An: Grosser Rat des Kantons Bern — Grand Conseil du Canton de Berne

Rettet Kunst am Bau! — Sauvegardez « Art et architecture » !

Sehr geehrte Grossrätinnen und Grossräte des Kantons Bern

Wir alle sind auf unsere Art Künstler, ganz gewiss ist jede und jeder einzigartig. In unserer Gesellschaft hat der Ausdruck dieser menschlichen Fähigkeiten eine lange Tradition. Kunst ist Äusserung von Lebensfreude, Kunst zeigt auf, weisst hin, öffnet zu neuen Horizonten hin. Das soll auch künftig so sein. Es hat viel mit freier, offener Weltsicht zu tun, Kunst als Teil unseres Lebens zu betrachten und folglich auch zu fördern.
Die Motion „KUNST AM BAU“ MIT VERNUNFT von Lars Guggisberg (Kirchlindach, SVP) und Mathias Müller (Orvin, SVP) will eine Reglementierung und Limitierung, sie will neue Vorschriften, welche einengen und ausgrenzen.

Wir bitten Sie die Motion Guggisberg und die Beschlüsse des Regierungsrats abzulehnen.

Gerne werden wir Ihr Abstimmungsverhalten bei unserer nächsten Wahlempfehlung berücksichtigen. Danke!

Download offener Brief: http://bit.ly/OffenerBrief_KunstAmBau

Verein Basis Kunst und Bau BAKUB
Berufsverband visuelle Kunst visarte Bern Biel/Bienne Jura
Bund Schweizer Architekten BSA Bern Solothurn Freiburg Oberwallis
Schweizerischer Werkbund SWB Bern

________________

Chère Députée, cher Député du Canton de Berne

Chacun de nous, à sa manière, est artiste et certainement chacun est unique. Dans notre société, l'expression de ces capacités humaines a une longue tradition. L'art est une manifestation de joie de vivre, l'art montre, souligne, ouvre de nouveaux horizons. Cela continuera d'être le cas à l'avenir. Considérer l'art comme faisant partie de notre vie et, par conséquent, de le promouvoir a beaucoup à voir avec une vision libre et ouverte du monde.
La motion « Art et architecture » : il faut savoir raison garder de Lars Guggisberg (Kirchlindach, UDC) et Mathias Müller (Orvin, UDC) veut une limitation, elle veut de nouvelles réglementations qui restreignent et excluent.

Nous vous demandons de rejeter la motion Guggisberg et les résolutions du Conseil exécutif.

Télécharger lettre ouverte : http://bit.ly/LettreOuverte_EtBatiment

Verein Basis Kunst und Bau BAKUB
Société des artistes visuels visarte Berne Bienne/Bienne Jura
Fédération des Architectes Suisses FAS Berne Soleure Fribourg Haut-Valais
Schweizerischer Werkbund SWB Berne

Warum ist das wichtig?

KUNST UND BAU NICHT KAPUTT REGULIEREN!

1. Im Kulturförderungsgesetz von 1975 hiess es in Art. 9: Bei Neu- und Umbauten von kantonalen Gebäuden und Anlagen sind angemessene Mittel für die künstlerische Ausschmückung bereitzustellen, sofern es ihre Zweckbestimmung rechtfertigt. Das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) hat diesen Artikel so umgesetzt, dass ca. 1 % des Kostenvoranschlages der Summe BKP 2 (Gebäude) und BKP 4 (Umgebung) für Kunst und Bau budgetiert wurde. Die Zahl von 1 % war aber nirgends festgehalten.
Seit Inkrafttreten des neuen Kantonalen Kulturförderungsgesetzes per 1.1.2013 mit dem Art. 29 (Der Kanton kann …) wurden einerseits nur noch bei Projekten mit hohem Öffentlichkeitsbezug Kunst-und-Bau-Projekte realisiert und andererseits diese einzelnen Budgets für Kunst und Bau um mind. die Hälfte gegenüber vorher gekürzt. Bei sieben Projekten wurden rund 2 Mio. Franken budgetiert bzw. ausgegeben. Wären die in der Motion geforderten Regulierungen in Kraft gewesen, hätten insgesamt nur knapp 0.5 Mio. Franken verwendet werden dürfen. Die durchschnittlichen jährlichen Einsparungen hätten mit etwa 300 000 Franken nur ca. 0.003 % des kantonalen Finanzhaushaltes von 10 Mrd. Franken ausgemacht. Es können keine Millionen in diesem Bereich gespart werden. Zudem wäre ausgerechnet in den Randregionen, wo kleinere kantonale Bauten entstehen, kein vernünftiges Kunst-und-Bau-Verfahren mehr finanzierbar. Diese Benachteiligung der Randregionen widerspricht den Aufträgen der kantonalen Kulturstrategie 2018 und die Kunstschaffenden, welche als Berufsleute Auftragnehmer und auch Steuerzahler sind, verlieren eine wichtige Aufgabe, welche sie für die Zivilgesellschaft leisten.
Das AGG nimmt als Bauorgan des Kantons Bern seit Jahren seine Verantwortung vorbildlich wahr und stellt für Kunst und Bau Mittel ein, die für die Bauten und die Finanzsituation des Kantons angemessen sind. Es ist wichtig, dass das Budget beim AGG ist, weil hier die Bauten betreut werden. Es soll zu einer Zusammenarbeit zwischen Architektur und Kunst kommen, ein gegenseitiges befruchten und nicht Kunst als Dekoration. Deshalb ist Kunst ganz selbstverständlich ein Bestandteil jedes Baubudgets welches der Kanton dem Grossen Rat vorlegt.

2. Der Bildhauer Gustave Piguet hat im Jahr 1942, also in finanziell schwierigen Kriegszeiten, die Südfassade des Berner Rathauses gestaltet. Für uns alle ist gerade in der Öffentlichkeit herausragende Kunst als Form des Ausdrucks menschlichen Lebens unverzichtbar. Die öffentliche Hand hat eine Vorbildfunktion, die sie auch im Bereich Kunst und Bau wahrnehmen muss, da Private in der Regel gar nicht in der Lage sind, solche Investitionen zu tätigen.
Ohne namhafte Investitionen der öffentlichen Hand in Kunst und Bau würde in Saxeten, der steuerschwächsten Gemeinde des Kantons Bern, keine Fussgängerbrücke und keine Klause von George Steinmann stolz an die Unwetter des Sommers 2005 und an den Dialog zwischen Stadt und Land erinnern. Keine „kopflose“ 400kg schwere Bronze-Plastik von Luciano Andreani würde auf dem Casinoplatz (oder früher auf dem Bahnhofplatz) in Bern für einen kurzen poetischen Moment unvermittelt in unseren Alltag treten und uns an unsere eigene Kopflosigkeit erinnern, wenn wir beim Ausdruck unseres menschlichen Lebens selbst Künstlerinnen und Künstler sind. Kein Denkmal eines Bauarbeiters mit Presslufthammer würde an der Grimsel an die Erbauer der Kraftwerke Oberhasli erinnern und daran, was Menschen in gemeinsamer Anstrengung zustande bringen.

Die Tradition dieser Kunst im Alltag der Menschen muss als Brückenschlag, Inspirationsquelle und historisches Gedächtnis weiterhin angemessen gepflegt werden.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Unser einst so stolzer Kanton darf nicht zu einem kulturlosen Ödland verkommen . Zuerst der Schlösserverkauf, dann der Frontalangriff auf das Bauinventar und jetzt noch auf die Kunst am Bau !
  • kunst ist nahrung für die seele!

Neuigkeiten

2018-06-08 16:39:03 +0200

Die Campagne hat über 1000 Unterschriften von Unterstützenden erhalten. Dies beweist, dass sich nicht nur die betroffenen Kunstschaffenden wehren, sondern dass wir alle — NutzerInnen, ArchitektInnen, AuftraggeberInnen, ProjektleiterInnen, PassantInnen, etc. — um den Wert von Kunst und Bau wissen und die direkt Betroffenen unterstützen.

Die Unterschriftensammlung war und ist nicht umsonst! Der Regierungsrat wird sie bei unserer Forderung, die Stimme der Betroffenen bei seiner Prüfung des Vorstosses zu berücksichtigen, nicht ignorieren können.

Die Unterschriften geben uns auch wichtigen Rückhalt bei der Prüfung der beiden Optionen, a) eines eigenen Vorstosses im Grossen Rat, und b) einer Volksinitiative.

2018-06-08 11:48:50 +0200

Das bürgerliche Parlament des Kantons Bern hat das Ansinnen der SVP in abgeschwächter Form als Postulat überwiesen. Es wird nun überprüft, in welcher Weise künftige Mittel eingespart werden können. Bürgerliche Politiker (verwende bewusst die männliche Form) äussern sich dahingehend, dass „Kunst am Bau“ grundsätzlich zu teuer, teilweise unverständlich sei und nicht wahrgenommen werde. „Kunst am Bau“, als gestalterischer Mehrwert bei öffentlichen kantonalen Bauten, wird nun weiter unter Druck geraten. Obgleich die Mittel für „Kunst am Bau“ im Vergleich zum kant. Haushalt einen verschwindend kleinen Anteil ausmachen, seit 2012 unverbindlich sind und stetig sanken, ist Kunst als freie Äusserung und Stellungnahme gefördert mit öffentlichen Mitteln zunehmend unerwünscht.

2018-06-08 11:48:42 +0200

Die Motion „Kunst am Bau“ mit Vernunft von Lars Guggisberg wurde im Grossen Rat des Kantons Bern verhandelt. Nach einer angeregten Debatte wurde wie folgt abgestimmt:

Ueberweisung der Motion als Postulat (abgeschwächte Form):
95 Ja
55 Nein
2 Enthaltungen

Transfer der Finanzierung in die Erziehungsdirektion:
44 Ja
101 Nein
4 Enthaltungen

2018-06-08 11:40:59 +0200

Jutta Strasser. Architektin. "Kunst hilft denken, handeln und fühlen"! Wir brauchen sie in unserer Gesellschaft, dringend!

Markus Spycher. Pensionist. In meinem Wohnquartier gibt es ein geglücktes Beispiel für Kunst am Bau: Ich meine den 'PEGASUS' an der Nordfassade des Weltpostgebäudes im Egghölzli. Er erinnert mich an die Zeit, als Pferde Postkutschen durch die Lande zogen.

Bernhard Rösch. Kulturinformatiker. Wir brauchen die Kunst, um nicht am Vernünftigen zugrunde zu gehen.

Isabelle Krieg. Bildende Künstlerin. Kunst gibt Halt und Orientierung, auch im öffentlichen Raum.

Ulrich Fakhreddine. Künstler. Lieber Geld für Kunst ausgeben als für Krankenkassen Public Relations und Werbetelefoniebelästigung.

Manuel Ort. Grafiker. Kunst ist das Leben selbst!

2018-06-08 11:39:43 +0200

Bruno Sommer. Schulleiter/Künstler. Kunst IST Freude am Leben!

Sabine Hahnloser. Geschäftsleitung. Kunst - soviel wie möglich- überall – immer.

Martin Woodtli. Graphic Designer. Kunst bildet Identität und somit einen Teil unserer Heimat.

Daniela de Maddalena. Kunstschaffende. Die Stärkung der kulturellen Vielfalt und Ausdrucksweise stärkt schlussendlich die kulturelle Identität. Damit werden auch Ängste vor dem Fremden abgebaut!! Starke Kultur = starkes Land!!!

Frauke Bensel. Selbst. Architektin, pensioniert. Siehe Geländer-Foto: Was wären wir heute ohne unsere Vergangenheit? Das muss weitergeführt werden!

Françoise Verdonf. Lieber Ausgaben für Kunst am Bau anstatt für Kampfjets!!

Christoph Grupp. Grossrat. Wer etwas auf sich hält, verziert seine Gebäude seit Jahrtausenden: Bauernhäuser ebenso wie Paläste.

Yvonne Hausammann. Dipl. Architektin ETH. Kunst ist Leben.

2018-06-04 18:49:07 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2018-06-02 09:49:12 +0200

Pierre Pestalozzi. Raum- und Verkehrsplaner. Geit's no, Lars? Weisch eigetlech ned, dass sogar i dim Name Kunscht steckt? L-ARS = L-Kunst!

2018-06-02 09:48:36 +0200

Jürg Rüedi. Pensioniert. Kunst am Bau vor Viehschauplätzen.

Antonio Bauen. Grossrat. Kunst am Bau bereichert unsern Lebensraum, regt zum Denken zum Lachen zum Staunen an.

Angelo Cioppi. Leiter Bauprojektmanagement. Ein Stück Kultur würde verloren gehen.

Edith S. Ambühl. Künstlerin. Kunst am Bau = kulturelle wertvolle Symbiose, direkte Konfrontation/Auseinandersetzung mit dem Publikum.

Roland Hitz. Architekt BSA /SIA, Büroinhaber. So nicht!
Peter Meier. Bauingenieur. Kunst am Bau fördern.

2018-05-30 22:42:58 +0200

Marina Belobrovaja. Künstlerin, Dozentin. Kunst und Bau ist einer der wenigen demokratischen, da allgemein zugänglichen Formate, in denen Kunst in die Gesellschaft wirken kann. Kunst braucht diese Öffentlichkeit und verfügt zugleich über die besondere Möglichkeit, diese immer wieder herzustellen. Und Öffentlichkeit ist die Grundbedingung einer Gesellschaft, die sich als Demokratie versteht.

2018-05-30 22:42:54 +0200

Johannes Stückelberger. Kunsthistoriker, Dozent Universität Bern, Theologische Fakultät. Ohne Kunst im öffentlichen Raum würden unsere Städte und Dörfer trist aussehen. Kein Figurenspiel am Zytglogge. Kein Tinguelybrunnen in Basel. Kunst im öffentlichen Raum ist Ausdruck einer lebendigen Gemeinschaft. Der Staat hat einen Auftrag, Kunst zu fördern.

Jürg Orfei. Zeichenlehrer. Wenn Kunst als Dekoration der Architektur verstanden wird, sind wir vielleicht schon zu weit von der Gewissheit entfernt, dass beide Disziplinen untrennbar gedacht werden müssen – Essenz, Anstoss, Freiraum, gedankliches Refugium: Architektur braucht Kunst, Architekten brauchen Künstler, Kalkulierende Nutzer brauchen unkalkulierbar Unnützes.

2018-05-30 22:42:04 +0200

Dorian McCarthy. Architekt. Save the art.

Urs Zurlinden. Stadtratspräsident Langenthal. Kunst macht den öffentlichen Raum einzigartig.

Romuald Etter. Künstler. Kunst im öffentlichen Raum ist eine notwendige Konfrontation in einer offenen Gesellschaft.

Hannes Zaugg Graf. Vizepräsident Grosser Rat Kanton Bern. Mit Kunst am Bau kriegt man für wenig Geld Identität und Heimat.

Hans Läubli. Geschäftsleiter Suisseculture. Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele (Pablo Picasso).

Stefan Jordi. Grossrat Wie würde wohl das Berner Münster heute aussehen, wenn keine "Kunst am Bau" realisiert worden wäre?

Jürg Schweizer. Architekturhistoriker. …weil ich meinen Enkelkindern nicht nur Verkehrsanlagen, Verwaltungsbauten und gesichtslose Agglomerationen hinterlassen möchte, sondern auch Objekte, die zeigen, dass das Schöpferische im früheren 21. Jh. nicht ganz ausgestorben war.

Enrico Bartholdi. Designer. Was wäre die Welt, die Menschheit ohne Kunst...?

2018-05-29 00:31:40 +0200

Patrick Thurston. Architekt. Kunst und Bau sind ein Ganzes das unteilbar ist wie unser Leben. Baukunst braucht Auseinandersetzung mit dem Gebrauch, dem Nützlichen wie auch mit allem was gemeinhin nutzlos ist, deshalb weil wir Menschen letztlich sinnliche Wesen sind und alles in uns auf Beziehung angelegt ist: da kann Kunst und Baukunst uns helfen aus reinem zweckenden hinaus und zu öffnen für die Weite. Sparen kann man bei all den Beratern und Expertisen! Nicht selten Mandate aus mangelnder Risikobereitschaft und Entscheidungslust der betroffenen Stellen. Bauen und Kunst braucht Mut und mutige Leute, auf allen Ebenen.

2018-05-29 00:26:29 +0200

Alan Romano. Grafiker. Kunst braucht Präsenz, damit sie uns inspiriert und auf unsere Seele wirkt.

Michèle Lechevalier. Chargée des affaires culturelles. Il est essentiel pour notre patrimoine d'avoir ce pourcent culturel.

Johannes Saurer. Architekt BSA. Kunst bereichert das Leben.
Martin Sturm. Architekt BSA. Kunst und Bau sind eine Einheit und Ausdruck einer Haltung, die wir Kultur nennen.

Oliver Ziltener. IT Teamleiter. Gegen den standard Bauwahn.

2018-05-27 00:31:57 +0200

Doris Naef. Kunstschaffender. Immer bei öffentlichen Gebäuden min. 1 % einplanen.

Bernhard Kiener. Künstler. Immer wieder ein Teil, der der Seele gut tut.

Sadhyo Niederberger. Künstlerin/ Kuratorin. Kunst und Architektur spiegeln unsere kulturelle Identität.

Elisabeth Stalder. Malerin /Wandbilder. Überlebenswichtig.

2018-05-25 23:18:58 +0200

Monika Sigrist. Co-Präsidentin WEKO visarte zentralschweiz. Kunst und Bau bringt Mehrwert für alle. Ein Kanton trägt mit seiner Vorbildfunktion eine besondere Verantwortung - auch für die Kunst.

David Stampfli. Grossrat. Ohne Kunst verlieren Bauten Stück weit ihre Seele.

Christopher Oeschger. Berater. KaB öffnet die Augen und den Verstand.

Pt (Peter) Whitfield. Kunstmaler. Kunst am Bau wird immer wichtiger im Bezug auf der Gestaltung von Solarpenells.

Andreas Bachmann. Grafikdesign. Die SVP zeigt mal wieder Gesicht… eine hässliche Fratze.
Urs B. Roth 8045 Künstler / Architekt Kunst am Bau ist unabdingbar!

2018-05-25 23:18:40 +0200

Bea G. Leitung Marketing & Event. "Kunst am Bau" ist für alle Menschen gleichermassen da. Sie bewegt, stosst an und regt vielfältige Diskussionen in der Gesellschaft an.

Bettina Grossenbacher. Visuelle Künstlerin. Kunst und Bau ist ein Muss.

Enrico Luisoni. Präsident Berufsverband visuelle Kunst BS/BL. Auch in BS/BL geht dieser Kampf schon lange!

Ulrich Wälti. Rentner. Nach dem unverfrorenen Sozialabbau ist jetzt offensichtlich der Kulturabbau an der Reihe. Wie weit will es die bürgerliche Mehrheit noch treiben?

Magda Schneider Kiszio. Malerin. ich unterstütze die Kunst, sie ist wichtig.

Charlie Schluchter. Künstler & Rentner. Einsam wäre der Mensch ohne die Kunst am Bau.

Guido Nissbaum. Für mehr schönen Widerstand, gegen hässlichen Unverstand.

Cécile Stadelmann. Visuelle Künstlerin. Kunst erweitert den Blick auf das Leben.

2018-05-25 23:17:54 +0200

Wilfried von Gunten. Galerist. Kunst am Bau, Kunst in der Öffentlichkeit ist einer der wichtigsten Pfeiler unserer Gesellschaft.

Monika Dillier. Künstlerin. Mehr Kunst weniger Waffen.

Petra Sulzervon der Assen. Künstlerin. Kunst am Bau eher aufstocken, als abbauen!!

Poretti Gianni. Artista. Senza arte non c'è vita, arte è espressione vitale dell'umano.

Christoph Doswald. Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Zürich (Präsident). Oeffentliche Kunst schafft Gesellschaft.

Cuno Müller. Kunstmaler. Jeglicher ART Kunst ist ein Bestandteil von uns Menschen.

Werner Zemp. Designer Künstler. Die Kunst ist eine sehr öffentliche Angelegenheit und Gegenstand eines sehr allgemeinen Interesses. Zitat

Gualtiero Guslandi. Vis. Künstler. Ich erlebe genau diesen SchildbürgerStreich an meiner KaB-Arbeit im Kantonsspital Luzern. Mit der PseudoPrivatisierung von öffentlichen Institutionen werden frühere Regierungsbeschlüsse bezügl. Kunst am Bau "entsorgt".

2018-05-25 23:17:30 +0200

Barbara Bucher. Textildesignerin und Dozentin. Kunst am Bau beeinflusst unseren Alltag. Sie gestaltet die Atmosphäre in der Umgebung mit, in der wir leben.

Urs Martin Traber. Bildhauer. kunst am bau ist extrem wichtig, da es die architektur zu unterstützen und immer auch ein zeitzeugnis ist.

Toni Möri. Fachlehrer Kunst & Design, Künstler. Wenn ich durch die Stadt Bern laufe und mir vorstellen würde, dass alles Bildhafte an den Häusern und Lauben entfernt wäre, käme dies einem kulturellen Holocaust gleich.

Samuel Eugster. Künstler. unsere werte erhalten und mehren. Wenn wir bilder haben, sind wir reich!

Ka Moser. Bildende Künstlerin. Kunst und Bau ein Menschenrecht.

Conny Wagner. Künstlerin. Geistige Freiheit ist dort sichtbar, wo sie auf eine Projektionsfläche trifft.

Ursula Hirsch. Bildhauerin. ohne Kunst ist das durchatmen schwer.

Daniel Zahner. Fotograf. so nicht!!!

2018-05-24 15:05:32 +0200

500 Unterschriften erreicht

2018-05-24 11:54:47 +0200

Andreas Schneider. Künstler. ...für eine breit abgestützte Kunst und Kultur!

Ursula Pauli. Architektin. Ohne künstlerisch-gestalterische Objekte am Bau, oder bei öffentl. Bauten, Quartiere, Bahnhöfe, oder öffentl. Plätze , verkommt unser Lebensraum zur unpersönlichen Steinwüste. Erholung ist dann ausgeschlossen. Der Mensch ist nicht nur ein ,,Arbeitsmensch,, er ist auch ein Lebewesen, dessen Sinne und Herz Bereicherung braucht, um seine positiven Seiten entfalten zu können. Kunst, Kultur, Design sind Werte die unser Leben ausmachen. Dies nehmen wir einmal ,,mit,,. Und nicht Geld. Oder ,,gespartes,, Geld. Schönheit beflügelt uns. Auch im Alltagsleben. In unserer Wohnkultur und Umgebung.

Ursula Baur. Beruflich. Das sollte selbstverständlich sein, Kunst gehört zum Alltag!

2018-05-24 11:54:27 +0200

Sibylle Völkin. Visual Artist. Wer mit Vernunft - dem wesentlichen Mittel geistiger Reflexion - ausgestattet ist, lehnt die Motion „Kunst am Bau mit Vernunft" ab.

Walter Eigenheer. Visueller Künstler/Zeichnungslehrer. Als hätten die SVP Politisierenden nichts gescheiteres zu tun?

Carmen Perrin. artiste plasticienne. faire des économies sur l'interaction entre l'art, l'architecture et l'espace public, c'est une erreur car l'espace public a besoin de ces piqûres de rappel que sont les regards sur le monde des générations d'artistes qui se succèdent.

Anna Maria Bauer. Plastikerin. Wo künstlerischer Ausdruck fehlt, entsteht kulturelle Verarmung.

Stefano Spinelli. Fotografo. Non meno ma più sostegno alla cultura! Meno tagli all'educazione, alla socialità, alla salute pubblica.

Olivia Wiederkehr. Künstlerin. Kunst ist Kultur und Identität - gehört in die Öffentlichkeit.

2018-05-24 11:53:40 +0200

Marinka Limat. Künstlerin. L’art fait partie de nous. Au plus profond de notre être. Von unserer Kultur. Es ist so.

Hans Jörg Bachmann. Künstler. Kunst am Bau hat in Europa eine jahrtausendalte Tradition. Profan- und Sakralbauten zeugen vom Reichtum unserer Kultur. Nun möchte eine politische Gruppierung diese Tradition plötzlich abbrechen. Absurd!

Hans Tobler. Chemiker in Pension. Die Welt wird arm ohne Kunst.

Karin Meier Arnold. Künstlerin. Kunst am Bau lädt ein, andere Blicke auf das Gewöhnliche zu wagen und neue Denkweisen zu erforschen. Sie fördert die Toleranz, die Auseinandersetzung und das Gespräch.

Roger Levy. Kunstschaffender. Kunst ist Teil der gesellschaftlichen Identität.

Marianne Theis. Bildende Künstlerin. Das darf nicht geschehen, öffentliche Kunst braucht es überall, es ist das Bild welches gegen aussen wirkt.

2018-05-24 11:52:58 +0200

Manfred Vänçi Stirnemann. Künstler. als ehemaliger dozent an der HSLuzern im bereich kunst & design ist es mir ein anliegen, dass jeder weitere abbau von kunst- und kulturförderung verhindert wird. kunst ist und bleibt eine wichtige grundlage des zivilisierten zusammenlebens.

Eve Monnier. Artiste, l'art c'est la connaissance.

Sarah Gabi. Grossrätin. Kunst im Alltag, v.a. auch als historisches Gedächtnis braucht ihren Raum.

Esther Maria Jungo. Kunsthistorikerin. élémentaire comme l'eau et l'air pour vivre.

Irène Meister. Grafikerin. Die Kunst spricht auch die Sinne an...

Josef Felix Müller. Präsident visarte Schweiz. Kunst ist geistige Nahrung.

Christian Kathriner. Privatgelehrter. Im Namen der Vernunft gesellschaftliche Minderheiten untergraben? Ganz toll, aber diese Vernunft könne Sie für sich behalten.

Monika Bünter. Psychologin FSP. Kunst wischt den Staub von der Seele.

2018-05-23 10:23:12 +0200

Schon zu prähistorischen Zeiten in den Grotten von Lascaux oder Altamira gehörte Kunst genauso notwendig zum Bau wie das Dach über dem Kopf. Es ging damals wie heute nicht um die Erfüllung eines Zwecks, sondern um das gewahr werden von Freiheit. Eine Gemeinschaft lässt Kunst in ihrem Lebensraum entstehen, da sie die paradoxe Gewissheit braucht, dass alles immer auch anders sein könnte. Poetry makes nothing happen… durch Kunst überleben wir. Ronny Hardliz

2018-05-23 10:21:59 +0200

Daniel Maeder. Geschäftsführer Pensionskasse CoOpera Sammelstiftung PUK. Kunst ist die edelste Bildung des Menschen!

Benjamin Dodell. Zentralvorstand visarte.schweiz. Eine wichtige Sache!

Werner Wynistorf. Verkaufsleiter. Reduktion der Kunst ist Armut.

2018-05-23 10:21:32 +0200

Flurina Hack. Künstlerin. Kunst ist unverzichtbar und muss öffentliche sichtbar bleiben.

Ernst Steiner. Innendienstleiter. Was wäre das Berner Münster ohne Kunst am Bau?

Dieter Mathys. CEO. Klar dagegen.
Esther Maria Bünter. Choreografin / Tänzerin. Kunst tut allen Herzen gut!!

George Steinmann. Bildender Künstler und Musiker. Kunst ist eine Treiberkraft.

Beat Oesch. Informatiker. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass Künstler von der öffentlichen Hand unterstützt werden und ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Madeleine Mosimann. Ärztin. Kunst gehört zur Seele der Gesellschaft.

Kate Burgener. Künstlerin / Studienleitung. Es ist sehr bedenklich in welchem Tempo, sei es im Kunstbereich oder in der Bildung, die Umverteilung fortschreitet. Wehren wir uns endlich. Danke für die Petition.

Marcina Bünter. Tanztherapeutin / Malerin. gutes Kulturförderungsinstrument.

2018-05-23 10:20:05 +0200

Jacqueline Strauss. Museumsdirektorin. Kunst am Bau ist nicht die Kirsche auf der Torte, sondern das Backpulver im Teig.

Daniel Friederich. Dozent/Geschäftsleiter. Kunst gehört zu den Grundelementen des Lebens!

Rudolf Schwyn. Kunstschaffender / Dozent. Kunst am Bau ist schon seit Jahrhunderten ein wesentlicher Anziehungs- und Inspirationspunkt von Orten.

Thomas Kaeppeli. Architekt. Kunst bereichert die Architektur.

Philipp Burkard. Leiter Science et Cité. Kunst am Bau ist auch Bau an der Kunst.

Hans Gilgen. visueller künstler. Ja zur Kunst am Bau.

Bernhard Huwiler. Künstler. Eine Gesellschaft ohne Kunst und Kultur ist eine verarmte Gesellschaft. Ein Staat der an der Kultur spart riskiert die Verarmung. Eine vielfältige Kultur ist Zeichen einer Vielfältigkeit und Reichhaltigkeit einer Region. Dies trifft insbesondere auch für den Kanton Bern mit den vielfältigen Sprach- und Kulturräumen zu. Mit Stolz wollen wir diese Vielfalt auch in Zukunft fördern und zeigen.

2018-05-23 10:18:54 +0200

Remo Galli. alt Nationalrat CVP Dr. h.c. Kunst am Bau muss ein "Zwang" bleiben, gibt eine Chance, Kultur und Umgebungsgestaltung zu optimieren und ein Merkmal zu schaffen.

Stefanie Graf. Tagesmutter. Wäre schade.

Marietta Gullotti. Malerin. Kunst am Bau ist wichtig!

Erika Meris Schüpbach. Kunstschaffende und Kulturvermittlerin. „Kulturelle Teilhabe für alle!“- & „Perspektivenwechsel“.

Dino Rigoli. bildender künstler. kunst am bau ist nicht einfach nur die konfitüre auf dem butterbrot - sie ist das brot selber!

Brigitte Gross Rigoli. Hochschuldozentin. Freie Kunst im öffentlichen Raum stärken!

Pierrette Hurni. Sekretariat visarte.bern. Lächerlich winzige Einsparung mit desaströser Wirkung!

Thomas Pfister. Kulturvermittler. Weniger Lust, weniger Kultur, weniger Bildung, weniger Zivilisation? Wollt ihr das wirklich? Der Preis dafür könnte uns teuer zu stehen kommen!

Gisella Sutter. Freischaffende Kunst und Architektur gehören zusammen.

2018-05-22 11:30:47 +0200

Wir finden es wichtig, dass die Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz, aber auch die ausländischen Künstler in unserem Land und auch die international tätigen Künstler und Künstlerinnen weiterhin ein Betätigungsfeld im öffentlichen Raum haben und somit ihren Beitrag zu einer lebenswerten Stadt, lebenswerten Umgebung leisten können. Deshalb ist es ein Zeichen der Solidarität der politisch Tätigen ihren Künstlerinnen und Künstlern weiterhin dieses Schaufenster zu ermöglichen und zu schützen und deshalb auch keine Beiträge der privaten und öffentlichen BauUnternehmen zu kürzen! Marc Haltmeyer, Künstler in Wien.

2018-05-22 06:36:16 +0200

100 Unterschriften erreicht

2018-05-21 19:35:26 +0200

50 Unterschriften erreicht

2018-05-21 16:58:41 +0200

25 Unterschriften erreicht

2018-05-21 16:11:46 +0200

10 Unterschriften erreicht

2018-05-18 12:01:45 +0200

Die Kampagne "Rettet Kunst am Bau! — Sauvegardez « Art et architecture » ! " wurde am 18.5.18 lanciert!