100 Unterschriften erreicht
An: UBS resp. Balintra AG (UBS-Immobilienfonds) und den Stadtrat von Zürich
Stoppt eine weitere Renditemaximierung der UBS! Erneut bangen 300 Menschen um ihr Zuhause

Über 300 Menschen bangen um ihr Zuhause. Die Eigentümerschaft, der Immobilienfonds Balintra AG der UBS, plant die totale Erneuerung von 119 gut erhaltenen und bezahlbaren Wohnungen in 8008 Zürich-Riesbach.
Es droht eine weitere Leerkündigung einer ganzen erhaltenswerten Siedlung in der Stadt Zürich.
Wir fordern von der UBS:
Es droht eine weitere Leerkündigung einer ganzen erhaltenswerten Siedlung in der Stadt Zürich.
Wir fordern von der UBS:
- Verzicht auf den Abriss und Neubau der Liegenschaften Im Walder / Niederhofenrain. Denn die Liegenschaften befinden sich in einem guten bis sehr guten Zustand (Totalsanierung 2001/2002 plus zwei Neubauten 2001).
Sollte dies aus Sicht der Eigentümerschaft nicht realisierbar sein, fordern wir verbindliche sozialverträgliche Rahmenbedingungen:
- Absolute Priorisierung der Bestandsentwicklung: (Teil-)Erhalt der Liegenschaften und Etappierung der Bauarbeiten.
- Frühzeitige, transparente und verbindliche Information der Mieterschaft über das geplante Projekt.
- Umsetzung eines Projekts, das den bestehenden Mietenden einen Verbleib in der Siedlung ermöglicht.
- Erhalt der sozialen Durchmischung der Siedlung, faire Mieten ohne Renditenmaximierung.
- Garantierter Verbleib in den Wohnungen bis zum effektiven Baubeginn.
- Bevorzugte Vermietung der neuerstellten Wohnungen an die bestehenden Mietenden.
- Individuelle Unterstützung bei der Wohnungssuche. Vermittlung von Ersatzwohnungen zu vergleichbaren Mietbedingungen.
Wir fordern von der Stadt Zürich:
- Ihren politischen Auftrag (und ihre Wahlversprechen) wahrzunehmen und das Programm Wohnen des Stadtrates vom 14. Januar 2026 (u.a. Ausbau des gemeinnützigen Wohnraums, sozialverträgliche Erneuerung des Bestands, Transformation mit Teilerhalt, Etappierung, Rückkehroption) für die Siedlung Im Walder / Niederhofenrain umzusetzen.
- Einen Kauf der Liegenschaften durch den Städtischen Wohnraumfonds der Stadt Zürich zu prüfen.
- Sich für den Erhalt der Siedlung und den Verbleib der hier lebenden Menschen aktiv einzusetzen.
- Ihre Mittel und Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Bauherrschaft / Verwaltung / Bauleitung der jetzigen Mieterschaft gegenüber ihre angekündigten «Versprechen» (wie z. B. transparente Kommunikation betr. Projektverlauf, Unterstützung bei Wohnungssuche u.v.m.) einhält.
- Sich gegen die Gentrifizierung unseres Quartiers einzusetzen.
Warum ist das wichtig?
Wenn mehr als 300 Menschen ihr Zuhause verlieren, zerstört das ihre gewachsene Nachbarschaft und den sozialen Zusammenhalt im Quartier.
Die sozialen Folgekosten tragen die Betroffenen, das Quartier und letztlich auch die Stadt Zürich. Der soziale Frieden droht zu kippen.
Viele von uns prägen und gestalten das Quartierleben durch diverse ehrenamtliche Engagements wie nachbarschaftliche Unterstützung, Mitwirken in Sportvereinen, in Vorständen der nahen Quartiervereine, im O.K. des Seefeldfestes, im O.K. des Vereins Wild, auf dem Quartierhof Wynegg, im Quartiertreff Hirslanden, in der Kirchgemeinde Balgrist, bei Ferienangeboten für Kinder aus dem Quartier, in Naturschutzgruppen und sehr vieles mehr.
Wir wollen hier wohnen bleiben und uns weiterhin für unsere schöne Siedlung und unser lebendiges Quartier engagieren.
Und dafür brauchen wir hier bezahlbaren Wohnraum.
Vielen Dank, dass du uns mit deiner Unterschrift unterstützt!
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