Trotzdem hat der Nationalrat beschlossen, dass der Bund künftig für alle Menschen in der Schweiz ohne vorherige Einwilligung ein zentrales elektronisches Gesundheitsdossier (E-GD) anlegt. Das ist ein direkter Angriff auf unsere Selbstbestimmung und öffnet Überwachung und Missbrauch Tür und Tor.
Dabei liegt die Lösung auf der Hand: Anstatt einer riesigen Datenbank unter der Kontrolle des Bundes müssten persönlich verschlüsselte Dossiers unter der Kontrolle der betroffenen Personen geschaffen werden.
Mit aller Kraft haben wir uns ein Jahr dafür eingesetzt. Jetzt bist du unsere letzte Chance: Am 19. und 20. Oktober tagt die Gesundheitskommission des Ständerats. Gemeinsam müssen wir den Parlamentarier*innen jetzt zeigen, dass wir bei der Sicherheit unserer Gesundheitsdaten keine Kompromisse machen und die Kontrolle über unsere intimsten Daten nicht aus der Hand geben wollen. Unterzeichne jetzt die Petition:
Gesundheit darf digital werden – aber nur sicher, freiwillig und im Dienst der Menschen.
Wir fordern ein sicheres und selbstbestimmtes Gesundheitsdossier:
- Persönliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Die Daten müssen konsequent Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden. Jede Person muss die Kontrolle über die Schlüssel zu ihren persönlichen Daten behalten, dezentral und sicher verwahrt.
- Befüllung nur nach aktiver Einwilligung: Ein Dossier soll nur nach aktiver Einwilligung befüllt werden.
- Datenzugriff nur für autorisierte Personen: Niemand – auch nicht der Betreiber oder eine Gruppe privilegierter Stellen – darf sich gegen den Willen der betroffenen Personen technisch Zugang zu den Daten verschaffen können («Zero Trust»).