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An: Die Petition richtet sich an Bundesrat, Parlament und das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), da diese die gesetzlichen Grundlagen ändern und Ergänzungsleistungen für Betroffene ermöglichen können.

EL Initiative Schweiz - Lebensqualität für FSZM Opfer

Sehr geehrte/r Frau/Herr ..............

Ich wende mich mit einer konkreten Bitte an Sie im Zusammenhang mit einer eingereichten Petition zur Schaffung einer kostenneutralen Ausnahmeregelung im ELG zugunsten anerkannter Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen.

Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat das Anliegen abgelehnt. Die Begründung stützt sich im Wesentlichen auf formale Gleichbehandlung sowie angebliche rechtliche und praktische Hürden.

Aus meiner Sicht greift diese Argumentation zu kurz:

·         Der Solidaritätsbeitrag stellt ausdrücklich keine Entschädigung dar – reale wirtschaftliche Nachteile bestehen weiterhin

·         Viele Betroffene leben dauerhaft am Existenzminimum und sind massiv in ihrer Lebensführung eingeschränkt

·         Die vorgeschlagene Lösung wäre kostenneutral und würde lediglich eine gezielte Verbesserung ermöglichen

Es geht nicht um Privilegien, sondern um die Schaffung minimaler Voraussetzungen für ein würdevolles Leben nach erlittenem staatlichem Unrecht.

Ich bitte Sie daher, das Anliegen politisch zu prüfen und eine Diskussion in den zuständigen Kommissionen zu unterstützen.

Gerne lasse ich Ihnen weitere Unterlagen oder eine detaillierte Begründung zukommen.

Mit freundlichen Grüssen
 Andreas Jost
 Verein EL-Initiative

Warum ist das wichtig?

Unser Anliegen ist wichtig, weil die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen durch das erlittene Unrecht nicht nur ihrer Kindheit beraubt wurden, sondern oftmals auch ihrer Zukunftschancen. Fehlende Schulbildung, Traumata und gesundheitliche Schäden prägen das Leben vieler Betroffener bis heute. Zahlreiche Opfer konnten deshalb keinen Berufsweg einschlagen, der ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprochen hätte, und waren kaum in der Lage, eine ausreichende Altersvorsorge aufzubauen.

Heute leben viele Betroffene erneut am Rand der Gesellschaft. Mit einer minimalen Rente und Ergänzungsleistungen ist eine wirkliche Teilnahme am sozialen Leben kaum möglich. Unerwartete Ausgaben, wie notwendige Reparaturen im Haushalt, können schnell zur existenziellen Belastung werden. Was während der Corona-Pandemie viele Menschen als belastende Einschränkung erlebt haben, ist für zahlreiche Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen seit Jahrzehnten Alltag.

Natürlich kann Geld das erlittene Leid nicht ungeschehen machen. Doch finanzielle Sicherheit kann helfen, aktuelles und zukünftiges Leid zu lindern und den Betroffenen ein Leben in mehr Würde zu ermöglichen.

Gerade deshalb setzt sich unsere Petition für eine pragmatische und verhältnismässige Lösung ein: Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sollen bestehende Ergänzungsleistungen auch im Ausland beziehen können. Dies würde keine zusätzliche Mehrbelastung der öffentlichen Kassen verursachen, könnte für die Betroffenen jedoch von einem spürbaren und greifbaren Nutzen sein, sowie ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern. Zudem könnten geeignetere klimatische Bedingungen im Ausland auch helfen, gesundheitliche Folgen des erlittenen Unrechts zu lindern.

Neuigkeiten

2026-05-23 18:37:40 +0200

Heute das vierte Bodenteil für die Litfasssäule gefräst und nöchste Woche werden wir die Gwindestangen holen, welche es für den Zusammenbau braucht. Dann braucht es die Aussenverkleidung um die Schrifttafeln daran befestigen zu können. Wofür sich hoffentlich ein paar Unterstützer mit Spenden zeigen werden.
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2026-05-22 21:18:28 +0200

Heute gab es 7 Versuche unsere Seite zu hacken und da fragt man sich dann, welche Motivation hinter solchen Aktivitäten stecken. Doch wir lassen uns nicht von unserer Petition abbringen durch solche Geschichten, sondern machen weiter.
Heute sind 2 weitere Bodenelemente für unsere Litfasssäule gefräst worden und morgen kommt noch das letzte Bodenteil dazu.
ABER es wäre für uns sehr hilfreich etwas finanzielle Unterstützung zu bekommen, weil wir die Materialkosten für die Säule nicht aus eigener Tasche stemmen können. Und wer uns unter die Arme greiffen möchte wird freundlich gebeten uns eine mail an [email protected] zu senden. Wir werden dann umgehend antworten und die Kontodaten bekannt geben. Ebenso wie eineMaterialliste mit den Preisen, damit Spender auch wissen, wofür gespendet wird.
https://www.elinitiative.com/

2026-05-21 19:34:23 +0200

Für weitere Informationen unserer Petition möchten wir Sie bitten unsere Internetseite zu besuchen. Dort finden Sie nähere Angaben worum es bei unserem begehren geht und und Sie dürfen uns auch gerne anschreiben, wenn Sie Fragen dazu haben.
https://www.elinitiative.com/

2026-05-21 19:15:56 +0200

Bei der Vernisage zur Ausstellung "Verdingt, Versorgt, Vergessen" in Luzern wurde ich beim Sammeln von Unterschriften unheimlich überrascht. Denn nicht nur, dass unsere Petition bei Allen grossen Zuspruch gefunden hatte, sondern konnte ich auch Betroffene antreffen, für welche diese ebenfalls von persönlichem Wert ist.
Und von 100 Anwesenden erhielt ich 39 Unterschriften, wobei es ohne jeden Zweifel sicherlich10 bis 20 Unterschriften mehr geworden wären, wenn die Zeit nicht gegen mich gespielt hätte. Doch ist es für mich selbstverständlich, den Menschen nicht einfach das Unterschriftenfomular unter die Nase zu halten und es damit bleiben zu belassen. Sondern gehört das Gspräch mit den Menschen selbstverständlich dazu, damit nicht einfach nur verstanden, sondern auch die Gewichtung unseres Begehrens verstanden wird.