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An: Bar & Club Kommission Zürich

Queerfeindliche Posts des Supermarket-Geschäftsführers: Wir fordern Aufklärung!

FD
Initiator*in kontaktieren
Gestartet von
Freund*innen des Nachtlebens
Queerfeindliche Posts des Supermarket-Geschäftsführers: Wir fordern Aufklärung!

Sehr geehrte Damen und Herren der Bar & Club Kommission Zürich

Wir lehnen jegliche Form von Diskriminierung und Hass ab, ein diverses Nachtleben liegt uns am Herzen.

Der Fall ist Ihnen bekannt: Supermarket-Geschäftsführer Sandro Bohnenblust soll am 4. Juli 2021 öffentlich queerfeindliche, menschenverachtende Äusserungen auf Facebook gepostet haben.

«LBTQ bedeutet sexuelles Chaos und Verderben der Familienstruktur», heisst es in einem Facebook-Kommentar von Sandro Bohnenblust. Weiter heisst es: Solche «degenerierten Moralvorstellungen» führten seit 250 Jahren statistisch zu höherer Armut, mehr übertragbaren Krankheiten und Zerstörung sozialer Stabilität.

Laut Bohnenblust wurde sein Facebook-Konto gehackt und die Kommentare stammen nicht von ihm. Der Clubbetreiber hat bisher allerdings keine Bemühungen angestellt, das zu beweisen. Viele Freund*innen des Nachtlebens sind skeptisch, manche DJs und Veranstalter haben sich distanziert und ihre Gigs abgesagt. Auch Medien wie 20 Minuten und Blick haben über den Fall berichtet. Aber wie weiter?

Wir fordern eine sofortige Klärung des Sachverhalts. Ebenso fordern wir, dass der besagte Betrieb sowie sein Betreiber bis zur Klärung des Vorfalls (inklusive beglaubigtem Unschuldsbeweis) mit sofortiger Wirkung als Mitglied des Vereins BCK ausgeschlossen werden.

Die Klärung soll öffentlichkeitswirksam bis Donnerstag, 15. Juli 2021, eintreffen.

Warum ist das wichtig?

Queerfeindlichkeit hat keinen Platz im Nachtleben und menschenverachtendes Verhalten hat Konsequenzen. Es geht nicht darum, eine Einzelperson zu diffamieren. Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Wir fordern lediglich die lückenlose Aufklärung des Falls in der Öffentlichkeit.
Vergangenen Monat war Pride-Monat, viele Zürcher*innen schmückten ihre Profilbilder mit "Love is Love"-Bannern oder Regenbogenfahnen und teilten Instagram-Storys rund um LGBTQ-Rechte. Jetzt gilt es, auch im echten Leben für die queere Community und die Rechte dieser Menschen einzustehen.
Love is Love.

Zürich, Schweiz

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Weil es sein muss. Punkt aus.
  • Die Sachlage muss geklärt werden. Wurde er gehacked, oder nicht?
  • Solche Verhalten haben einfach Konsequenzen und nur somit wir sich irgendwann was ändern, hoffentlich bald. Es kann nicht sein das in 2021 noch solche Aussagen existieren.

Neuigkeiten

2021-07-08 10:25:50 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2021-07-08 01:26:05 +0200

500 Unterschriften erreicht

2021-07-07 20:17:22 +0200

100 Unterschriften erreicht

2021-07-07 19:52:40 +0200

50 Unterschriften erreicht

2021-07-07 19:37:53 +0200

25 Unterschriften erreicht

2021-07-07 19:20:34 +0200

10 Unterschriften erreicht