Bleiberecht

Willkommen auf der Sammelseite für Petitionen zum Thema Bleiberecht

Das Recht auf ein Leben ohne Verfolgung sowie das Recht auf Sicherheit sind fundamentale Menschenrechte.

Durch gezielte Petitionen erhöhen wir gemeinsam den Druck auf das Staatssekretariat für Migration (SEM) und die politischen Entscheidungsträger*innen. Wir setzen uns aktiv gegen willkürliche Abschiebungen ein und kämpfen für eine menschliche Asylpolitik.

Wir sind uns dennoch bewusst, dass das Thema Bleiberecht sehr sensibel ist, die Lebensrealitäten und Schicksale ganzer Familien daran hängen und diese Themen dadurch mit einer grossen Verantwortung einhergehen. Petitionen können in solchen Bemühungen punktuell positiv wirken, dennoch braucht es hier vor allem politische Veränderung.

Auf dieser Seite findest du verschiedene Petitionen, die sich für das Bleiberecht starkmachen. Wir ermutigen dich, auch deine eigene Petition zu starten und so einen wichtigen Beitrag zu leisten.

Du brauchst Unterstützung bei der Erstellung oder Durchführung deiner Kampagne? Unser Team steht dir gerne zur Seite. Kontaktiere uns unter [email protected] – gemeinsam verleihen wir deiner Stimme für Menschen ohne Bleiberecht Gewicht.

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(39) Kampagnen

  • Asyl für Bahar Yalçınkaya und ihre Kinder
    Warum dieser Fall dringend geprüft werden muss Kein Mensch darf in einen Staat zurückgeführt werden, wenn ihm dort eine konkrete und ernsthafte Gefahr von Verfolgung, Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung droht. Das Schweizer Asylgesetz verankert dieses Prinzip ausdrücklich in Art. 5 AsylG (Rückschiebungsverbot). Danach darf keine Person in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem flüchtlingsrechtlich relevanten Grund gefährdet sind. Art. 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) garantiert das absolute Verbot von Folter sowie unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung. Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte darf eine Person nicht in einen Staat zurückgeführt werden, wenn dort eine reale Gefahr einer Behandlung besteht, die gegen Art. 3 EMRK verstösst. Dieses Verbot gilt unabhängig davon, welche Vorwürfe gegen die betroffene Person erhoben werden. Im Fall von Bahar Yalçınkaya ist deshalb besonders zu prüfen, ob die Schweizer Behörden vor ihrer Ausschaffung über konkrete Informationen bezüglich einer drohenden Verfolgung oder Inhaftierung in der Türkei verfügten und ob diese Informationen bei der Entscheidung ausreichend berücksichtigt wurden. Nach ihrer Rückführung in die Türkei wurde Bahar Yalçınkaya nach den vorliegenden Berichten festgenommen. Besonders alarmierend ist, dass ihr 15 Monate altes Baby gemeinsam mit ihr in die Haftanstalt gebracht wurde. Wir fordern deshalb eine unverzügliche und umfassende rechtliche Neubewertung des Falles. Wir fordern insbesondere: 1. die erneute Prüfung ihres Asyl- und Schutzanspruchs in der Schweiz. 2. die Prüfung, ob das Rückschiebungsverbot nach Art. 5 AsylG und die Verpflichtungen aus Art. 3 EMRK eingehalten wurden. 3. die Berücksichtigung der nach der Ausschaffung eingetretenen neuen Tatsachen, insbesondere ihrer Festnahme und der Situation ihrer Kinder. 4. die Prüfung aller rechtlich möglichen Wege, Bahar Yalçınkaya und ihre beiden Kinder wieder in die Schweiz zu bringen. 5. den Schutz des Kindeswohls und die unverzügliche Prüfung der Situation der beiden minderjährigen Kinder. Eine Rückführung darf nicht dazu führen, dass eine Mutter und ihre kleinen Kinder einer Gefahr ausgesetzt werden, die bei sorgfältiger individueller Prüfung hätte erkannt werden können. Wir appellieren daher an die Schweizer Behörden, ihrer menschenrechtlichen Verantwortung nachzukommen und Bahar Yalçınkaya und ihre Kinder nicht ihrem Schicksal zu überlassen und den Kindern und Bahar Asyl zu gewähren.
    301 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Fadil Salihovic
  • Sofortiger Ausschaffungsstopp für Flüchtlinge aus Burundi
    Einige der Unterzeichnenden dieser Petition begleiten Flüchtlinge aus Burundi im Alltag mit Familienanschluss – in Beschäftigungsprogrammen für Naturprojekte, im Caritas-Projekt «Tandem – mit Deutsch unterwegs», auf Ausflügen, in der Beratung rund um physische und psychische Gesundheit sowie bei der Praktikumssuche. Wir kennen die Sorgen, Ängste und schlaflosen Nächte, das Aushalten der Ungewissheit angesichts drohender Ausschaffung. Wir wissen von Betroffenen, die im Gefängnis waren und gefoltert wurden. Bei einer Rückführung sind sie – wie viele andere auch – an Leib und Leben bedroht. Die Fakten und Berichte dazu sind eindeutig. Die Schweiz rühmt sich ihrer humanitären Tradition und ihres Einsatzes für Menschenrechte. Die Menschenrechtsverletzungen in Burundi sind gravierend – ein Stopp der Ausschaffungen ist überfällig. Lancierung der Petition durch die Unterzeichnenden: Theres Germann-Tillmann Pflegefachfrau HF, Fachfrau für Tiergestützte Therapie / Pädagogik & Beratung Initiantin und Co-Leiterin ökumenisches Diakonieprojekt mit Sozialpreis Aargau 2024 Judith Graser Wissenschaftlerin, Kinderphysiotherapeutin, Freiwilliges Sozialengagement  Robert Widmer Morf Senior Ingenieur, Reformierter Kirchenpfleger  Philipp Germann-Tillmann Senior Ingenieur, Kernteam ökumenisches Diakonieprojekt, Freiwilliges Sozialengagement Katrin Morf Widmer Heilpädagogin, Katechetin. Präsidentin EVP Bezirk Zurzach Stefan Haus  
    243 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Theres Germann-Tillmann
  • Langenthal
    Ali und seine Mutter wollen in der Schweiz bleiben!
    Es geht hier um einen Jungen, welchen Ich auch schon selber trainieren durfte. Ich konnte ihn dabei beobachten wie er im Training mit gleichaltrigen (oder meistens älteren, er ist ein sehr begnadeter Basketballer!) aufging und schnell Beziehungen zu Ihnen aufbaute. Ich konnte sehen wie er strahlte und mit seinen neuen Freunden lachen konnte. Seit seinem negativen Bescheid konnte ich jedoch eine tiefe Unsicherheit wahrnehmen. Auch im Gespräch mit seinen Grosseltern musste ich erfahren, was das mit einer Familie machen kann. Sie sind so froh darum, dass ihr Enkel und ihre Tochter bei ihnen wohnen und sich hier ein neues Leben aufgebaut haben. Dass das ganze nun so unsicher scheint, erfüllt sie mit sehr viel Trauer. Ali hat schon Pläne für seine Zukunft hier und möchte sehr gerne eine Lehre machen. Alle Kids im Verein und natürlich auch Ich haben Ali sehr in unser Herz geschlossen und können uns nicht vorstellen, wie es ohne ihn sein könnte. 
    327 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Niklas Loser
  • Für eine Zukunft von Muhammet Coban in der Schweiz
    Warum ist das wichtig? Dieser Fall steht stellvertretend für eine grundlegende Frage:  Was passiert mit Menschen, die sich in der Schweiz integrieren, arbeiten und eine Zukunft aufbauen wollen? Muhammet Coban hat in den letzten zwei Jahren genau das getan, was von ihm erwartet wurde. Er hat gearbeitet, sich integriert, Verantwortung übernommen und steht kurz davor, eine Lehre zu beginnen. Wenn solche Menschen trotz nachweislicher Integration und konkreter Perspektive die Schweiz verlassen müssen, sendet das ein falsches Signal: Dass Einsatz, Wille und Integration am Ende nicht zählen. Gleichzeitig besteht in der Schweiz – insbesondere im handwerklichen Bereich – ein grosser Mangel an motivierten Fachkräften. Junge, engagierte Menschen wie Muhammet sind daher nicht nur gut integriert, sondern auch wichtig für unsere Zukunft. Warum sollten Sie unterschreiben? Weil es hier nicht nur um eine einzelne Person geht, sondern um Fairness, Chancen und den Wert von Integration.  Weil jemand, der sich bemüht und seinen Weg gehen will, diese Chance auch erhalten sollte.  Und weil solche Entscheidungen zeigen, welche Werte wir als Gesellschaft vertreten.
    238 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Aydin Cil
  • Keine Wegweisung von Ihsan Seviş – Schutz für engagierten Mitarbeiter und Familienvater
    • Schutz von Rechten und Würde: Die Wegweisung von Herrn Sevis betrifft grundlegende Menschenrechte. Unsere Kampagne setzt sich dafür ein, dass Verfahren fair und transparent ablaufen. • Gesellschaftliche Verantwortung: Wie wir mit Einzelpersonen umgehen, spiegelt unsere Werte als Gemeinschaft wider. Es geht nicht nur um eine Person, sondern um Standards, die wir alle betreffen. • Signalwirkung: Wenn Ungerechtigkeit toleriert wird, hat das Auswirkungen auf viele Menschen in ähnlichen Situationen. Die Kampagne will zeigen, dass wir Ungleichbehandlung nicht akzeptieren.
    107 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Aydin Cil
  • Abschiebestopp und Flüchtlingsstatus für iranische Geflüchtete
    “Dringender Appell für eine humanitäre Revision, den sofortigen Stopp von Ausschaffungen und die Gewährung des Flüchtlingsstatus für iranische Geflüchtete” ​An die zuständigen Behörden: • ​Direktion des Staatssekretariats für Migration (SEM) • ​Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) • ​Mitglieder des Bundesrates und der Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) des Parlaments ​Sehr geehrte Damen und Herren, ​Wir, die unterzeichnenden iranischen Geflüchteten in der Schweiz, wenden uns mit diesem dringenden Appell an Sie.   Im Vertrauen auf die langjährige humanitäre Tradition der Schweiz, die den Schutz menschlicher Werte hochhält, bitten wir um eine sofortige Revision der Asylpolitik gegenüber iranischen Staatsangehörigen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die anhaltende Ungewissheit und die Verweigerung des Flüchtlingsstatus angesichts der aktuellen Krisenlage weder mit den rechtlichen Normen der Schweizerischen Eidgenossenschaft noch mit internationalen Verträgen vereinbar sind. “​Rechtliche Begründung und Dokumentation der Krisenlage:” ​1. Einhaltung des Non-Refoulement-Prinzips (Art. 5 AsylG & Art. 33 FK): Gemäss Art. 5 des Asylgesetzes (AsylG) und Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention ist die Rückführung von Schutzsuchenden in ein Land, in dem ihr Leben oder ihre Freiheit bedroht sind, untersagt. Angesichts der ausdrücklichen Verurteilungen durch die Vereinten Nationen im Januar 2026 bezüglich der systematischen Repressionen gegen Zivilisten, bedeutet jede Rückführung eine direkte Gefährdung des Rechts auf Leben. ​ 2.Risiken durch die Einstufung staatlicher Institutionen als terroristische Organisationen (Art. 3 EMRK): ​Mit der Einstufung der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) als terroristische Organisation durch die Europäische Union ist das Risiko von Festnahme, Folter und unmenschlicher Behandlung für jeden Iraner, der aus dem Ausland zurückkehrt, zu einer „eindeutigen und unmittelbaren Bedrohung“ geworden. Gemäß Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) ist der Schweizer Staat verpflichtet, durch die Gewährung des vollen Asylstatus zu verhindern, dass Personen diesen unmenschlichen Behandlungen ausgesetzt werden. In diesem Zusammenhang ist die Anerkennung des Asylrechts und die Erteilung eines dauerhaften Aufenthaltsstatus die einzige rechtliche Lösung. ​3. Notwendigkeit der Asylgewährung aufgrund von Kriegszuständen und allgemeiner Gewalt (Art. 83 Abs. 4 AIG): ​Umfangreiche militärische Spannungen und ernsthafte Kriegsdrohungen im Jahr 2026 haben das gesamte Staatsgebiet Irans in einen Zustand extremer Unsicherheit und allgemeiner Gewalt versetzt. Gemäß dem Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) verdienen Asylsuchende vollen internationalen Schutz, wenn die Sicherheit von Zivilisten aufgrund bewaffneter Konflikte gefährdet ist. Wir fordern, dass anstelle von Provisorien das Asylrecht dieser Personen anerkannt wird und ein stabiler Aufenthaltsstatus (Status B) ausgestellt wird, um deren rechtliche und menschliche Sicherheit zu gewährleisten. ​4. Pflicht zur Neubeurteilung aufgrund grundlegend geänderter Umstände (Art. 32 AsylG): ​Die Ereignisse des Jahres 2026 sind ein konkretes Beispiel für eine „wesentliche Änderung der Verhältnisse im Herkunftsland“. Dies verpflichtet das Staatssekretariat für Migration (SEM), die neuen Realitäten anzuerkennen, von negativen Entscheiden abzusehen und das Asylrecht der Iraner anzuerkennen. Der Asylstatus muss basierend auf den Gefährdungen des Jahres 2026 aktualisiert und gewährt werden. ​5. Schutz des Rechts auf Leben und soziale Integration (Art. 7 BV): ​Die Anerkennung des Asylstatus ist nicht nur ein Verwaltungsakt, sondern ein Schritt zur Wahrung der psychischen Gesundheit und der Menschenwürde von Personen, die in Angst vor der Zukunft leben. Die Erteilung des Status B an iranische Asylsuchende schafft die notwendige Grundlage für Erwerbstätigkeit, wirtschaftliche Teilhabe und echte Integration in die Schweizer Gesellschaft und beendet die belastende Ungewissheit. ​Unsere Forderungen: • ​Sofortige Gewährung des Asylstatus (Status B): Anerkennung des gesetzlichen Asylrechts für Iraner und Umwandlung aller ungeklärten Statusverhältnisse in einen dauerhaften Asyl-Aufenthaltsstatus. • ​Aktualisierung der SEM-Entscheidungskriterien: Umgehende Anpassung der Verfahrensprüfungen an die Menschenrechts- und Militärberichte des Jahres 2026. • ​Beendigung der Politik der Ungewissheit: Aufnahme iranischer Asylsuchender als freie und produktive Mitglieder der Schweizer Gesellschaft unter dem Schutz des Asylgesetzes. ​Wir bitten die zuständigen Behörden demütig, mit rechtlichem Mut und humanitärer Weitsicht, iranische Asylsuchende als gesetzliche Flüchtlinge anzuerkennen und ihnen zu ermöglichen, ihr Leben in der Schweiz im Schatten von Sicherheit und Gesetz aufzubauen. ​Mit freundlichen Grüßen   Mohsen Masoudi Update: Wichtige Erfolge unserer Petition! ​Liebe Unterstützer*innen, herzlichen Dank für Ihr Engagement – wir haben bereits rund  3468  Unterschriften gesammelt! Hier sind unsere wichtigen Fortschritte: • ​Übergabe in Bern: Am 19. Mai wurde die Petition persönlich bei der Bundeskanzlei in Bern übergeben. • ​Einreichung beim Parlament: Als Dossier beim Schweizer Parlament eingereicht (Aktenzeichen: 26.2016). Es wird derzeit in der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates (SPK-N) geprüft. • ​Politische Unterstützung: Die EVP Schweiz unterstützt uns parlamentarisch. Auch solidarité sans frontières steht aktiv hinter uns. • ​Medienecho: Große Aufmerksamkeit im Appenzeller Volksfreund und Saiten. Hier die Online-Berichte: • Seiten : https://www.saiten.ch/sie-wissen-dass-ihnen-gefaengnis-oder-der-tod-droht-wenn-sie-an-protesten-teilnehmen-und-sie-tun-es-trotzdem • ​St.Gallen24: https://share.google/qyMPntARMS5pM1lQR • ​Appenzell24: https://share.google/aeZzruI1rQibBjH6O • ​Europe Says: https://www.europesays.com/ch-de/85544/ • ​Radio RaBe: https://drive.google.com/file/d/1jzy1SJ0bn7qn5ZTK3yacG8ElaeaCrgXR/view?usp=drivesdk ​Wir kämpfen weiter für den Abschiebestopp und den Flüchtlingsstatus iranischer Geflüchteter. Danke, dass Sie an unserer Seite stehen! Mit herzlichen Grüßen Mohsen Masoudi ​​
    3.013 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Mohsen Masoudi
  • Schützt Familie J. – Kein Rückschaffungsbefehl in Folter und Tod!
    Familie J. floh aus dem Iran, weil sie dort aufgrund von politischem Engagement, Religion und Geschlecht verfolgt wurde. Der Vater A. schrieb regimekritische Artikel und musste nach Drohungen und der Gefahr der Todesstrafe fliehen. Seine Frau R. und die beiden Töchter K. und N. blieben zunächst zurück und wurden wiederholt von der Polizei misshandelt und vergewaltigt, um den Aufenthaltsort des Vaters zu erzwingen. Schließlich flohen auch sie in die Schweiz. Heute lebt die Familie seit mehreren Jahren hier. Der Vater arbeitet seit vier Jahren als Gipser, bezahlt Steuern, ist integriert und wird von seinen Arbeitgebern hochgeschätzt. Die beiden Töchter absolvieren mit grossem Einsatz eine Lehre als Coiffeusen und gehören zu den besten ihrer Klasse. Die Mutter kämpft mit den Folgen einer Krebserkrankung und schwerer psychischer Belastung. Diese Familie lebt längst ein Leben, das von Engagement, Verantwortung und Hoffnung geprägt ist – ein Leben, das hier begonnen hat und hier weitergehen sollte. Doch das SEM und das Bundesverwaltungsgericht haben das Asylgesuch abgelehnt. Nun droht der Familie die Rückschaffung in ein Land, in dem Menschen wie sie brutal verfolgt werden. Die beiden Töchter gehören der verbotenen Bahai-Religion an, sie haben in der Schweiz an Demonstrationen gegen das iranische Regime teilgenommen, und es existieren Fotos, die sie neben einer Israelflagge zeigen. Damit sind sie bei einer Rückkehr in Lebensgefahr. Im Iran werden Bahai systematisch entrechtet, inhaftiert, gefoltert und getötet. Laut Amnesty International war 2025 das blutigste Jahr seit Jahrzehnten. Über tausend Menschen wurden hingerichtet, viele wegen angeblicher Nähe zu Israel. Die Lage ist lebensbedrohlich, besonders für Andersdenkende, Frauen und religiöse Minderheiten. Diese Familie hat alles getan, um sich in der Schweiz ein neues Leben aufzubauen. Sie hat gearbeitet, gelernt, Steuern bezahlt und sich in die Gesellschaft integriert. Sie verdient nicht Ausweisung und Verzweiflung, sondern Sicherheit und Anerkennung. Wir fordern die Schweizer Behörden auf: Beenden Sie dieses Unrecht. Stoppen Sie die Ausschaffung. Gewähren Sie Familie J. Schutz und das Recht, in der Schweiz zu bleiben – dort, wo sie endlich Hoffnung gefunden hat.
    9.703 von 10.000 Unterschriften
    Gestartet von Peter Sutter
  • Zürich
    Stoppt die Ausschaffung der Familie Kapu und ihrer 3 Kinder!
    Mein Name ist Herr Bakir, und ich wende mich heute als enger Freund der Familie Kapu mit einem dringenden Hilferuf an Sie. Ich fordere Sie eindringlich auf, das abgelehnte Asylgesuch meiner Freunde sofort zu revidieren und dem von ihrer Anwältin eingereichten Wiedererwägungs Gesuch stattzugeben. Die Ungerechtigkeit und das Vorgehen der Behörden, die ich miterlebe, sind zutiefst verstörend und stellen eine akute Gefahr für das Wohl dreier kleiner Kinder dar. Herr Kapu kam Ende Januar 2023 mit seiner schwangeren Frau und zwei Kindern in die Schweiz, das dritte Kind wurde einen Monat später hier geboren. Die Familie musste aus der Türkei fliehen, weil Herrn Kapu, nur aufgrund seiner politischen familiären Herkunft, Gefängnis und Misshandlung drohen. Er wollte seiner Frau und seinen Kindern ein solches Schicksal ersparen – ein Trauma, das sein Vater bereits erleben musste und mit einer teilweisen Körperlähmung bezahlen musste. Er wählte die Schweiz, um seinen Liebsten ein Leben in Sicherheit zu ermöglichen. Die Familie lebt vorbildlich im Kanton Zürich und ist mittlerweile sehr integriert. Ich sehe, wie sich die älteste Tochter (10) in der Schule entwickelt und fliessend Deutsch spricht. Doch die Flucht hat bereits einen hohen Preis gefordert: Der 4-jährige Sohn ist Autist. Fachleute gehen davon aus, dass die traumatischen Erfahrungen der Flucht dieses angeborene Syndrom ausgelöst haben, wofür es zuvor keine Anzeichen gab. Er erhält hier in der Schweiz die dringend benötigte therapeutische Begleitung und macht enorme Fortschritte. Eine Ausschaffung oder eine weitere Verlegung, die die Therapie unterbricht, wäre für den Jungen FATAL. All seine Fortschritte, die er mühsam erkämpft hat, würden verloren gehen. Am Morgen des 17. November 2025 wurde die Familie ohne jede Vorwarnung von der Polizei geweckt, um Herrn Kapu auszuschaffen. Ich bin erschüttert: Die Kinder mussten traumatisiert mitansehen, wie ihr Vater verhaftet wurde. Trotz der grossen Angst und der Drohungen, ihren Mann sofort abzuschieben, weigerte sich Frau Kapu am Konsulat, Papiere für einen türkischen Pass zu unterschreiben. Das Vorgehen gegen diese starke Frau ist skandalös! Ein Ausschaffungs Versuch scheiterte nur, weil das Flugpersonal eingriff, als ein Beamter Herrn Kapu das Knie in den Rücken drückte. Nun droht Frau Kapu die nächste Schreckensnachricht: Sie und die Kinder sollen am 01. Dezember 2025 in ein Rückkehrzentrum verlegt werden – das ist kein Ort für diese Familie, vor allem nicht für ein Kind mit Autismus. Die Anwältin, die die Familie unterstützt, findet dieses Vorgehen der Behörden völlig ungerecht und unzumutbar. Deshalb flehe ich Sie an: “Stoppen Sie die Verlegung von Frau Kapu und den Kindern in das Rückkehrzentrum! Lassen Sie Herrn Kapu frei aus der Ausschaffungshaft!” Geben Sie dem Wiedererwägungs Gesuch statt, damit diese wundervolle Familie in der Schweiz in Sicherheit leben und ihren Kindern die dringend benötigte therapeutische Unterstützung geben kann. Sie verdienen eine gerechte Chance! Unterstützen Sie das Wiedererwägungs Gesuch der Anwältin mit Ihrer Unterschrift! Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
    668 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Herr Bakir
  • Bleiberecht und Schutz vor Rückschaffung für Suat Erdemci An die zuständigen Behörden der Schweiz
    Weil Suat Erdemci nachweislich bedroht ist und ihm in seinem Herkunftsland Gefahr für Leib und Leben droht. Die Schweiz hat eine humanitäre Verantwortung, Menschen in Not Schutz zu gewähren.
    117 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Verein Mesela
  • Sofortiger Stopp der Abschiebung von Familie Celik
    Warum diese Kampagne wichtig ist Die Abschiebung der Familie Celik bedeutet für sie nicht nur den Verlust ihres Zuhauses, sondern auch eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben. In der Türkei drohen ihnen Folter, Verfolgung und ungerechtfertigte Haft, weil sie aus politischen Gründen verfolgt werden. Besonders der älteste Sohn leidet unter schweren Traumata und braucht dringend Schutz und medizinische Betreuung, die er hier in der Schweiz erhält. Diese Familie hat sich hier integriert, die Kinder besuchen die Schule, und sie wollen ein sicheres Leben führen – genau das, was wir allen Menschen in der Schweiz wünschen. Ihre Abschiebung wäre ein humanitäres Versagen und sendet ein falsches Signal an alle, die Schutz suchen. Es geht hier aber nicht nur um die Familie Celik – viele Kurd*innen sind in ähnlicher Lage, werden in ihrer Heimat politisch verfolgt und sind auf Schutz angewiesen. Indem wir uns für die Familie Celik einsetzen, zeigen wir, dass wir für Menschenrechte, Mitgefühl und Gerechtigkeit stehen. Unsere Solidarität kann das Leben dieser Familie retten und ein Zeichen gegen politische Verfolgung und Unrecht setzen. Deshalb braucht diese Kampagne deine Unterstützung: Jede Stimme erhöht den politischen Druck und kann helfen, die Behörden zum Umdenken zu bewegen. Gemeinsam können wir die Abschiebung stoppen und der Familie eine Zukunft in Sicherheit ermöglichen.
    1.216 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Shanice Haas Picture