• Wir stehen ein für eine naturschonende Renovierung des Grabenacker Quartier Winterthur
    Dieses 4,3 Hektaren oder 7 Fussballfelder grosse Areal ist von grosser Wichtigkeit für die über Jahrzehnte angesiedelte artenreiche Tierwelt, und hat ausserdem mit dem Baum- und Gehölzbestand eine grosse Bedeutung für das Stadtklima (Hitzeinsel).  Obwohl die HGW bereits gute Ansätze bezüglich Biodiversität und Erhaltung bestehender Bäume in ihrem Gestaltungsplan mitberücksichtigt, wird das klare Bestreben ersichtlich, den Grünraum deutlich auszudünnen. (Seite 8 im «Richtprojekt Freiraum» des HGW Gestaltungsplans). Es wird aus denkmalpflegerischer Sicht (plötzlich «Denkmalpflege» im Aussenraum nach Jahrzehnten der freien Gartengestaltung im Grabiquartier?) vorgeschlagen, eine «Redimensionierung» und «optische Durchlässigkeit von 50%» gemäss Stand 1950, als die BewohnerInnen noch vermehrt Gemüsegärten bewirtschafteten, zu realisieren. Wir befürchten, dass die Kahlheit der 1950-er Jahre jegliche ökologische Überlegung viel zu wenig berücksichtigen wird. Wir sehen insbesondere die Gefahr, dass damit die wertvollen bestehenden zusammenhängenden Strukturen mit ihren Tieren und Pflanzen verschwinden.  Dem kann entgegengewirkt werden, in dem man bestehendes Gutes nach den obengenannten Kriterien miteinbezieht und mit einheimischen Pflanzen ergänzt. Zum Beispiel sollen Gehölzinseln, Wanderkorridore, zusammenhängende Krautsäume und artenreiche Wiesen mit einheimischen Pflanzen im Projekt fest eingeplant werden. Ganz klar ist, dass bei einigen Gärten bestehende Pflanzbestände, durch einheimische biodivers wertvollere ersetzt werden sollten. Leider sind die auf Seite 13 im «Richtprojekt Freiraum») des HGW Gestaltungsplans aufgeführten Gehölze/Sträucher, (40 er – 50 er – Jahre typisch), wie Korkenzieherhase (Züchtung), Forsitie, Spiraea und Zierjohannisbeeren, gemäss Spezialisten (Ausnahme Heckenrose) KEINE heimischen Pfllanzen. Sie haben deshalb nur SEHR BESCHRÄNKTEN Wert als Futterpflanzen für Vögel, Insekten und Säugetiere. Guter heimischer Ersatz wären: Heimischer Hasel, Hainbuche, Kornelkirschen, Pimpernuss, Weissdorn, Wildrosen, Schneeball, Liguster, Mönchspfeffer, Bauernflieder, Blasenstrauch u.a.m. Der grosse, zusammenhängende Grünraum des Grabi- Quartiers bietet auf ideale Weise Lebensraum für Mensch und Natur. Das Bauprojekt bietet nun die Chance, die Gestaltung durchzuführen nach neusten Erkenntnissen von ökologischen Zusammenhängen bezüglich Biodiversität, Klimawandel (Hitze in den Städten!). Auf der ökonomischen Seite kann gesagt werden, dass naturnahe Umgebungen weniger Pflegeaufwand generieren. Dabei können Kosten gesenkt und zugleich die Artenvielfalt gefördert werden.  Unsere obenstehenden Forderungen gründen sich auf Informationen nach Beratungen mit Naturgartenspezialisten für den Siedlungsbereich.
    810 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Brigitte Meissner
  • Kein Lastwagen-Wendeplatz auf dem Juch-Areal
    Das Juch ist eine Hausbesetzung in Zürich-Altstetten. Angrenzend liegt die Baustelle der zukünftigen Swiss Life Arena die von der HRS Real Estate AG betrieben wird. Das Areal ist im Besitz der Stadt Zürich und wurde bis im Sommer 2019 von der AOZ als Pilotprojekt für das neue Bundesasylzentrum genutzt. Danach stand es leer bis zur Besetzung am 31. Oktober 2019. Auf dem Gelände und in den Baracken, in denen in den 60er Jahren Gastarbeiter*innen und später Menschen im Asylverfahren eingesperrt und verwaltet worden sind, ist Kultur- und Wohnraum entstanden. Dieser wird von den Nutzer*innen und Bewohner*innen gemeinsam organisiert. Auf dem Areal gibt es gemeinschaftlich nutzbare und kostenlos zugängliche Strukturen wie Ateliers, Siebdruckerei, Gratis-Kleiderladen, Bibliothek, Sitzungsräume, Holz- und Metallwerkstatt, Bandraum, Radio, Konzertraum und jeden Donnerstag ein gemeinsames Abendessen. Für alle und speziell für Personen mit Flucht/Migrationshintergrund ist das Juch einer der wenigen Orte, an dem sich Menschen treffen und organisieren können, frei und ohne Konsumzwang. Am 20. April wurde den Besetzer*innen, mitten in der andauernden Corona-Krise, von der Liegenschaftsverwaltung schriftlich mitgeteilt, dass sie das Areal innert 4 Tagen bis Freitag 24. April. um 24:00 zu Räumen hätten. Zu konkreten zukünftigen Nutzungsplänen, die gemäss Besetzungs-Merkblatt der Stadt Zürich für eine Räumung nötig sind, wurde auch auf Anfrage keine Stellung genommen und auch bei anderen öffentlichen Stellen wie dem Gemeinderat war dazu nichts bekannt.  Nur durch politischen Druck und mediale Aufmerksamkeit sowie durch solidarische Aktionen aus der Zivilbevölkerung konnte das Sozialdepartement am letzten Tag vor der angekündigten Räumung zur Bekanntgabe der zukünftigen Nutzung und einer Verlängerung der Räumungsfrist bis zum 22. Mai 2020 bewegt werden. So sind auch die Gründe für die anfängliche Geheimnistuerei von Seiten der Stadt bezüglich der Pläne für das Areal offensichtlich geworden. In der Medienmitteilung des Sozialdepartements der Stadt Zürich vom 24.4.2020 heisst es:  “Aufgrund der beengten Verhältnisse auf dem Bauplatz ist die vom ZSC beauftragte Generalunternehmerin (HRS Real Estate) interessiert, das Nachbargelände (Juch-Areal) bis Bauende während rund 2.5 Jahren für Bauplatzinstallationen von der Stadt zu mieten."  Wohn- und Kulturraum soll 2.5 Jahren Bauplatzinstallationen weichen. Dieses Vorgehen kommt einem Abriss auf Vorrat gleich und ist weit entfernt von der bisherigen bewährten Praxis der Stadt Zürich im Umgang mit besetzten Liegenschaften. Diesbezüglich heisst es in der Medienmitteilung ausserdem: "Der Stadtrat erachtet diese Nutzung unter Berücksichtigung der Ausgangslage als zweckmässig und zonenkonform.“ Die genannte Ausgangslage bezieht sich auf eine Bodenabsenkungen auf dem Areal und anscheinende Schäden an der Kanalisation. Deshalb ist angeblich zum einen der Aufwand für eine allfällige Sanierung für die AOZ nicht vertretbar, und zum anderen auch eine längerfristige Besetzung nicht zuzulassen. Dazu zwei Punkte: 1. Die Bodenabsenkung betrifft einen Teilabschnitt einer der Baracken auf dem Areal. Zu Beginn der Besetzung im November 2019 haben sich die Besetzer*innen mit der damals zuständigen AOZ darauf geeinigt, diesen Abschnitt nicht zu benutzen. Diese Vereinbarung wird nach wie vor eingehalten, obwohl die verantwortlichen Statiker*innen versichert wurde, dass auch dieser Teil nicht einsturzgefährdet sei. Dieses Argument gegen die Besetzung ist hinfällig. 2. Die Bodenabsenkung und die anscheinenden Schäden an der Kanalisation wurden durch ebenjene angrenzende Baustelle der HRS Real Estate verursacht. Noch vor einem halben Jahr strebte die AOZ deswegen einen Versicherungsfall mit der HRS an. Warum diese das Areal nun plötzlich benötigt und von der Stadt mieten will, ist äusserst fragwürdig. Daher die Forderung an die Stadt Zürich: Keine Räumung und kein Abriss des Juch-Areals zugunsten von "Bauplatzinstallationen" der HRS Real Estate. Das Areal gehört der Stadt und die Stadt gehört den Menschen die darin leben.  Darum muss eine allfällige Neunutzung des Areals allen Bewohner*innen der Stadt zugutekommen und darf nicht einfach ein intransparent eingefädelter Deal zugunsten eines Baugiganten sein. Email: [email protected] Webseite: https://juch.zureich.rip/ Mehr dazu: https://www.woz.ch/-a895
    1.629 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Juch Bleibt
  • Kriens: Keine Massenkündigung von Rentner*innen durch Pensionskasse!
    Die Massenkündigung hat nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner dramatische Folgen. Auch die Gemeinde Kriens ist betroffen, da deren bereits überstrapazierte Sozialausgaben zusätzlich belastet werden, wie der FDP-Gemeindepolitiker E. Ercolani warnte.  Das Vorgehen der Previs empört besonders, da die Pensionskasse Mitglied der Stiftung Ethos ist, welche sich für die Förderung einer nachhaltigen Anlagetätigkeit einsetzt. Nachhaltige Anlagen schliessen neben herkömmlichen finanziellen Kriterien auch Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Kriterien in den Anlageprozess ein. Es ist aber nicht sozial, wenn man quasi ein ganzes Altersheim auf die Strasse stellt. Und es ist nicht ökologisch, wenn man Liftanlagen ersetzt, die erst 2015 komplett neu eingebaut wurden. Die Bevölkerung erwartet von der Stiftung Ethos, dass sie in einem solchen Fall reagiert. Ansonsten wird die Mitgliedschaft zur Farce und dem Gegenteil, was diese Stiftung als Ziel verfolgt.  Auch gehört die Previs AG zu den Partnern des Schweizerischen Gemeindeverbandes. Dieser schreibt auf seiner Homepage, die Previs AG verpflichte sich zu einer strengen Corporate Governance. Können die Schweizer Gemeinden ein solches Vorgehen gutheissen?  Schliesslich widerspricht auch das Leitbild der Previs AG dem brutalen Vorgehen. Es lautet: «Unser tägliches Handeln basiert auf den Werten verantwortlich, partnerschaftlich, transparent und zielorientiert». Die Mieterschaft der Brunnmattstrasse spürt von diesen Werten nur einen einzigen, nämlich, dass die Previs tatsächlich äusserst «zielorientiert» vorgeht. Die Previs ist die Pensionskasse vieler Berner Kirchen. Eine solch unbarmherzige Anlagestrategie widerspricht einer christlichen Sozialethik. Die Brunnmattstrasse ist Teil eines grösseren Problems. Pensionskassen drängen unter dem Druck, mit unseren Anlagegeldern unsere Renten sichern zu müssen, immer vehementer in den Wohnungsmarkt. Die Brunnmattstrasse ist nur die Spitze des Eisbergs. Sie ist ein besonders krasser Fall, der stellvertretend für viele ähnliche Schicksale steht. Die Frage stellt sich: Wie rücksichtslos dürfen Pensionskassen als Vermieterinnen vorgehen? Quellen: -http://www.previs.ch -http://www.chgemeinden.ch/de/partnerorganisationen/previs -https://ethosfund.ch/sites/default/files/2017-01/2017_Concept_Ethos_pour_ISR_DE_web.pdf -https://www.lukath.ch/blog/die-pensionskasse-der-landeskirche-nachhaltig-heisst-mit-verantwortung/ Weitere Medienberichte: <> https://www.blick.ch/news/wirtschaft/pensionskassen-investieren-milliarden-mit-vollgas-in-den-immo-crash-id15618434.html <> https://www.blick.ch/news/schweiz/stadtpraesident-cyrill-wiget-ueber-massenkuendigung-von-mietern-in-kriens-lu-ich-erwarte-mehr-soziale-verantwortung-id15735562.html <> https://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/massenkuendigung-wegen-totalsanierung-in-kriens-lu-pensionskasse-wirft-97-mieter-raus-id15734010.html <<«In der Vergangenheit ist auch wiederholt renoviert worden.» Für viele Mieter sei die Kündigung denn auch aus heiterem Himmel gekommen.>> https://www.zentralplus.ch/kuendigungen-in-krienser-wohnbloecken-schocken-die-mieter-1709101/ <> https://www.tele1.ch/artikel/159063/pensionskasse-stellt-in-kriens-mieter-auf-die-strasse Es ist zynisch, wenn mehrheitlich Senioren (älteste Mieterin 98 Jahre!) auf die Strasse gestellt werden, damit folgendes möglich ist: <> https://www.tele1.ch/artikel/159201/mieter-der-brunnmattstrasse-muessen-raus Das Vorgehen der Berner Pensionskasse Previs schockiert bis in die französische Schweiz: https://www.lematin.ch/suisse/caisse-pension-veut-renover-97-locataires-rue/story/24369825 Bildquelle: http://www.Live-Karikaturen.ch / CC BY-SA 4.0
    490 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Dave Büttler-Avagyan Picture
  • Recht auf bezahlbaren Wohnraum 2500.- bis 4000.- in ZH abnormal
    Die Miete angemessen mache für die Familien.
    2 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Qendrese Kyqyku
  • Wenn der Referenzzinssatz sinkt, muss auch die Miete sinken
    Weisst du, warum mich das so bewegt? Weil es gerade die Schwächsten trifft. Viele Rentnerinnen und Rentner zahlen brav ihre Miete, auch wenn der Referenzzinssatz sinkt. Sie wissen oft nicht, dass sie einen Anspruch auf Senkung hätten. Am Ende reicht ihre Rente dann gerade noch für das Nötigste – und das nur, weil sie zu viel zahlen, was ihnen eigentlich zusteht. Gleichzeitig kassieren die grossen Immobilienverwaltungen Millionen, weil das System so kompliziert ist, dass kaum jemand die Anpassung durchsetzt. Stell dir vor, wie ungerecht das ist: Der Staat schreibt vor, dass die Mieten an den Referenzzinssatz gekoppelt sind, aber er zwingt die Betroffenen, es selber einzufordern. Wer die Kraft, das Wissen oder die Sprache nicht hat, verliert. Und ich sehe es bei Bekannten: Junge Familien, die jeden Franken umdrehen müssen, trauen sich oft nicht, den Vermieter anzuschreiben – aus Angst, sie könnten dann als ‚schwierig‘ gelten. Viele ältere Menschen wollen keinen Streit und zahlen einfach weiter. Für mich ist klar: Wenn das Gesetz schon sagt, die Miete muss sinken, dann soll das automatisch passieren. Das wäre fair, würde Rentnern und Familien Luft zum Atmen geben und würde auch die unnötige Bürokratie abbauen. Darum liegt mir das Thema so am Herzen.
    3 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Ann-Christine Vossberg
  • Nächtlicher Kirchenglockenlärm in Amriswil
    Aufgrund des erzeugte hohen Lärms, der Häufigkeit der Glockenschläge im Viertel-und stündlichen Rhythmus, führt es zu erheblicher Beinträchtigung der Nachtruhe.
    3 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Bernard Muller
  • Automatische Löschung Betreibung
    Viele Personen erhalten Betreibungen die sich in schwierigen Situationen befinden. Nach der Bezahlung versuchen die meisten Personen sich neu zu orientieren. Das Probleme zeigen sich schon bei der Wohnungssuche die einen Auszug haben möchten und wenn dieser nicht Blank ist wird man abgelehnt. 
    1 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Sascha Jöhr
  • NEIN zur Abfallsammelstelle beim Naherholungs- und Wohngebiet
    - Erhaltung Naherholungsgebiet - Lärmschutz von direkten Anwohner:innen  - Keine Verkehrsblockaden für Angestellte umliegender Unternehmen und Bewohner:innen des Wohnquartiers - Sicherer Schulweg für unsere Kinder
    456 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Anwohnende Eichstrasse