• Divoora: Rispetto e dignità per i lavoratori e le lavoratrici
    Dopo la mobilitazione dei driver Divoora del 23 dicembre 2021 e dopo la lettera aperta inviata all’azienda lo scorso 18 gennaio, l’azienda resta chiusa in un irrispettoso silenzio, continuando a voltarsi dall’altra parte rispetto alle richieste dei lavoratori e delle lavoratrici che con il loro lavoro le permettono di fare profitti. Le lavoratrici e i lavoratori di Divoora lavorano duramente ogni giorno per fare consegne. Sono fermi ore ed ore al freddo in attesa di ricevere l’assegnazione degli ordini, sempre a disposizione del datore di lavoro: ma questo tempo non è riconosciuto né remunerato! Sono esposti a grandi rischi per la loro salute e sicurezza, ma l’azienda non garantisce loro nemmeno la copertura assicurativa per la perdita di guadagno in caso di malattia. Sono stati obbligati ad accettare dall’oggi al domani una modifica contrattuale che prevede un salario al minuto di Fr. 0.35 soltanto per il tempo della consegna. Inoltre, ricevono un misero rimborso spese per l’utilizzo dei veicoli privati, che non è sufficiente nemmeno a coprire i costi effettivamente sostenuti per l’esecuzione del lavoro. Di fronte alla richiesta di remunerazione per ogni ora di lavoro, avanzata dai lavoratori e dalle lavoratrici, l’azienda si è mostrata sorda, in un momento in cui il settore del food delivery è più in forma che mai e che deve necessariamente essere regolamentato nel rispetto dei diritti di chi vi lavora duramente
    1.870 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Sindacati UNIA e OCST
  • Erhalt der Parkplätze beim Entsorgungsbetrieb Gasser-Balsiger in Gelterfingen
    Wir sind ein 100 jähriger Recycling- Dienstleistungsbetrieb für alle umliegenden Bewohner. Am Samstag Vormittag haben wir bis zu 100 Kunden pro Stunde die unsere gratis Sammelstelle nützen und schätzen. Ohne Parkplätze wäre dies nicht mehr möglich und das Angebot müsste zu Lasten der Kunden eingeschränkt werden. Als KMU-Betrieb ist man gegenüber den Behörden immer am kürzeren Hebel. Ohne Unterstützung der Bürger können wir nichts erreichen. Bitte helft uns, die Firma auch für die nächste Generation zu erhalten.
    3.104 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Christoph Zimmermann
  • Der neue Campus Horw soll ein Leuchtturmprojekt im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit werden.
    Die Bildungsinstitutionen von heute prägen die Köpfe von morgen. Lehre und Forschung spielen eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft, womit eine grosse Verantwortung einhergeht. In Bezug auf die Klimakrise erwarten wir, dass die Hochschule Luzern und das Finanzdepartement des Kantons Luzern dieser Verantwortung gerecht wird, indem sie ihren Beitrag zum Wandel hin zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen Gesellschaft leistet und sich den Herausforderungen des Klimawandels stellt. In Gesprächen mit Jurymitgliedern stellte sich heraus, dass ein Zertifizierungslevel von Platin bereits angestrebt wird, was sehr gut ist. Jedoch ist dies nicht schriftlich festgehalten und somit nicht verbindlich. Wir möchten mit dieser Petition zeigen, dass sich viele Menschen das bestmögliche Zertifizierungslevel wünschen. Wir unterstützen das Statement von Viktor Sigrist (Homepage T&A) [2]: “Zukunftsorientierte Lebensräume, energieeffiziente Gebäude, intelligente Systeme, moderne Infrastrukturen: Das und mehr schaffen Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Architektinnen und Architekten jeden Tag. Viele davon haben ihre Kompetenzen in einem Studium an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur erworben.” Wir möchten, dass zukünftige Studierende und Mitarbeitende der HSLU und PHLU auch auf einem Campus mit genau diesen genannten Qualitäten tätig sein können. Dies ist mit SNBS Platin am besten erreicht. Expert*innen meinen zu SNBS Platin: ------------------------------------------------------ “Der Campus Horw soll ein Leuchtturm der gesamtheitlichen Nachhaltigkeit werden. Eine Zertifizierung nach SNBS Platin bedeutet ein erster Schritt und eine Qualitätssicherung in der Planungsphase dafür.” Gianrico Settembrini dipl. Arch. ETH/SIA; MAS EN Bau “Das umweltfreundlichste Gebäude ist das, welches nicht gebaut wird. Zertifizierungen haben ihre Grenzen und im vorliegenden Projekt könnte es für mich etwa bezüglich zeitlosem architektonischem Ausdruck oder Nutzungskonzept zu nicht-ionisierender Strahlung noch weiter gehen. Wenn aber bereits eine SNBS-Zertifizierung durch die Bauherrschaft angestrebt wird, macht es Sinn, das höchste Niveau 'Platin' zu erzielen." Aldo Schmid Baubiologe IBN/SIB Was ist SNBS: -------------------- SNBS Hochbau ist ein Zertifikat für nachhaltiges Bauen in der Schweiz. Dieses ermöglicht die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermassen und umfassend in Planung, Bau und Betrieb eines Gebäudes miteinzubeziehen. Weitere Informationen zu SNBS findest Du hier: https://www.nnbs.ch/standard-snbs-hochbau Quellen: --------------- [1] Quelle des Bildes: https://campushorw.lu.ch/ (Aufgerufen am 10.11.21) [2] Quelle des Zitats: https://www.hslu.ch/de-ch/technik-architektur/ueber-uns/grusswort-direktor/ (Aufgerufen am 03.12.21) Besuche unsere Homepages, um mehr über uns zu erfahren: https://www.venalu.ch/ https://ennaluzern.ch/
    173 von 200 Unterschriften
    Gestartet von ENNA und VENALU Picture
  • Coronahilfe für Selbständige Taxichauffeure
    Das Taxigewerbe ist ein wichtiger Teil des ganzen Mechanismus. Taxis sind aus unserem geschäftlichen, kulturellen sowie touristischem Leben nicht wegzudenken. Taxis sind die Visitenkarte einer Stadt.
    391 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Bana Michael Picture
  • Kinderbetreuung#momtoo
    Subvention: auch für den Mittagstisch! 221.1 Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung Art. 4 Verteilschlüssel 1 Der Anteil je beitragsberechtigter politischer Gemeinde an den gesamten zur Verfügung stehenden Kantonsbeiträgen entspricht dem Anteil der ständigen Wohnbevölkerung im Alter von 0 bis 12 Jahren der beitragsberechtigten politischen Gemeinde an der ständigen Wohnbevölkerung im Alter von 0 bis 12 Jahren aller beitragsberechtigten politischen Gemeinden. Auch der Mittagstisch gehört dazu! Steuerabzug: Aus Sicht der Steuern ist das einfach nur FALSCH, dass der Mittagstisch nicht abgezogen werden kann. Der Mittagstisch ist gleich zu Handhaben wie die Kinderbetreuung. Sollen meine Kinder während der Kinderbetreuung verhungern? Essensabzüge wenn ausserhalb gearbeitet wird, dürfen abgezogen werden. Ohne Belege und nichts der gleichen. Da gehört das Essen plötzlich nicht mehr zu den Lebenshaltungskosten. Aber Essensabzüge für die Kinderbetreuung gehört zu den Lebenshaltungskosten. Was ist das für ein Grundsatz? Hier sollte das SG Steuergesetz endlich angepasst werden! Auch bei der Steuerbescheinung sollte das nicht mehr getrennt werden dürfen. Zunächst sollten sie sich bewusst sein, das ein Stück Omelett, welches nicht mal aus einem ganzen Ei besteht oder eine Toastscheibe keine 16.- Wert ist. Weder das Material noch die Zeit für die Vorbereitung oder sonstiges. Aus diesem Grund ist es mehr als fraglich, wieso man auf die Idee kommt den Mittagstisch nicht abziehen zu können. Betreuungsbeiträge: Und ausserdem Frage ich mich wieso ich mehr Steuern zahle wenn ich bei der Kinderbetreuung wieder mehr zahlen muss? Diese nach Steuern Aufteilung der Betreuungsgebühren ist nicht in Ordnung. das Verhältnis bei Ehepaaren und Kindern bei denen nur ein Elternteil einen guten Job hat und wenn die Ehefrau dann z.B. Nur eine einfache Assistentin ist, geht diese garantiert nicht wieder arbeiten. Weil es sich nicht lohnt.
    26 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Hande Sezen-Besimli
  • Klatschen war gestern - Morgen haben zu viele ihren Beruf an den Nagel gehängt
    Unwissend was da mit Corona auf uns zu kommt, blieben wir standhaft: Wir gaben alles, um unsere Patient:innen bestmöglich zu behandeln und zu pflegen. Trotz der Sorge, welche Auswirkungen eine Ansteckung für uns haben könnte, ob das Schutzmaterial ausreicht. Der Kanton bewilligte in der zweiten Welle für uns Pflegende ein Arbeiten in Quarantäne. Einkaufen war nicht erlaubt; Arbeiten hingegen schon. Zuviele Patient:innen, zuwenig Personal, einige auch an Corona erkrankt, führten zu dieser aussergewöhnlichen Entscheidung unserer Regierung. Wir blieben standhaft wie der Fels in der Brandung. Wir erhöhten unsere Arbeitspensen zu Lasten unserer Familien. Wir sprangen ein, um auszuhelfen. Wir wechselten die Einsatzgebiete, zügelten ganze Stationen und übernahmen neue und zusätzliche Aufgaben. Studierende, Lernende und Ihre Ausbilder:innen mussten sich in einem komplett neuen Berufsumfeld zurechtfinden. Einige kamen vorübergehend in den Pflegeberuf zurück. Was für eine Herausforderung! Während sich die Gesellschaft über die chirurgischen Masken aufregte, die sie zum Einkaufen tragen mussten, betreuten wir in Vollmontur und FFP 2 Masken 8.5 Stunden unsere Patient:innen. Aber jede Welle brachte ihre Opfer: Viele Patient:innen starben trotz aller Bemühungen. Wir waren bei Ihnen: Bis zum bitteren Ende. Doch nun ist der Pflegefels in der Brandung im Kanton Aargau eher eine Sandburg geworden. Erschöpfung und Enttäuschung machen sich breit. Klatschen ernährt nicht uns und nicht unsere Familien. Zahlt nicht unsere Kinderbetreuung, wenn wir Einspringen. Klatschen zahlt nicht die Physiotherapie, unserer Rückenschmerzen weil wir unsere Patient:innen alleine mobilisieren mussten, weil das Personal fehlt. Klatschen hilft uns nicht bei unserem Dilemma, ob wir morgen zum wiederholten mal einspringen oder doch unsere Arbeiten zu Hause erledigen können. Klatschen hilft uns nicht das Erlebte zu verarbeiten, wenn in einer Woche drei unserer Patient:innen unter schaurigen Covid-Bedingungen versterben und wir nicht wissen, wie lange das noch so weitergeht mit "arbeiten für 2". Klatschen hilft uns nicht den Druck auszuhalten, dass sich der Zustand unserer Covidpatient:innen von einer Minute auf die andere plötzlich verschlechtert und die Ressourcen für eine adäquate Behandlung vielleicht genau in dem Moment fehlen. Wir fordern die 25 Millionen Franken als nachhaltige Entschädigung für unsere geleistete Mehrarbeit und die aussergewöhnliche Belastung derer wir standhalten. Für ein Fortbestehen unseres Engagement in der Zukunft. Wir sind das Fundament der Gesundheitsversorgung aller Menschen im Kanton Aargau. Jetzt und in Zukunft.
    3.293 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Eveline Hofer
  • Fin du cycle vicieux! Adaptation du minimum vital légal d’exploitation BEX, etc.
    Pourquoi est-ce important ? Nous constatons que l'augmentation du nombre de personnes endettées augmente de jour en jour. La loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite (LP) constitue la base juridique et régit tous les droits et obligations. Quiconque est confronté avec une saisie, devra s'accommoder du minimum vital au sens du droit des poursuites, s'appauvrit et ne peut plus, dès lors, mener une vie humaine digne. On s'endette davantage par le biais du système, puisque diverses dépenses ne peuvent être prises en compte. L'art. 92 de la LP règle l'insaisissabilité et l'art. 93 la saisissabilité limitée des biens. En sachant que le catalogue d'insaisissabilité n'a pas été défini de manière définitive dans la loi. Le problème est que, dès qu'une saisie de salaire est en cours, le revenu est ramené au minimum vital et tous les biens qui dépassent les besoins de subsistance peuvent être saisis. Il est préprogrammé que le débiteur entre dans une spirale vicieuse, dont il n'est guère possible de sortir, puisqu'on peut difficilement continuer à payer les factures avec le niveau de subsistance. C'est là que la discrimination commence. Vous êtes généralement rejeté partout. L'extrait du registre des poursuites représente une charge massive et insurmontable pour tous les appartements et les demandeurs d'emploi ; en outre, les dettes fiscales, les loyers et les frais de formation continue ne sont pas inclus dans le minimum vital. Malgré les compétences de divers centres de conseil, il n'existe pas de véritable aide pour les personnes endettées en Suisse. Un soutien financier particulier n'est pas proposé. Au contraire, on est toujours censé payer pour le conseil, même si on a atteint la limite. L'allégement de la dette n'est proposé qu'à ceux et celles qui peuvent rembourser le montant dû dans un délai de 1 à 3 ans. D'autres sont tout simplement abandonnés. Dans le cas d'un médecin zurichois, une réalisation de gage s'est soldée par un suicide. Ce n'est pas le seul cas. De nombreux débiteurs perdent le sens de la vie et la quittent volontairement, non pas parce qu'ils le veulent, mais parce qu'ils n'ont pas le choix. Si la saisie des salaires est signalée à l'employeur, le salarié risque de perdre son emploi. Il s'agit également d'un fardeau psychologique pour bon nombre des personnes concernées lorsque l'entreprise apprend les problèmes financiers. Il n'y a guère de moyens de sortir de ce sombre cercle vicieux. Cela doit changer. Même si cela ne vous touche pas personnellement, ce sont précisément de tels problèmes qui conduisent les gens à l'idée du suicide. Nous croyons qu'une vie humaine digne passe avant tout, malgré l'endettement. Nous avons détourné le regard pendant trop longtemps et laissé tomber les citoyens et citoyennes concerné.es. La spirale du diable doit prendre fin et cela n'est possible qu'avec votre aide et votre soutien ! Aujourd'hui est ce jour ! Signez notre pétition et contribuez à abolir la discrimination et à rendre possible une vie digne. Yvonne Apiyo Brändle-Amolo Parlementaire communale Co-présidente PS-Migrant-e-s ZH Comité directeur PS Suisse Comité directeur PS Migrant-e-s Suisse Fadil Salihovic Comité du PS Migrant-e-s ZH
    7 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Unsere Stimme
  • Unterzeichnung der Mikrosteuerinitiative, siehe www.mikrosteuer.ch
    Jeder und jede wird steuerlich gleichbehandelt. Die Steuer ist simpel und einfach. Jeder Haushalt hat am Ende des Jahres über Tausend Franken mehr im Portemonnaie. Die Mikrosteuer bringt einen Steuerertrag, der mithelfen wird den Klimawandel, die AHV-Revision und die Corona-Schäden zu finanzieren.
    103 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Jacob Zgraggen
  • STOP AL PRECARIATO GIOVANILE!
    Durante gli ultimi decenni le condizioni lavorative e del mercato del lavoro hanno subito un progressivo peggioramento: una parte del padronato ha infatti promosso l’indebolimento delle condizioni contrattuali dei lavoratori, che si è tradotto in una precarizzazione delle loro condizioni di vita. Dal fenomeno del precariato e dalla degradazione dei diritti sociali sono toccati in modo crescente anche i giovani, che si trovano sempre più spesso di fronte a condizioni lavorative dure e svalorizzanti talvolta anche durante la loro formazione (a causa ad esempio dell’ampia diffusione di stage non remunerati o sottopagati).
    307 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Gioventù Comunista
  • Für bessere Arbeitsbedingungen von landwirtschaftlichen Angestellten
    Darum ist deine Unterschrift wichtig: Die landwirtschaftliche Produktion in der Schweiz wird zu über 25 Prozent von familienfremden Arbeitskräften ausgeführt. Die Industrialisierung der Landwirtschaft verlangt immer mehr Angestellte, besonders im Bereich des Gemüsebaus. Die saisonalen Arbeitskräfte sind zumeist Migrant*innen und ihre Arbeitsbedingungen sind höchst prekär. Signalwirkung auf andere Kantone: Die meisten Kantone erlauben 50 und mehr wöchentliche Arbeitsstunden. Bern und Zürich sind mit 55 Wochenstunden zwei grosse Kantone mit einer gewichtigen landwirtschaftlichen Produktion. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in diesen zwei Kantonen würde eine Signalwirkung auf alle anderen Kantone haben, denn die Arbeitsbedingungen sind kantonal geregelt und die verantwortlichen Politiker*innen haben sich bisher stets einer nationalen Regelung entgegengestellt. Gesundheitsprävention: Lange Arbeitszeiten schaden der Gesundheit und erhöhen die Unfallgefahren. Aus diesen Gründen hat der Kanton Genf bereits 2013 die Arbeitszeit im Landwirtschaftssektor auf 45 Wochenstunden reduziert. Gerechte Entlöhnung: Der aktuelle, unverbindliche und empfohlene monatliche Mindestlohn in den meisten Kantonen beträgt in der Landwirtschaft 3’300 Franken pro Monat. Dies ist die Hälfte des Schweizer Medianlohns (2018: 6’538 Franken brutto). Ein Mindestlohn von 4’000 Franken für Landarbeiter*innen ist immer noch bescheiden - in Anbetracht der harten Arbeit und der langen Arbeitszeit. Wir fordern, dass Bauern und Bäuerinnen, Landarbeiter und Landarbeiterinnen gerecht entlohnt werden. Gesetzlicher Schutz der Landarbeiter*Innen: Die Landwirtschaft ist vom Arbeitsgesetz ausgenommen (wie auch die Arbeit in Privathaushalten), was die Landarbeiter*innen eines bedeutenden gesetzlichen Schutzes beraubt. Wir fordern deshalb: Die Landarbeit wie die Hauswirtschaft müssen dem Arbeitsgesetz unterstellt werden. Die Schweiz hat am 17. Dezember 2018 die wegweisende UN-Deklaration zum Schutz der Rechte von Bauernfamilien und anderen Menschen, die auf dem Land arbeiten (UNDROP), gutgeheissen. Die Petition ist ganz im Sinne der UN-Deklaration. Landarbeiter*innen sind für die Lebensmittelproduktion unersetzlich: Ohne Landarbeiter*innen kein gesundes Gemüse und Getreide, keine frische Milch und Früchte!
    818 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Jelena Filipovic
  • Schluss mit dem Teufelskreislauf! Anpassung des Betreibungsrechtlichen Existenzminimums BEX etc.
    Wir stellen fest, dass die Zunahme an verschuldeten Menschen von Tag zu Tag ansteigt. Das Schuldbetreibungs- und Konkursrecht (SchKG) ist die gesetzliche Grundlage und regelt sämtliche Rechte und Pflichten. Wer in der Schweiz betrieben wird, wird sich mit dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum anfreunden müssen. Wer das erleidet, der verarmt in der Schweiz und kann von da an kein würdiges Menschenleben mehr führen. Man verarmt und gerät durch das System noch in weitere Verschuldung, da diverse Ausgaben nicht berücksichtigt werden können. Das SchKG regelt in Art. 92 die Unpfändbarkeit und in Art. 93 die begrenzte Pfändbarkeit von Vermögen. Wobei der Katalog der Unpfändbarkeit nicht abschliessend im Gesetz definiert worden ist. Das Problem ist, sobald eine Lohnpfändung in Gang gekommen ist, wird das Einkommen auf das Existenzminimum herabgestuft und sämtliches Vermögen, welches die Existenzbedürfnisse übersteigen, kann gepfändet werden. Es ist vorprogrammiert, dass der Schuldner in eine Teufelsspirale gerät, aus der es kaum ein Entrinnen gibt, da man mit dem Existenzminimum kaum noch Rechnungen begleichen kann. Hier fängt die Diskriminierung schon an. Man wird generell und überall abgelehnt. Der Betreibungsregisterauszug stellt eine massive und unüberwindbare Belastung für alle Wohnungs- und Stellensuchenden dar, zudem werden Steuerschulden, Mietzinse und Weiterbildungskosten nicht in das Existenzminimum angerechnet. Trotz der Kompetenzen diverser Beratungsstellen gibt’s keinerlei wirkliche Hilfe für verschuldete Menschen in der Schweiz. Gerade finanzielle Unterstützung wird keine geboten. Im Gegenteil man soll für Beratungen noch bezahlen, obschon man am Limit angekommen ist. Entschuldungshilfen werden nur denjenigen angeboten, die den geschuldeten Betrag innerhalb einer Frist von 1-3 Jahren abzahlen können. Andere werden einfach fallen gelassen. Im Fall eines Zürcher Arztes endete eine Pfandverwertung mit einem Suizid. Es ist nicht der einzige Fall. Viele Schuldner verlieren den Lebenssinn und scheiden freiwillig aus dem Leben und das, nicht weil sie es wollen sondern, weil man ihnen keine Wahl lässt. Werden Lohnpfändung beim Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin angezeigt, so riskiert der Angestellte den Verlust der Arbeitsstelle. Auch ist dies für viele Betroffene eine seelische Belastung, wenn das Geschäft von den finanziellen Problemen erfährt. Es gibt kaum Möglichkeiten, aus diesem finsteren Teufelskreis auszubrechen. Das muss sich ändern. Auch wenn es Sie persönlich nicht betrifft, sind es genau solche Probleme, welche Menschen auf den Gedanken des Suizids führen. Wir sind der Meinung, dass ein würdiges Menschenleben trotz Verschuldung an erster Stelle kommt. Wir haben zu lange weggeschaut und die betroffenen Bürger und Bürgerinnen im Stich gelassen. Die Teufelsspirale muss ein Ende haben und das geht nur mit Ihrer Hilfe und Unterstützung! Heute ist dieser Tag! Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition und helfen Sie so mit, Diskriminierung abzuschaffen und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Yvonne Apiyo Brändle-Amolo Gemeindeparlamentarierin Co-Präsidentin SP-Migrant*innen ZH Geschäftsleitung SP Schweiz Geschäftsleitung SP Migrant*innen Schweiz Fadil Salihovic Vorstand SP Migrant*innen ZH
    203 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Unsere Stimme
  • Bedingungsloses Grundeinkommen - ein Modellversuch
    Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens wird auch fünf Jahre nach der entsprechenden Volksabstimmung breit diskutiert. So wird beispielsweise eine erneute Initiative vorbereitet und die Jungen Grünen fordern in ihrer Petition die sofortige Einführung des Grundeinkommens im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Im Kanton Zürich reichte der ehemalige SP-Kantonsrat Urs Kaltenrieder im Dezember 2019 eine Einzelinitiative ein, mit dem beinahe selben Wortlaut wie er in unserer Berner Petition zu finden ist. Diese Initiative wurde im Mai 2020 im Zürcher Kantonsrat behandelt und vorläufig unterstützt. Im Hinblick auf eine erneute Abstimmung über die Einführung eines Grundeinkommens, wären Ergebnisse und gesicherte Erkenntnisse aus Modellversuchen zweier grosser Kantone hilfreich. Die vergangenen Monate haben zudem gezeigt, dass vor allem in Krisensituationen sehr viele Menschen völlig unverschuldet durch die Maschen des Sozialnetzes fallen. Der bürokratische Aufwand zur Missbrauchsprävention, zur Qualitätssicherung und zur Überprüfung der Anspruchsberechtigung ist zudem immens und für viele Betroffene erniedrigend. Ein existenzsicherndes, finanzierbares und bedingungsloses Grundeinkommen würde auch diese Probleme lösen.
    512 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Marc Baumeler