olten-und-brugg/34184
    1,258 of 2,000 Signatures
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