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Diese Petitionen könnten Dich interessieren

  • Nein zu bargeldlosen BLS-Ticketautomaten!
    Sehr geehrte Damen und Herren Ich fordere Sie auf, die Abschaffung von Bargeld an BLS-Ticketautomaten zu stoppen. Dass immer mehr Automaten nur noch Kartenzahlung oder digitale Zahlungsmittel akzeptieren, ist ein Schritt in die falsche Richtung. Erst kürzlich wurde in der Schweiz der Schutz des Bargeldes gestärkt. Trotzdem werden Bürgerinnen und Bürger nun faktisch dazu gedrängt, bargeldlos zu bezahlen. Das ist nicht akzeptabel. Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel. Viele Menschen – insbesondere ältere Personen, Kinder, Touristen oder Menschen ohne Kreditkarte oder Smartphone – sind darauf angewiesen. Zudem schützt Bargeld unsere Privatsphäre und gibt uns Unabhängigkeit von technischen Systemen und Zahlungsdienstleistern. Ich fordere die BLS und die zuständigen Behörden auf, sicherzustellen, dass an allen Ticketautomaten weiterhin mit Bargeld bezahlt werden kann. Digitalisierung darf eine zusätzliche Option sein, aber niemals Bargeld ersetzen. Die Schweiz soll ein Land bleiben, in dem die freie Wahl des Zahlungsmittels respektiert wird. Vielen Dank.
    17 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Luan Zogjani
  • Protection contre la chaleur : plus d'ombre, d'arbres et d'espaces verts – moins de béton !
    deutsch - italiano - Nombre total de signatures de toutes les versions linguistiques ____________________ Nous demandons à l’Union des villes suisses (UVS) et à l’Association des communes suisses (ACS) de lancer une offensive nationale de protection contre la chaleur. L’UVS et l’ACS doivent élaborer à l’intention de leurs membres des lignes directrices pratiques, applicables et optimisées, afin que les villes et les communes puissent prendre facilement et rapidement des mesures pour protéger la population contre la chaleur. De plus, l’USV et l’ACS doivent apporter leur soutien à la mise en œuvre de ces mesures. La protection contre la chaleur doit devenir une norme contraignante dans les villes et les communes. Parallèlement, les deux associations doivent user de leur influence auprès de la Confédération et des cantons pour montrer que la population a besoin et souhaite des mesures efficaces contre la chaleur, les déserts de béton et les surfaces imperméabilisées. Elles permettront ainsi que d’autres mesures soient prises aux niveaux cantonal et national pour protéger la population contre la chaleur. Cette offensive de protection contre la chaleur vise notamment à faire avancer les points suivants : • La désimperméabilisation des espaces publics, tels que les parkings, les cours d’école et les zones de rencontre. • L’adaptation des zones urbaines au changement climatique, notamment par la plantation d’arbres d'ombrage et l’aménagement d’espaces verts. • La promotion d’« îlots de fraîcheur », c’est-à-dire de lieux frais, verdoyants, ombragés et riches en eau (notamment dans les zones urbaines densément construites). • L’élaboration de mesures de protection complémentaires en faveur des personnes particulièrement vulnérables ainsi que des personnes qui doivent travailler à l’extérieur par forte chaleur.
    772 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Campax - make change happen Picture
  • Füre Güsche, wo mir liebe: Mindestens 1.5 Liter Getränke müssen bleiben!
    Wir fordern die Gurtenfestival AG auf, die Menge an Getränken, die Besucherinnen und Besucher selber aufs Gelände mitbringen dürfen, wieder auf mindestens 1.5 Liter pro Person und Tag anzuheben. Für das Festival 2026 ist lediglich eine Flasche à 0.5 Liter erlaubt – nach 3 Litern bis 2023 und 1.5 Litern 2024 und 2025. Wir verlangen ausserdem, dass auf weitere Kürzungen in den kommenden Jahren verzichtet wird und dass solche Regeländerungen gegenüber dem Publikum nachvollziehbar begründet werden.
    531 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Louis B
  • Am Turnfest am Freitag turnen und im Zelt übernachten für den STV Wetzikon
    Liebe Turnerinnen und Turner, liebe Vereinsmitglieder Wir von der IG Zeltplatz setzen uns dafür ein, unser sportliches Highlight gemeinsam noch intensiver zu erleben. Unser Vorschlag ist, bereits am Freitag mit dem Wettkampf zu starten, damit wir das Fest länger geniessen und die Zeit miteinander bewusst nutzen können. Der Turnfestveranstalter ist froh, wenn sich Vereine freiwillig für einen frühen Start am Freitag melden, weshalb sich hier eine gute Gelegenheit bietet, aktiv dazu beizutragen. Gleichzeitig möchten wir euch motivieren, im Zelt zu übernachten – für mehr Gemeinschaft, ein stärkeres Wir-Gefühl und ein unvergessliches Erlebnis. Uns ist bewusst, dass ein früherer Start auch mit zusätzlichem Aufwand in der Organisation und Durchführung verbunden ist. Genau hier möchten wir als IG Zeltplatz unterstützen: Wir bieten unsere Mithilfe in der Planung und Umsetzung an, damit sich der Mehraufwand auf mehrere Schultern verteilt und für den Verein gut machbar bleibt. Wir sind überzeugt, dass wir so nicht nur sportlich, sondern auch als Verein noch enger zusammenwachsen können. Bei Fragen oder Interesse an der Mithilfe dürft ihr euch jederzeit gerne bei uns melden. Vielen Dank für eure Unterstützung! Sportliche Grüsse  IG Zeltplatz
    4 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Michael Fischer
  • Cras-des-Fourches: limiter les terrains privés, favoriser les espaces verts publics.
    Préservons le Cras-des-Fourches : plus d'espaces verts public. La population delémontaine avait déjà clairement exprimé son refus de bétonner ce secteur lors de la votation populaire d'octobre 2011. En 2016, la Ville a toutefois intégré cette parcelle comme terrain à bâtir dans son plan directeur global intitulé « Delémont, cap sur 2030 ». La vente de l'ensemble de la parcelle à des acteurs privés pourrait privilégier des objectifs de valorisation immobilière plutôt que la préservation d'espaces verts accessibles à la population.  Nous demandons une augmentation des espaces verts publics et une réduction des surfaces destinées à des usages privés. 
    181 von 200 Unterschriften
    Gestartet von V RM
  • Mehr Sicherheit für alle: E-Scooter-Regeln an die Zukunft anpassen
    Sehr geehrte Damen und Herren, als junger Bürger unseres Landes wende ich mich mit einem dringenden Anliegen an Sie, das die Sicherheit auf unseren Straßen und die aktuellen Vorschriften für E-Scooter betrifft. Ich bin der Meinung, dass wir unsere Regelungen an die moderne Technik und Geschwindigkeiten anpassen müssen. Daher schlage ich vor, die Helmpflicht nach der Geschwindigkeit zu staffeln: Bei bis zu 20 Stundenkilometern bleibt der Helm optional, wird aber empfohlen.  Ab 20 Stundenkilometern sollte ein Fahrradhelm vorgeschrieben sein, und bei über 30 Stundenkilometern ein voll geschlossener Helm, und noch empfohlen Knie- und Ellbogenschutz. Des Weiteren sollten E-Scooter, die schneller als 20 Stundenkilometer fahren, versichert sein und ein Kennzeichen tragen. Zudem plädiere ich dafür, dass Personen, die den Mopedführerschein erwerben möchten, um solche Fahrzeuge zu führen, neben der Theorieprüfung auch eine praktische Fahrprüfung absolvieren müssen, um die Verkehrsregeln sicher zu beherrschen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, dass diese Vorschläge Gehör finden, um unsere Straßen für alle Beteiligten sicherer zu machen. Mit freundlichen Grüßen, Santiago Monteiro
    1 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Santiago Monteiro
  • Protezione dal caldo subito: più ombra, alberi e spazi verdi – meno cemento!
    deutsch - français - Numero totale di firme di tutte le versioni linguistiche ____________________ Chiediamo all’Unione delle città svizzere (UCS) e all’Associazione dei comuni svizzeri (ACS) di lanciare una campagna nazionale per la protezione dal caldo. L’UCS e l’ACS devono elaborare per i propri membri linee guida pratiche, applicabili e ottimizzate, affinché città e comuni possano adottare in modo semplice e rapido misure volte a proteggere la popolazione dal caldo. Inoltre, l’UCS e l’ACS devono fornire sostegno nell’attuazione di tali misure. La protezione dal caldo deve diventare uno standard vincolante nelle città e nei comuni. Allo stesso tempo, entrambe le associazioni dovrebbero esercitare la propria influenza presso la Confederazione e i Cantoni per dimostrare che la popolazione ha bisogno e desidera misure efficaci contro il caldo, i deserti di cemento e le superfici impermeabilizzate. In questo modo consentiranno l’adozione di ulteriori misure a livello cantonale e nazionale per la protezione della popolazione dal caldo. Questa campagna di protezione dal caldo dovrebbe promuovere, tra l’altro, i seguenti punti: • La deimpermeabilizzazione delle aree pubbliche, come ad esempio parcheggi, cortili scolastici e zone di incontro. • L’adeguamento delle aree urbane al clima in evoluzione, in particolare attraverso la piantumazione di alberi che offrono ombra e la creazione di aree verdi. • La promozione delle «isole di freschezza», ovvero luoghi freschi, ricoperti di vegetazione, con abbondante ombra e acqua (soprattutto negli insediamenti densamente edificati). • L’elaborazione di misure di protezione di accompagnamento a favore delle persone particolarmente vulnerabili, nonché di coloro che sono costretti a lavorare all’aperto in condizioni di caldo.
    683 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Campax - make change happen Picture
  • Hitzeschutz jetzt: Mehr Schatten, Bäume und Grünflächen – weniger Beton!
    français - italiano - Gesamtzahl Unterschriften aller Sprachversionen ____________________ Wir fordern den Schweizerischen Städteverband SSV und den Schweizerischen Gemeindeverband SGV auf, eine nationale Hitzeschutz-Offensive zu lancieren. SSV und SGV sollen für ihre Mitglieder praktische, anwendbare und optimierte Leitlinien erarbeiten, damit Städte und Gemeinden Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Hitzwellen einfach und rasch ergreifen können. Ferner sollen sie diese bei der Umsetzung unterstützen. Hitzeschutz muss in Städten und Gemeinden verbindlicher Standard werden. Gleichzeitig sollen beide Verbände ihren Einfluss bei Bund und Kantonen nutzen, um zu zeigen: Die Bevölkerung braucht und will wirksame Massnahmen gegen Hitze, Betonwüsten und versiegelte Flächen. Damit ermöglichen sie, dass auf kantonaler und nationaler Ebene weitere Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Hitze getroffen werden. Diese Hitzeschutz-Offensive soll insbesondere folgende Punkte voranbringen: • Entsiegelung von öffentlichen Flächen, wie zum Beispiel Parkplätzen, Schulhöfen und Begenungszonen • Die Anpassung von Siedlungsräumen an das sich verändernde Klima insbesondere durch das Pflanzen von schattenspendenden Bäumen und die Anlage von Grünflächen • Die Förderung von Frischeinseln also kühle, begrünte Orte mit Schatten und Wasser, besonders in dicht bebauten Siedlungen • Erarbeitung von begleitenden Schutzmassnahmen zugunsten besonders vulnerabler Personen, sowie für Menschen, die bei Hitze draussen arbeiten müssen
    3.107 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Campax - make change happen Picture
  • Wer arbeitet soll davon Leben können
    Sehr geehrte Damen und Herren Ich fordere eine gerechtere Behandlung von IV-Bezügerinnen und IV-Bezügern bei den Ergänzungsleistungen (EL). Viele Menschen mit einer IV-Rente möchten trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verbessern und weiterhin aktiv am Arbeitsleben teilzunehmen. Heute wird jedoch ein grosser Teil des zusätzlich verdienten Einkommens bei den Ergänzungsleistungen angerechnet. Dadurch bleibt von dem Geld, das man sich durch Arbeit verdient, oft nur ein kleiner Teil übrig. Viele Betroffene haben das Gefühl, dass sich ihre Anstrengungen finanziell kaum lohnen, obwohl sie trotz gesundheitlicher Probleme arbeiten gehen. Wer arbeitet, soll nicht bestraft werden. Arbeit fördert die Selbstständigkeit, stärkt das Selbstwertgefühl und ermöglicht soziale Teilhabe. Gleichzeitig entlastet sie langfristig auch die Sozialwerke. Es ist deshalb unfair, wenn Menschen mit einer IV-Rente einen grossen Teil ihres zusätzlich verdienten Einkommens wieder verlieren. Ich bitte Sie, die gesetzlichen Grundlagen zur Berechnung der Ergänzungsleistungen zu überprüfen und anzupassen. Menschen mit IV und EL sollen einen deutlich grösseren Anteil ihres selbst erarbeiteten Einkommens behalten dürfen. Arbeit muss sich lohnen – auch für Menschen mit einer Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen. Vielen Dank für Ihren Einsatz für mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Freundliche Grüsse
    42 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Pius Birrer
  • Olympische Sommerspiele 2032. Stoppt den Irrsinn.
    Aktuell sollen in Brisbane, Australien, im Rahmen der olympischen Sommerspiele 2032 1500 alte Bäume gefällt werden und 36 ha Kulturland der Aborigines im Victoria Park Barrambin der Errichtung von Sportanlagen zum Opfer fallen. Brisbane wurde gewählt aufgrund von Versprechungen, die Olympischen Sommerspiel naturschonend durchführen zu können und auch ohne Rechte von Minderheiten zu verletzen. Dieses Vorhaben wurde durch einen Regierungswechsel verlassen.  Dagegen wehren wir uns, zusammen mit australischen Freunden. Wir sehen die Verantwortlichen des IOC in der Pflicht, die Auflagen, die zur Vergabe der Spiele führte, auch weiterhin zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie eingehalten werden. Ein persönliches Gespräch mit Verantwortlichen des IOC am 13. Mai 2026 fiel leider nicht auf fruchtbaren Boden, weshalb wir nun diese Petition lancieren wollen, die den Bundesräten Martin Pfister (VBS) und Albert Rösti (UVEK) oder Beat Jans (EJPD) übergeben werden soll. Das IOC ist ein Sport-Verein nach Schweizer Recht und wir fordern die oben genannten Bundesräte dazu auf, auch international tätige Schweizer-Vereine, hier konkret das IOC, im Sinne unserer Klima-Gesetze zu kontrollieren und sie an ihre globalen Verpflichtungen zu erinnern. Klimaschutz ist ein Menschenrecht. In Brisbane werden zwei Menschenrechte mit Füssen getreten. Das IOC hat die Verpflichtung, die Umsetzung der Nachhaltigkeit am Austragungsort zu überwachen, diese Verpflichtung wird aber abgelehnt.
    95 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Ines Zangger
  • Tagesstrukturen nachhaltig finanzieren: Der nächste Schritt für Pfäffikon/Russikon
    Die Schule Pfäffikon hat in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte erzielt. Mit den flexiblen Stundenmodulen wurde ein modernes und familienfreundliches Betreuungsmodell geschaffen, das vielen Familien mehr Freiheit und Flexibilität im Alltag ermöglicht. Dieses Angebot ist innovativ und verdient Anerkennung. Gleichzeitig verfolgt die Schulpflege das Ziel, den Kostendeckungsgrad der Tagesstrukturen wieder zu erhöhen. Dieses Anliegen ist nachvollziehbar und wichtig. Die Finanzierung der Tagesstrukturen muss langfristig gesichert werden. Der Kostendeckungsgrad ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken: • 2022: 58.2 % • 2023: 51.0 % • 2024: 48.3 % Wir anerkennen deshalb ausdrücklich das Bestreben der Schulpflege, den Kostendeckungsgrad wieder zu verbessern. Doch dieses Ziel sollte nicht einseitig zulasten von Familien und insbesondere des Mittelstands erreicht werden. Wir sind überzeugt: Ein höherer Kostendeckungsgrad und eine gezielte Entlastung von Familien schliessen sich nicht aus. Beides ist möglich. Gerade Familien mit mehreren Kindern sowie Alleinerziehende spüren die Betreuungskosten besonders stark. Viele Eltern stehen heute vor der Frage, ob sich zusätzliche Arbeitstage finanziell überhaupt noch lohnen. Das ist weder im Interesse der Familien noch der Gemeinde. Bezahlbare Kinderbetreuung ermöglicht Eltern, berufstätig zu bleiben oder ihr Arbeitspensum zu erhöhen. Sie stärkt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, hilft dem lokalen Gewerbe und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen. Jeder zusätzliche Beschäftigungsgrad führt zudem langfristig zu höheren Steuererträgen und stärkt den Wirtschaftsstandort Pfäffikon. Deshalb fordern wir die Schulpflege und die politischen Verantwortlichen der Gemeinde Pfäffikon auf, die Tagesstrukturen gezielt weiterzuentwickeln und dabei sowohl die finanzielle Nachhaltigkeit als auch die Familienfreundlichkeit zu stärken. Unsere Forderungen 1. Einführung eines Geschwisterrabatts • 15 % Rabatt für das zweite gleichzeitig betreute Kind • 30 % Rabatt für jedes weitere gleichzeitig betreute Kind Familien mit mehreren Kindern tragen heute eine überproportionale Belastung. Ein Geschwisterrabatt schafft mehr Fairness und unterstützt Familien dort, wo die Betreuungskosten besonders hoch sind. 2. Entlastung von Alleinerziehenden • Zusätzlicher Rabatt von 10 % auf die Betreuungskosten Alleinerziehende sind in besonderem Mass auf verlässliche und bezahlbare Betreuungsangebote angewiesen und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Wirtschaft. 3. Mittelstand gezielt entlasten Die Tarife sollen so ausgestaltet werden, dass Familien mit mittleren Einkommen nicht übermässig belastet werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf darf nicht an steigenden Betreuungskosten scheitern. 4. Stärkere Progression bei sehr hohen Einkommen Statt den Mittelstand stärker zu belasten, sollen höhere Beiträge primär bei sehr hohen Einkommen erhoben werden. Dadurch kann der Kostendeckungsgrad verbessert werden, ohne breite Bevölkerungsschichten zusätzlich zu belasten. 5. Höhere Auslastung statt ausschliesslich höhere Tarife Ein besserer Kostendeckungsgrad kann nicht nur durch höhere Gebühren erreicht werden. Ebenso wichtig sind: • eine optimale Auslastung der bestehenden Betreuungsplätze • effiziente Gruppen- und Personalplanung • regelmässige Überprüfung der Betriebsabläufe Dadurch können Kosten gesenkt und vorhandene Ressourcen besser genutzt werden. 6. Mehr Transparenz Wir wünschen uns: • Offenlegung der tatsächlichen Vollkosten pro Betreuungsmodul • Veröffentlichung von Vergleichsdaten mit anderen Gemeinden • transparente Kommunikation über die Entwicklung des Kostendeckungsgrades Nur auf einer transparenten Grundlage können Bevölkerung, Eltern und Behörden gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.
    18 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Sabrina Petö
  • Mittelstand weiter entlasten: Tagesstrukturen in Wetzikon familienfreundlich nachbessern
    Wetzikon hat mit der Reform «Zahlbare Tagesstrukturen» einen wichtigen Schritt gemacht: Die Betreuung von Schulkindern soll künftig nach ähnlichen Grundsätzen subventioniert werden wie Kita- und Tagesfamilienbetreuung. Das ist richtig und notwendig. Doch die Reform darf nicht auf halbem Weg stehen bleiben. Ab August 2026 steigen die offiziellen Tarife der Tagesstrukturen deutlich: Morgenbetreuung: von CHF 6 auf CHF 16 Mittagsbetreuung: von CHF 18 auf CHF 28 Nachmittagsbetreuung 1: von CHF 30 auf CHF 38 Nachmittagsbetreuung 2: von CHF 50 auf CHF 57 Ganzer Nachmittag: von CHF 70 auf CHF 95 (alle Beträge zum Volltarif) Gleichzeitig ist noch nicht ausreichend transparent, welche Familien tatsächlich profitieren und welche künftig stärker belastet werden. Besonders betroffen sein können Familien im Mittelstand, Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende. Arbeiten muss sich lohnen. Wer arbeitet, zahlt Steuern, stärkt die lokale Wirtschaft und reduziert langfristig Sozialkosten. Betreuungskosten dürfen deshalb nicht dazu führen, dass Erwerbsarbeit finanziell unattraktiv wird. Wir fordern deshalb: 1. Einführung eines Geschwisterrabatts für Tagesstrukturen • 15 % Rabatt für das erste gleichzeitig betreute Geschwisterkind • 30 % Rabatt für jedes weitere gleichzeitig betreute Kind 2. Zusätzliche Entlastung für Alleinerziehende • 10 % Rabatt auf die Betreuungskosten für Alleinerziehende • Anerkennung der besonderen finanziellen und organisatorischen Belastung von Einelternhaushalten 3. Transparente Auswertung der Reform • Veröffentlichung anonymisierter Auswertungen darüber, welche Familien profitieren und welche nicht • Spezielle Betrachtung von Familien mit zwei oder mehr Kindern sowie Einkommen im Mittelstandsbereich 4. Schutz des Mittelstands • Familien knapp über den Subventionsgrenzen dürfen nicht überproportional belastet werden • Überprüfung der Einkommensgrenzen und des Abschöpfungsmodells 5. Prüfung einer Kostenobergrenze pro Familie • Die Betreuungskosten sollen in einem angemessenen Verhältnis zum Einkommen und zur Anzahl Kinder stehen • Verhinderung übermässiger Belastungen bei mehreren betreuten Kindern 6. Regelmässige Tarifprüfung • Erste Überprüfung spätestens zwei Jahre nach Einführung der Reform • Danach regelmässige Evaluation der Tarife und Subventionen 7. Erwerbsarbeit fördern statt bestrafen • Die Betreuungskosten dürfen Eltern nicht dazu zwingen, ihr Arbeitspensum zu reduzieren • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss gestärkt werden
    305 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Marco Mariano