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An: Bundesrat Alain Berset

Kinderschutz in der Corona-Krise

Kinderschutz in der Corona-Krise

Wir fordern, dass
• Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie von gezielten und verstärkten Präventionsmassnahmen zum Kinderschutz begleitet und entsprechende Fachstellen in die Strategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aktiv einbezogen werden.
• der Bund vorgibt, dass Kinder unter 12 Jahren nicht in Isolation, sondern lediglich in Quarantäne geschickt werden dürfen.
• die kantonalen Tracing Center den für die Gesundheit der Kinder wichtigen Spielraum des BAGs, dass Kinder ohne Kontakt zu anderen Personen an die frische Luft dürfen, aktiv empfehlen.
• im Rahmen von an Schulen durchgeführten Massentests Eltern im Vorfeld aufgeklärt und um eine Einwilligung gebeten werden.
• insbesondere Kinder, die unter Quarantäne gestellt werden, explizit und schriftlich über niederschwellige Angebote aufgeklärt werden, durch welche anonyme und kostenlose Hilfe in Anspruch genommen werden kann (z.B. Notrufnummer 147 für Kinder und Jugendliche). Somit sollen bereits bestehende Kanäle zur Prävention von Kindesmisshandlungen verstärkt und falls nötig zusätzliche Angebote in Pandemiezeiten geschaffen werden.

Warum ist das wichtig?

Wir sind besorgt um unsere Kinder, die nicht primär durch allfällige schwere Verläufe einer Corona-Erkrankung, sondern durch die Folgen der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bedroht sind. Es besteht ein allgemeiner Konsens, dass Kinder keine Treiber der Pandemie sind (Coronavirus - COVID-19 (kinderaerzteschweiz.ch)). Kinder sind besonders schützenswert, da sie nicht selbst für ihr Recht einstehen können. Als Vertragsstaat der UN-Kinderrechtskonvention hat sich die Schweiz verpflichtet, die Kinderrechte zu schützen und zu achten.
Erste empirische Daten lassen aufhorchen: So verzeichnet das Kinderspital Zürich eine Zunahme der Fälle von misshandelten Kindern im Jahr 2020 um 10 % (Medienmitteilung (uzh.ch)). Gemäss Medienmitteilung des Spitals gibt es einen Zusammenhang zwischen der Zunahme der Gewalt und der Corona-Pandemie: Risikofaktoren wie finanzielle Nöte, Stresserleben durch Unsicherheiten und fehlende Möglichkeiten, sich zurückzuziehen, werden durch die Folgen der Pandemie – Homeoffice, Quarantäne-Situationen und das Wegfallen externer Betreuung und externer Bezugspersonen – verstärkt.
Beunruhigend nehmen wir zur Kenntnis, dass im Rahmen einer Schulschliessung im Kanton Luzern (Schule Maihof, Coronamutation im Schulhaus Maihof: Schule bleibt nächste Woche geschlossen (Luzerner Zeitung)) vom Contact Tracing empfohlen wurde, (Klein-)Kinder in Isolation zu schicken. Aus entwicklungspsychologischer Sicht sind Isolationsanordnungen oder -empfehlungen bei (Klein-)Kindern höchst problematisch. Die Aufklärung und der Einbezug der Eltern und Kinder im Zusammenhang mit den im Schulhaus Maihof durchgeführten Massentests war ungenügend.

Wie die Unterschriften übergeben werden

Persönliche Übergabe der Unterschriften an die Bundeskanzlei mit der Familie


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Weil die sogenannten Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie unmenschlich sind.
  • Strategiewechsel nötig
  • Die Kinder sind unsere Zukunft

Neuigkeiten

2021-02-06 11:09:09 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2021-02-05 08:01:47 +0100

500 Unterschriften erreicht

2021-02-04 12:58:48 +0100

100 Unterschriften erreicht

2021-02-04 11:11:31 +0100

50 Unterschriften erreicht

2021-02-04 10:13:54 +0100

25 Unterschriften erreicht

2021-02-04 08:37:03 +0100

10 Unterschriften erreicht