An: den Bundesrat
Agenda 2030: Bundesrat muss bei Klima und Chancengerechtigkeit liefern
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In vier Jahren müssen wir die Ziele der UNO für nachhaltige Entwicklung erreichen. Doch die Schweiz ist weit davon entfernt. Schutz von Klima und Artenvielfalt: ungenügend. Ebenso mangelhaft sind Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit, Gewaltprävention und Kreislaufwirtschaft. Doch anstatt Ambition und Einsatz zu erhöhen, drückt der Bundesrat voll auf die Bremse.
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In vier Jahren müssen wir die Ziele der UNO für nachhaltige Entwicklung erreichen. Doch die Schweiz ist weit davon entfernt. Schutz von Klima und Artenvielfalt: ungenügend. Ebenso mangelhaft sind Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit, Gewaltprävention und Kreislaufwirtschaft. Doch anstatt Ambition und Einsatz zu erhöhen, drückt der Bundesrat voll auf die Bremse.
In einem privilegierten Land wie der Schweiz ist das inakzeptabel! Deswegen fordern wir den Bundesrat mit dieser Petition dazu auf, Mut für echte Nachhaltigkeit zu zeigen und seine Verantwortung sowohl in der Schweiz als auch auf internationaler Ebene wahrzunehmen.
Im Hinblick auf den UNO-Gipfel im Juli in New York, wo die Schweiz ihr enttäuschendes Zwischenergebnis präsentiert, fordern wir:
- Die konsequente Einhaltung der Verpflichtungen: Die Schweiz soll alles daran setzen, die 2015 ratifizierten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) umzusetzen.
- Einen glaubwürdigen Aktionsplan: Die Schweiz soll einen detaillierten Fahrplan vorlegen, der erklärt, wie die Schweiz die Ziele bis 2030 erreichen will - mit verbindlichen und konkreten Massnahmen.
Warum ist das wichtig?
2015 ist die Schweiz gemeinsam mit 193 Nationen eine historische Verpflichtung eingegangen: eine Zukunft zu gestalten, in der der Schutz des Planeten, soziale Gerechtigkeit und eine Wirtschaft im Dienste der Menschen Vorrang vor kurzfristigem Profit haben. Der Bundesrat stand damals an vorderster Front bei der Ausarbeitung dieser Ziele.
Heute ist diese Verpflichtung in Gefahr. Der Bundesrat entzieht sich seiner 2015 eingegangenen internationalen Verantwortung. Denn der jüngste Bericht der Schweizer Behörden zeigt deutlich, dass diese Ziele mit den aktuellen politischen Entscheidungen nicht erreicht werden können.
Nachhaltigkeit ist keine Option, sondern der einzige tragfähige Weg in dieser geopolitisch und klimatisch instabilen Welt. Die Agenda 2030 ist kein blosser Orientierungsrahmen, sondern unser politischer Handlungsauftrag. Deren Einhaltung ermöglicht ein gerechteres Leben für alle, den Schutz unserer Biodiversität und eine widerstandsfähige Wirtschaft.
Indem er sich seinen Verpflichtungen entzieht, tut der Bundesrat Folgendes:
- Er schadet der Glaubwürdigkeit und dem guten Ruf der Schweiz in der Welt.
- Er schwächt nachhaltige Unternehmen und den sozialen Zusammenhalt sowie den Umweltschutz.
- Er schwächt die UNO, das internationale Genf und die bewährte Entwicklungszusammenarbeit.
Wenige Wochen vor dem Auftritt der Schweiz an der UNO müssen wir reagieren. Wir fordern den Bundesrat auf, endlich mehr Mut für echte Nachhaltigkeit zu zeigen.
Wagen wir echte Nachhaltigkeit. Gemeinsam. Jetzt.