An: Staat und die Invalidenversicherung!
Teilzeit-Lehre für alle: Flexible Ausbildungsmodelle für Menschen mit Beeinträchtigung jetzt!
Wir fordern das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), die kantonalen Berufsbildungsämter, die Invalidenversicherung (IV) sowie die Branchenverbände INSOS und ARTISET auf, das Schweizer Berufsbildungssystem grundlegend zu reformieren:
Es muss ein gesetzlich verankertes Recht auf eine standardisierte Teilzeit-Ausbildung (50%-Pensum) geschaffen werden.
Diese Regelung muss flächendeckend und unbürokratisch für alle Stufen der Berufsbildung zugänglich sein:
EFZ (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis): Verlängerung der Regeldauer auf 4 bis 6 Jahre bei halbiertem Arbeitspensum.
EBA (Eidgenössisches Berufsattest): Verlängerung der Regeldauer auf 3 bis 4 Jahre bei halbiertem Arbeitspensum.
PrA (Praktische Ausbildung nach INSOS): Standardisierte Einführung von flexiblen Teilzeitmodellen in geschützten und inklusiven Betrieben.
Gleichzeitig fordern wir, dass die Berufsfachschulen den Unterricht modularisieren, damit der Schulstoff parallel zum reduzierten Betriebspensum bewältigt werden kann, ohne dass es zu einer chronischen Überlastung kommt.
Es muss ein gesetzlich verankertes Recht auf eine standardisierte Teilzeit-Ausbildung (50%-Pensum) geschaffen werden.
Diese Regelung muss flächendeckend und unbürokratisch für alle Stufen der Berufsbildung zugänglich sein:
EFZ (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis): Verlängerung der Regeldauer auf 4 bis 6 Jahre bei halbiertem Arbeitspensum.
EBA (Eidgenössisches Berufsattest): Verlängerung der Regeldauer auf 3 bis 4 Jahre bei halbiertem Arbeitspensum.
PrA (Praktische Ausbildung nach INSOS): Standardisierte Einführung von flexiblen Teilzeitmodellen in geschützten und inklusiven Betrieben.
Gleichzeitig fordern wir, dass die Berufsfachschulen den Unterricht modularisieren, damit der Schulstoff parallel zum reduzierten Betriebspensum bewältigt werden kann, ohne dass es zu einer chronischen Überlastung kommt.
Warum ist das wichtig?
1. Das aktuelle System grenzt aus und macht krank
Das heutige Schweizer Berufsbildungssystem ist starr auf ein 100%-Pensum ausgelegt. Für viele Jugendliche mit einer Beeinträchtigung – wie Autismus, chronischen Krankheiten, körperlichen oder psychischen Einschränkungen – ist diese Reiz- und Leistungsdichte im Alltag unüberwindbar. Sie scheitern nicht an ihren fachlichen Fähigkeiten, sondern an der reinen zeitlichen Belastung. Die Folge sind massenhafte Ausbildungsabbrüche, psychische Krisen und der Verlust von Perspektiven direkt beim Einstieg ins Erwachsenenleben.
2. Statistiken und Experten fordern den Wandel
Statistiken von Organisationen wie Pro Infirmis zeigen deutlich: Menschen mit Beeinträchtigungen werden auf dem ersten Arbeitsmarkt systematisch abgehängt, weil die Einstiegshürden zu hoch sind. Auch renommierte Fachleute wie der Autismus-Experte und Psychologe Matthias Huber betonen seit Jahren, dass angepasste Pensen und Struktur der Schlüssel zum Ausbildungserfolg sind. Ein 50%-Modell schützt die mentale Gesundheit der Lernenden und garantiert einen nachhaltigen Abschluss.
3. Ein Gewinn für die Wirtschaft und die Gesellschaft
Ein flexibles System verhindert, dass junge, motivierte Menschen direkt in die langfristige Rentenabhängigkeit der Invalidenversicherung (IV) gedrängt werden. Das spart dem Staat und den Steuerzahlenden langfristig Millionen. Zudem leidet die Schweizer Wirtschaft unter akutem Fachkräftemangel. Jugendliche mit Beeinträchtigungen sind oft hochengagierte und loyale Arbeitskräfte – man muss ihnen nur erlauben, ihr Potenzial in einem gesunden Tempo abzurufen. Wenn die Wirtschaft Flexibilität von Arbeitnehmenden fordert, muss sie diese Flexibilität auch in der Ausbildung gewähren!
Das heutige Schweizer Berufsbildungssystem ist starr auf ein 100%-Pensum ausgelegt. Für viele Jugendliche mit einer Beeinträchtigung – wie Autismus, chronischen Krankheiten, körperlichen oder psychischen Einschränkungen – ist diese Reiz- und Leistungsdichte im Alltag unüberwindbar. Sie scheitern nicht an ihren fachlichen Fähigkeiten, sondern an der reinen zeitlichen Belastung. Die Folge sind massenhafte Ausbildungsabbrüche, psychische Krisen und der Verlust von Perspektiven direkt beim Einstieg ins Erwachsenenleben.
2. Statistiken und Experten fordern den Wandel
Statistiken von Organisationen wie Pro Infirmis zeigen deutlich: Menschen mit Beeinträchtigungen werden auf dem ersten Arbeitsmarkt systematisch abgehängt, weil die Einstiegshürden zu hoch sind. Auch renommierte Fachleute wie der Autismus-Experte und Psychologe Matthias Huber betonen seit Jahren, dass angepasste Pensen und Struktur der Schlüssel zum Ausbildungserfolg sind. Ein 50%-Modell schützt die mentale Gesundheit der Lernenden und garantiert einen nachhaltigen Abschluss.
3. Ein Gewinn für die Wirtschaft und die Gesellschaft
Ein flexibles System verhindert, dass junge, motivierte Menschen direkt in die langfristige Rentenabhängigkeit der Invalidenversicherung (IV) gedrängt werden. Das spart dem Staat und den Steuerzahlenden langfristig Millionen. Zudem leidet die Schweizer Wirtschaft unter akutem Fachkräftemangel. Jugendliche mit Beeinträchtigungen sind oft hochengagierte und loyale Arbeitskräfte – man muss ihnen nur erlauben, ihr Potenzial in einem gesunden Tempo abzurufen. Wenn die Wirtschaft Flexibilität von Arbeitnehmenden fordert, muss sie diese Flexibilität auch in der Ausbildung gewähren!