An: Die Schweizerische Bundesversammlung (Nationalrat und Ständerat) sowie der Bundesrat

Schluss mit dem Prämienschock: Einführung einer öffentlichen Einheitskrankenkasse!

Wir fordern die Schweizerische Bundesversammlung (National- und Ständerat) auf, die gesetzlichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen für die Einführung einer öffentlichen, nationalen Einheitskrankenkasse in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) zu schaffen.

Die ständigen Prämienerhöhungen sind für Familien, Einzelpersonen und den Mittelstand nicht mehr tragbar. Das gegenwärtige System mit Dutzenden privaten Kassen erzeugt massenhaft bürokratischen Aufwand, teure Werbekampagnen und Scheinwettbewerb – Gelder, die im Gesundheitssystem fehlen.

Eine einzige öffentliche Krankenkasse schafft Transparenz, senkt die Verwaltungskosten drastisch und stellt eine bezahlbare, gerechte Gesundheitsversorgung für alle Menschen in der Schweiz sicher.

Warum ist das wichtig?

Die Krankenkassenprämien steigen seit Jahren unaufhaltsam und wachsen deutlich schneller als die Löhne und Renten. Für immer mehr Familien, Alleinerziehende, Senior:innen und den Mittelstand werden die Monatsrechnungen zu einer unerträglichen finanziellen Belastung.

Das aktuelle System erzeugt eine gigantische Verschwendung: Dutzende private Kassen buhlen um die gleichen Versicherten. Jährlich fliessen dreistellige Millionenbeträge in teures Marketing, Maklerprovisionen, Kassenwechsel und doppelte Verwaltungsstrukturen. Dieses Geld fehlt direkt in der medizinischen Versorgung.
Eine öffentliche Einheitskasse stopft dieses Loch, senkt die Verwaltungskosten drastisch und stellt sicher, dass Prämiengelder wieder dort ankommen, wo sie hingehören: bei den Patientinnen und Patienten. Gesundheit ist ein Grundrecht und darf nicht zum Spekulationsobjekt werden.