An: Daniel Hofmann, Ressortvorstand Sicherheit, Gemeinderat Bassersdorf

Das Recht auf Schlaf: Stoppt den illegalen LKW-Lärm an der Grindelstrasse in Bassersdorf!

LKW zweckentfremdet die Blaue Zone an der Grindelstrasse
Wir, die unterzeichnenden Anwohnerinnen und Anwohner, fordern den Gemeinderat Bassersdorf auf, per sofort die folgenden strukturellen Massnahmen in unserem Wohnquartier (Lärmempfindlichkeitsstufe II) umzusetzen:

  • 1. Sofortiges Nachtparkverbot für Schwerverkehr: Die Signalisation eines strikten Parkverbots für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen von 22:00 bis 06:00 Uhr an der Grindelstrasse (Abschnitt Hausnummer 30 - 52).

  • 2. Konsequenter Rechtsvollzug statt illegaler Toleranz: Schluss mit dem behördlichen Wegschauen. Wir fordern eine lückenlose Durchsetzung des Bundesrechts (Art. 79 SSV) durch die Kommunalpolizei – inklusive konsequenter Büssung und Verzeigung an das Statthalteramt bei nächtlicher Ruhestörung.

  • 3. Verlagerung in die Industriezone mit „Landstrom“: Die Bereitstellung von alternativen LKW-Parkflächen im reinen Industriegebiet ("Grindel", Richtung Kloten). Diese Plätze müssen mit Stromsäulen („Landstrom“) ausgestattet werden, damit Kühlketten flüsterleise elektrisch gesichert werden können, statt Wohnquartiere mit Dieselmotoren zu beschallen.

Warum ist das wichtig?

Das Problem: Ein Wohnquartier wird zum Autobahnrastplatz

Nacht für Nacht wird die Blaue Zone an der Grindelstrasse 30–52 systematisch zweckentfremdet. Schwere Sattelschlepper und Lastwagen aus der ganzen Schweiz und dem Ausland missbrauchen die Blaue Zone für PW als kostenlosen Rastplatz, um ihre gesetzlichen Ruhezeiten zu absolvieren.

Manche dieser Fahrzeuge haben lautstarke Diesel-Kühlaggregate geladen, die die gesamte Nacht hindurch das Wohngebiet beschallen. Die Lärmpegel unmittelbar vor den Schlafzimmerfenstern der angrenzenden Wohnzone (Lärmempfindlichkeitsstufe II) ist unerträglich. 

Ein erholsamer Schlaf ist für uns Anwohnende, darunter Kinder, Berufstätige und gesundheitlich geschwächte Menschen, unmöglich. Wir haben ein Recht darauf, nachts in unseren eigenen vier Wänden zur Ruhe zu kommen. Schlafentzug macht krank!

Die bisherige Reaktion der Behörden ist ungenügend: Die Gemeinde verweist auf „kommunale Standortpolitik“ und die Polizei verteilt lediglich Ordnungsbussen von CHF 40.–, welche für die Transportfirmen keinerlei präventive Wirkung zeigen. 

Das ist ein unhaltbarer Zustand. Kommunale Standortpolitik darf nicht über übergeordnetem Bundesrecht (Strassenverkehrs- und Umweltschutzgesetz) stehen, und schon gar nicht über der Gesundheit der eigenen Bevölkerung!

Die Fahrer brauchen legale Parkplätze – aber im reinen Industriegebiet, wo sie niemanden stören, und nicht in der an ein Wohnquartier angrenzende Gewerbezone.

Genug ist genug: Gemeinsam holen wir uns den Schlaf zurück!

Schlafentzug ist keine Kleinigkeit – er gefährdet die Gesundheit unserer Kinder, beeinträchtigt unsere Leistungsfähigkeit im Beruf und mindert den Wert unseres Wohnraums. Wir sind nicht mehr bereit, als kostenloser, lauter Verschiebebahnhof für den Transitverkehr herzuhalten, während die Gemeinde Bassersdorf wegschaut.

Wir fordern eine moderne, saubere Raumplanung: LKWs gehören ins Industriegebiet, Ruhe in die Wohnzone!

Setze jetzt ein Zeichen gegen die behördliche Ignoranz. Unterschreibe diese Petition für ein gesundes, lebenswertes und ruhiges Bassersdorf!

Wie die Unterschriften übergeben werden

Persönlich

8303 Bassersdorf, Schweiz

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