• Stoppt Zwang und Gewalt unter der Geburt!
    “«Jede Frau, die eine Form von Gewalt erleben muss, ist eine Frau zu viel.»” Jede vierte Frau in der Schweiz erlebt unter der Geburt eine Form von psychischer oder physischer Gewalt. Das muss sich ändern. JETZT. Laut der Berner Fachhochschule (1) berichten 25% der Gebärenden von Zwang, Übergriffen oder mangelnder Aufklärung im Kreißsaal. Viele erleiden dadurch tiefe seelische Wunden, manche entwickeln eine postpartale Depression oder gar eine posttraumatische Belastungsstörung. Es ist zudem wissenschaftlich belegt, dass unnötige medizinische Interventionen das Risiko für Gewalt unter der Geburt erhöhen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO (2) warnt seit Jahren davor, dass Kaiserschnitte zu häufig und oft ohne medizinische Notwendigkeit durchgeführt werden. Die WHO empfiehlt eine maximale Kaiserschnittrate von rund 15%, in der Schweiz liegt diese aktuell bei über 33%, Tendenz steigend. Auch die hohe Zahl an Geburtseinleitungen ist problematisch: Jede vierte Frau in der Schweiz wird künstlich eingeleitet, oft ohne zwingende Indikation. Diese Praxis führt nicht selten zu interventionsreichen Geburten mit erhöhtem Komplikationsrisiko für Mutter und Kind. Die neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik (3) bestätigen diese Entwicklungen. Ein nachweislich wirksames Mittel zur Reduktion unnötiger Eingriffe ist die kontinuierliche Begleitung durch eine Doula oder eine andere nicht-medizinische Vertrauensperson. Eine internationale Studie aus 17 Ländern (4) zeigt: Frauen mit kontinuierlicher Geburtsbegleitung haben 50% weniger Kaiserschnitte, 41% weniger Einsatz von Saugglocke oder Zange, 39% weniger Verwendung wehenfördernder Mittel, 60% weniger Bedarf an PDA und 28% weniger Schmerzmittel insgesamt. Gleichzeitig berichten sie signifikant häufiger von positiven Geburtserfahrungen. “«Geburt betrifft uns alle, nicht nur Mütter. Wie Babys geboren werden, prägt das Urvertrauen, die Gesundheit einer Familie und die Basis unserer Gesellschaft.»” Traumatische Geburtserfahrungen können das Familienleben belasten, die Paarbeziehung schwächen und den gemeinsamen Start ins Leben mit dem Kind erschweren. (5) Dabei geht es nicht nur um die körperliche Unversehrtheit, sondern auch um die mentale Gesundheit der Frau. Eine respektvolle, selbstbestimmte Geburt ohne unnötige Eingriffe stärkt das emotionale Wohlbefinden und schützt vor postpartaler Depression, die oft das gesamte familiäre Umfeld mit in Mitleidenschaft zieht. (6) Zudem ist gute, interventionsarme Geburtshilfe nicht nur menschlich sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich: Weniger unnötige Kaiserschnitte, weniger Komplikationen, gesunde Mütter das bedeutet langfristig auch geringere Kosten für das Gesundheitssystem. (7/8) “Warum JETZT? Weil wir nicht länger schweigen.  Weil Frauen keine Geburtsgewalt mehr ertragen dürfen.  Weil Kinder das Recht auf eine würdevolle, friedliche Geburt haben.  Weil Geburt uns alle betrifft.” Mit Deiner Unterschrift forderst Du: • Ein nationales Bekenntnis gegen Gewalt unter der Geburt • Flächendeckende 1:1-Betreuung unter der Geburt • Transparente Aufklärung und Einverständnis vor jeder Intervention • Trauma-sensible Aus- und Weiterbildung für medizinisches Fachpersonal • Strukturelle Veränderungen in der Geburtshilfe mit Fokus auf frauenzentrierte, selbstbestimmte und informierte Geburten “Jede Stimme zählt. Jede Geburt zählt. Deine Unterschrift kann Leben verändern.” Wir danken dir von Herzen für deine Unterstützung! In Partnerschaft mit: Hannah Ladda, Doula und Co-Founder Womb Expansion Doula Training Michèle Stratmann, Gründerin malea lin Doulafachschule & Gründerin Doula Netzwerk Schweiz Dr. med. Dorin Ritzmann, Fachärztin Gynäkologie und Geburtshilfe FMH Norina Wartmann, Hausgeburtshebamme und Beleghebamme Quellen: (1) Studie der Berner Fachhochschule (2020): «Jede 4. Frau hat unter der Geburt informellen Zwang erlebt.» (2) WHO‑Statement (2015): «Caesarean sections should only be performed when medically necessary.» (3) Bundesamt für Statistik, Sektion Gesundheitsversorgung (2023): «Unter der Woche täglich 30% mehr Geburten als am Wochenende.» (4) Cochrane Collaboration (2017): «Continuous support for women during childbirth» (5) Meta-Analyse (2023): «Birth related PTSD and its association with the mother-infant relationship: A meta-analysis» (6) Hollins‑Martin & Fleming (2021): The Association between Birth Satisfaction and the Risk of Postpartum Depression (7) Camacho E. M. et al. (2018): «Cost-effectiveness of interventions for perinatal anxiety and/or depression: a systematic review» (8) Verbeke E. et al. (2022): «Cost-effectiveness of mental health interventions during and after pregnancy: A systematic review» (9) Gina's Erfahrungen und Erlebnisse bei der Geburt ihres Kindes
    5.887 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Gina Tanner Gobine
  • Fairer Lohn für Tagesmütter – Gleichstellung in Baselland jetzt!
    Tagesmütter leisten einen wesentlichen Beitrag zur Betreuung und Bildung von Kindern. Trotz vergleichbarer Arbeit und Verantwortung in Basel-Landschaft besteht eine Lohndiskrepanz zu Basel-Stadt. Diese Ungleichbehandlung wirkt sich negativ auf die Existenzsicherung der Tagesmütter und auf die Qualität der Betreuung aus. Ein fairer Lohn und ausreichende Unterstützung sind notwendig, um gute Betreuungsangebote sicherzustellen.
    55 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Natascha Stahl
  • Stoppt Erbschleicherei – Pflicht zum öffentlichen Testament!
    Weil jede Familie in der Schweiz betroffen sein kann. Heute reicht oft ein einfacher Zettel – selbst wenn er gar nicht beim Verstorbenen gefunden wurde, er ihn nicht geschrieben oder nicht einmal unterschrieben hat – und schon können Fremde ein ganzes Erbe beanspruchen. Ohne Kontrolle der Unterschrift und ohne Berücksichtigung der Lebensumstände werden Familien faktisch enteignet. Das ist ungerecht, zerstört Familien und untergräbt das Vertrauen in unseren Rechtsstaat. Wir alle wollen, dass der letzte Wille respektiert wird – aber auf faire und überprüfbare Weise.
    14 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Denise Rodriguez
  • Anfrage an den Bundesrat: Einhaltung der Menschen- & Völkerrechte im Nahostkonflikt
    Die Schweiz hat einen globalen Ruf als Verfechterin des Friedens und der Menschenrechte. Dieser Status beruht auf ihrer Neutralität und ihrer Tradition als Vermittlerin in Konflikten. Indem Bürger den Bundesrat auf Rechtsbrüche hinweisen, können sie dazu beitragen, dass die Regierung dieser Rolle gerecht wird und die internationalen Verträge, die die Schweiz unterzeichnet hat, ernst nimmt.
    33 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Karim Chocor
  • Schaffung eines familienfreundlichen Begegnungsortes in der Gemeinde Egg
    Damit die Gemeinde Egg ein Ort bleibt, an dem sich Familien wohl fühlen und sich die Bevölkerung kennt, ist ein zentraler Begegnungs- und Vernetzungsort unabdingbar.
    258 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Viviane Brändli
  • Kinder gehören nicht abgeschoben – Schutz für Familie Yüksel
    Die Familie Yüksel ist längst Teil unserer Gemeinschaft. Die Kinder gehen hier zur Schule, sprechen Deutsch und haben ihre Freunde in der Schweiz. Für sie ist die Schweiz Heimat. Eine Abschiebung würde ihr Leben zerstören und ihnen alles nehmen, was sie sich hier aufgebaut haben. Wir stehen für eine Schweiz, die Menschlichkeit und Integration ernst nimmt. Darum: Lasst die Familie Yüksel bleiben!
    801 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Dila Baran
  • "In buocha d'luf" – der neue Jagdgruss für alle
    Der Gruss «Weidmannsheil» stammt aus einer Zeit, in der die Jagd ausschliesslich Männern vorbehalten war. Heute sind Frauen ein selbstverständlicher Teil der Jagdkultur – doch die Sprache hat sich nicht mitentwickelt. Der Ausdruck wirkt dadurch ausgrenzend und überholt. Mit der Einführung von «in bocca al luf» haben wir die Chance, ein starkes Zeichen zu setzen: geschlechtergerecht – ein Gruss für alle Jäger*innen kulturell verankert – ein Ausdruck aus der romanischen Schweiz modern und offen – eine Tradition, die mit der Gesellschaft Schritt hält Tradition lebt nur, wenn sie sich wandeln darf. Ein neuer, inklusiver Jagdgruss verbindet Generationen und Regionen und zeigt, dass die Jagd eine Gemeinschaft ist, in der alle willkommen sind.
    6 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Luca Mondelli Picture
  • Proteggere i bambini, non esporli nei media: diritto alla protezione dei testimoni minorenni
    Perché si tratta di tuo/a figlio/a, tuo/a nipote, il figlio/a del/della tuo/tua migliore amico/a, di ogni bambino che domani potrebbe trovarsi in una situazione del genere. Diamo un'occhiata e assicuriamoci che ci siano regole chiare, così tutti i bambini potranno vivere in un futuro sicuro e tranquillo. In Svizzera non c'è una protezione efficace per i testimoni minorenni che non sono vittime. Questo vuol dire che: • Non hanno un supporto psicologico garantito. • Non sono protetti dall'esposizione pubblica. • Non ci sono standard uniformi e a misura di bambino per gli interrogatori. • Non hanno uno status giuridico, non hanno voce in capitolo, non hanno diritti nel procedimento. Nel dibattito pubblico è stata messa in dubbio la credibilità del testimone minorenne, con insinuazioni che lo hanno ulteriormente stressato. Nonostante non ci fosse alcuna prova, mio figlio ha dovuto sopportare questo attacco. Questo non può succedere. Dobbiamo proteggere i bambini che hanno il coraggio di dire la verità, non lasciarli senza protezione. In Svizzera abbiamo bisogno di: • Leggi chiare per proteggere i testimoni minorenni • Assistenza psicologica fin dal primo giorno • Standard di interrogatorio vincolanti e a misura di bambino • Una protezione efficace dall'esposizione pubblica Questa petizione vuole garantire che nessun bambino in Svizzera debba più vivere quello che ha passato mio figlio. Con le leggi attuali, nessun bambino è abbastanza protetto dalla violenza dei media e dall'esposizione pubblica, soprattutto se, come mio figlio, si trova coinvolto in un caso legale senza averne colpa. Aiutaci a proteggere i nostri bambini e a rendere la Svizzera un posto più coraggioso e più giusto.
    361 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Anna Knecht
  • Protéger les enfants – ne pas les exposer dans les médias : droit à la protection des témoins
    Parce qu'il s'agit de votre enfant, de votre petit-enfant, de votre filleul·e ou de votre nièce, de tout enfant qui pourrait se retrouver, demain, dans de pareilles circonstances !  Soyons attentif·ve·s et veillons dès maintenant à établir des règles claires afin que tous les enfants puissent vivre dans un avenir juridiquement sûr et réglementé. En Suisse, il n'existe aucune protection efficace pour les témoins mineur·e·s lorsqu'iels ne sont pas eux-mêmes victimes.  Cela signifie : • qu'iels ne bénéficient d'aucun accompagnement psychologique garanti, • qu'iels ne sont pas protégé·e·s contre l'humiliation publique, • qu'il n'existe pas de normes d'interrogatoire uniformes et adaptées aux enfants, • qu'iels n'ont aucun statut juridique, aucune voix, aucun droit dans la procédure. Dans le débat public, la crédibilité du témoin mineur a été remise en question, avec même des insinuations qui l'ont accablé davantage encore. Même sans aucune preuve, mon enfant a été confronté à cette attaque injuste.  Cela doit cesser. Nous devons protéger les enfants qui ont le courage de dire la vérité, et non les abandonner sans défense. En Suisse, nous avons besoin : • de lois claires pour protéger les témoins mineur·e·s, • d'un accompagnement psychologique dès le premier jour, • de normes d'audition contraignantes et adaptées aux enfants, • d'une protection efficace contre l'humiliation publique. Cette pétition vise à faire en sorte qu'aucun enfant en Suisse n'ait plus à vivre ce que mon fils a vécu. Dans la situation juridique actuelle, aucun enfant n'est suffisamment protégé contre la violence médiatique et l'humiliation publique, surtout s'iel se retrouve, comme mon fils, au centre d'une affaire judiciaire, par inadvertance, sans avoir commis aucune faute. Aidez-nous à protéger nos enfants et à rendre la Suisse plus courageuse et plus juste.
    750 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Anna Knecht
  • Gesunde Lernräume statt Hitzequal - Für ein erträgliches Schulklima im Schulhaus Grentschel
    Wir wollen unseren Kindern adäquate und gesunde Lernräume bieten, in denen sie sich entfalten können – trotz zunehmender sommerlicher Hitzewellen.  
    571 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Martin Banz
  • Kinder schützen – nicht medial vorführen: Recht auf Schutz für minderjährige Zeug:innen
    Weil es um dein Kind, Enkelkind, Patenkind oder Nichte, Neffe geht – um jedes Kind, das morgen in so eine Situation geraten könnte. Schauen wir hin und sorgen wir jetzt für klare Regeln, damit alle Kinder in einer sicheren, geregelten Zukunft leben können. In der Schweiz gibt es keinen wirksamen Schutz für minderjährige Zeug:innen, wenn sie nicht selbst Opfer sind. Das bedeutet: • Sie haben keine garantierte psychologische Begleitung. • Sie sind nicht vor öffentlicher Blossstellung geschützt. • Es gibt keine einheitlichen, kinderfreundlichen Befragungsstandards. • Sie haben keinen rechtlichen Status, keine Stimme, keine Rechte im Verfahren. In der öffentlichen Diskussion wurde die Glaubwürdigkeit des minderjährigen Zeugen infrage gestellt, sogar mit Andeutungen, die ihn zusätzlich stark belasteten.    Obwohl es keinerlei Beweise gab, musste mein Kind diesen Angriff ertragen. Das darf nicht sein. Kinder, die mutig genug sind, die Wahrheit zu sagen, müssen wir schützen, nicht schutzlos lassen. Wir brauchen in der Schweiz: 1. Klare Gesetze zum Schutz minderjähriger Zeug:innen 2. Psychologische Begleitung vom ersten Tag an 3. Verbindliche, kinderfreundliche Einvernahmestandards 4. Einen wirksamen Schutz vor öffentlicher Blosstellung Diese Petition will erreichen, dass kein Kind in der Schweiz mehr das erleben muss, was mein Sohn durchgemacht hat.   In der aktuellen Rechtslage ist kein Kind ausreichend vor medialer Gewalt und öffentlicher Blossstellung geschützt, besonders nicht, wenn es wie mein Sohn unverschuldet in den Fokus eines Rechtsfalls gerät.  Bitte hilf mit, für den Schutz unserer Kinder und für eine mutigere, gerechtere Schweiz.
    6.294 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Anna Knecht
  • Erhalt der Geburtshilfe in Langenthal
    Die Schliessung der Geburtshilfe in Langenthal hätte gravierende Folgen: Verschlechterung der Gesundheitsversorgung: Schwangere müssten weitere Wege auf sich nehmen – eine unzumutbare Belastung, besonders in Notfällen. Dies gefährdet die Gesundheit von Müttern und Kindern. Die wohnortsnahe Versorgung ist ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Ungleichheit für Frauen und Familien auf dem Land: Bereits heute bestehen strukturelle Unterschiede in der medizinischen Versorgung zwischen Stadt und Land. Eine Schliessung würde diese Ungleichheiten weiter verschärfen. Gefahr für die Qualität der Betreuung: Die Geburtshilfe in Langenthal wird durch ein erfahrenes, interprofessionelles Team von Hebammen, ärztlichem und pflegerischem Fachpersonal, sowie Stillberaterinnen getragen. Diese etablierte Zusammenarbeit ist gefährdet, wenn Strukturen zerstört werden. Verlust an Vertrauen: Das Spital Langenthal geniesst regional grosses Vertrauen. Eine Schliessung der Geburtshilfe schwächt die Akzeptanz der gesamten Spitalstruktur und erschüttert das Vertrauen in die öffentliche Gesundheitsplanung. Intransparente Entscheidungsprozesse: Wie bereits bei der Schliessung der Geburtshilfe in Frutigen wurden Alternativen nicht ernsthaft geprüft. Die betroffene Bevölkerung, die Gemeinden und das Fachpersonal wurden unzureichend einbezogen.
    14.951 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Erhalt Geburtshilfe Langenthal