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An: Petition an den Regierungsrat des Kantons Zürich und den Stadtrat der Stadt Zürich

Uneingeschränktes Recht auf Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen auch in Pandemie-Zeiten

Die Unterzeichnenden fordern vom Regierungsrat des Kantons Zürich und vom Stadtrat der Stadt Zürich, das Recht auf Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen uneingeschränkt zu garantieren – auch und gerade in Zeiten der Pandemie.

▪ Das Recht auf Bildung für Kinder und Jugendliche ist unantastbar – dazu gehört auch das Zusammensein und der Austausch mit Gleichaltrigen in Schule und Ausbildung: Zentrale Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Primar- und Sekundarschulen, aber auch Kitas und Heilpädagogische Schulen, sollten so lange wie möglich, und es sich wissenschaftlich vertreten lässt, geöffnet bleiben.

▪ Das Recht auf Bildung für Kinder und Jugendliche ist unantastbar – dazu gehört, dass digitaler - und Präsenz-Unterricht gleichwertig sind: Primar- und Sekundarschulen, aber auch Berufs- und Mittelschulen sowie Gymnasien müssen im Falle einer unvermeidlich gewordenen Schliessung ihren Bildungsauftrag zu 100% im digitalen Raum umsetzen.

▪ Das Recht auf Bildung für Kinder und Jugendliche ist unantastbar – dazu gehört, dass wir die Bildungseinrichtungen sowie die Schülerinnen und Schüler entsprechend ausstatten. Sämtliche dafür notwendigen Investitionen sind unverzüglich über die öffentlichen Haushalte zu tätigen. Es muss sichergestellt sein, dass alle Schülerinnen und Schüler mit einem geeigneten eigenen Endgerät (Tablet/Laptop) ausgestattet sind, Zugang zum Internet haben und die Lehrpersonen ausnahmslos in der Lage sind, den Lehrplan 21 digital umzusetzen.

Warum ist das wichtig?

Schulschliessungen haben auf viele Kinder und Jugendliche negative Auswirkungen. Die Lernfortschritte gehen markant zurück und die Unterschiede bei der Lerngeschwindigkeit zwischen den Schülerinnen und Schülern werden verstärkt. Die Schule ist zudem ein Ort für den sozialen Austausch, welcher insbesondere für Kinder und Jugendliche sehr wichtig ist. Bei einer Schulschliessung wird aber auch der Zugang zu Fachpersonen erschwert oder verunmöglicht, welche die Schülerinnen und Schüler bei sozialen, familiären oder persönlichen Problemen unterstützt.

Schulschiessungen müssen deshalb das letzte Mittel sein um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Sollten Schulschliessungen dennoch nötig werden, muss sichergestellt sein, dass die Schulen sowie Schülerinnen und Schüler über die nötige Infrastruktur verfügen, damit ein dem Präsenzunterricht gleichwertiger digitaler Unterricht stattfinden kann.

Zürich, Schweiz

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

Neuigkeiten

2021-01-12 08:43:09 +0100

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2021-01-11 16:22:10 +0100

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