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An: Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider (EDI)

MÄNNER FÜR_SORGE

français - italiano - Gesamtzahl Unterschriften aller Sprachversionen
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Sorgearbeit ist die Stütze der Gesellschaft. Ohne gute Pflege, engagierte Eltern, mutmachende Freundschaften funktioniert nichts. Doch heute lastet immer noch ein deutlich grösserer Teil dieser Verantwortung auf den Schultern von Frauen. Sie leisten laut Bundesamt für Statistik im Durchschnitt 12 Stunden mehr unbezahlte Arbeit pro Woche als Männer. Es ist höchste Zeit, dass Männer die Wichtigkeit der Sorgearbeit anerkennen und einen fairen Beitrag leisten. Es braucht mehr MÄNNER FÜR_SORGE.

Zum diesjährigen Rethink Masculinity Day (8. April) kommen wir zusammen, um für die Gesellschaft, für unsere Mitmenschen und auch uns selbst Sorge zu tragen. Wir wollen zeigen: Männlichkeit kann fürsorglich sein. Dafür braucht es mehr Männer, die für die nötigen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen einstehen. Und es braucht politische Massnahmen.

Unsere Forderungen:

Mehr Männer sollen sich kümmern um…

Gesellschaft
  • … Fürsorge zwischen den Menschen.
  • … Gleichstellung zwischen allen Geschlechtern. 
  • … ein gewaltfreies Miteinander.

  • Wo die Politik ansetzen muss
    • soziale Berufe attraktiver machen und höhere Männeranteile fördern.
    • Gleichstellung konsequent umsetzen und bestehende Ungleichheiten gesetzlich beseitigen.
    • ganzheitliche Massnahmen gegen männliche Gewalt, insbesondere wirksame Prävention sowie Schutz- und Unterstützungsangebote. 


Menschen in ihrem Umfeld
  • … die Erziehung und die Entwicklung ihrer Kinder. 
  • … die Unterstützung ihrer Angehörigen im Alter und bei Bedürftigkeit. 
  • … das Wohlbefinden und die Bedürfnisse von ihren nahestehenden Menschen.

  • Wo die Politik ansetzen muss:
    • eine faire, gesetzlich verankerte Elternzeit einführen.
    • gesetzliche Massnahmen zur Anerkennung der unbezahlten Betreuungsarbeit und zur fairen Verteilung zwischen den Geschlechtern.
    • Teilzeitarbeit konsequent ermöglichen.


Sich selbst

  • … ihre körperliche Gesundheit und eine gute Lebensqualität. 
  • … ihre mentale Gesundheit und den Umgang mit Emotionen.  
  • … ihre soziale Gesundheit und Freundschaften.

  • Wo die Politik ansetzen muss:
    • mehr Geschlechterreflexion im Gesundheitswesen sowie in der Gesundheitspolitik, auch für Männer.
    • Sensibilisierungskampagnen und Kurse zu vielfältigen Bildern von Männlichkeit, insbesondere für Kinder- und Jugendliche, sowie stringente Regulierung zur Verbreitung von radikalisierten Männlichkeitsinhalten.
    • Förderung von auf Jungen, Männer und Väter zugeschnittenen Beratungs- und Unterstützungsangeboten, welche den Umgang mit Gefühlen und Emotionen erlernbar machen.

Warum ist das wichtig?

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2026-02-13 14:38:40 +0100

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