25 Unterschriften erreicht
An: Bundesrat
Faire Militaerpflicht für Menschen mit Beeintraechtigungen
Einleitung
Wir, die Unterzeichnenden, fordern eine faire und diskriminierungsfreie Regelung der Militaerpflicht für Menschen mit Beeinträchtigungen in der Schweiz. Ziel dieser Petition ist nicht die generelle Abschaffung der Militaerpflicht für alle, sondern die Gleichstellung und Wahlfreiheit von Menschen mit Beeinträchtigungen innerhalb des bestehenden Systems.
Forderung
Forderung
Wir fordern die zuständigen Behörden auf,
- Menschen mit Beeinträchtigungen nicht pauschal als untauglich einzustufen,
- keine finanzielle Benachteiligung durch Ersatzabgaben vorzusehen,
- und eine echte Wahlfreiheit zwischen Militaerdienst, Zivildienst oder keiner Dienstleistung zu ermöglichen.
Dabei sollen individuelle Fähigkeiten, gesundheitliche Belastungen und persönliche Lebenssituationen angemessen berücksichtigt werden.
Ziel
Ziel dieser Petition ist es, die bestehenden gesetzlichen Grundlagen und Verfahren im Sinne der Gleichstellung, der UN-Behindertenrechtskonvention und der Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
Unterstützung
Unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie ein Zeichen für eine inklusive, gerechte und respektvolle Schweiz, in der Menschen mit Beeinträchtigungen nicht benachteiligt, sondern ernst genommen werden.
Freundliche Grüsse
Till Scheidegger
Freundliche Grüsse
Till Scheidegger
Warum ist das wichtig?
Begründung
In der Schweiz werden Menschen mit Beeinträchtigungen häufig automatisch als militaerdienstuntauglich eingestuft. Dabei wird oft nicht ausreichend berücksichtigt, dass Beeinträchtigungen sehr unterschiedlich sind und individuelle Fähigkeiten, Belastungen und Ressourcen stark variieren.
Gleichzeitig sind betroffene Personen teilweise verpflichtet, eine Ersatzabgabe zu leisten, obwohl sie keine echte Wahlmöglichkeit zwischen Militaerdienst, Zivildienst oder keiner Dienstleistung haben. Diese Praxis wird von vielen Betroffenen als ungerecht und diskriminierend empfunden.
Besonders für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder neurologischen Besonderheiten, wie zum Beispiel Autismus, kann die aktuelle Regelung zu erheblicher Belastung führen. Nicht die Dienstleistung an sich ist das Problem, sondern das Fehlen von Selbstbestimmung und individueller Prüfung.