Es längt!
Viele Quartierbewohner:innen sind unzufrieden mit der Situation auf der Thunstrasse in Bern zwischen Thunplatz und Burgernziel-Kreisel und fordern mit dieser Petition die Stadt auf, endlich etwas zu tun. Sie fordern:
1. Die Umsetzung der Barrierefreiheit der Haltestelle Brunnadernstrasse jetzt an die Hand nehmen!
2. Die Alleebäume jetzt setzen!
Wie sieht die Situation aktuell aus?
Auf der Thunstrasse in Bern zwischen Thunplatz und Burgernziel-Kreisel herrscht seit Jahrzehnten verkehrs- und quartierpolitischer Stillstand:
- Die sehr stark frequentierte Haltestelle Brunnadernstrasse mit drei Tramlinien ist nicht barrierefrei, obwohl das Behindertengleichstellungsgesetz dies seit 2004 verlangt und die Umsetzungsfrist 2023 abgelaufen ist. Die Passagiere stadteinwärts müssen auf der Auto-Fahrbahn ins Tram einsteigen.
- Das kahle Trottoir entlang der Überbauung Burgernziel mit dem Grünstreifen wirkt im Sommer als neu-geschaffene Hitzeinsel. Die bisher gesetzten Sträucher sind ein untauglicher Ersatz bezüglich Hitzeschutz und Charakter einer Allee.
- Die Velowege sind schmal und verlaufen auf dem Trottoir, im Bereich der Haltestelle Brunnadernstrasse kommen sich Fussgänger:innen und Velofahrer:innen auf engstem Raum in die Quere. Dies führt immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen.
Die vom Stadtrat kürzlich verabschiedeten
Massnahmen sehen für diesen Abschnitt der Thunstrasse einzig vor, dass sich Velos und Fussgänger:innen weiterhin das Trottoir teilen müssen. Ein Radstreifen auf der Fahrbahn wird nicht weiterverfolgt. Es ist aktuell und mittelfristig kein barrierefreier Einstieg bei der Haltestelle Brunnadernstrasse vorgesehen. Die Pflanzung der Alleebäume ist erst ab 2035 bzw. 2040 vorgesehen.
Tatsache ist: Es werden alle echten Verbesserungen von der Stadt auf die lange Bank geschoben und erst ab 2040 ins Auge gefasst.