25 Unterschriften erreicht
An: Stadtrat der Stadt Zürich
Solidarische Ernährungskasse Zürich – fair, lokal und für alle zugänglich
Internationale und regionale Beispiele, unter anderem in Frankreich sowie in Genf zeigen, dass es auch anders geht: Modelle einer sogenannten Ernährungskasse ermöglichen allen teilnehmenden Personen einen bezahlbaren Zugang zu nachhaltig produzierten Lebensmitteln, während gleichzeitig das lokale Gewerbe gestärkt wird. Teilnehmende erhalten monatlich einen fixen Betrag in einer zweckgebundenen lokalen Währung. Dieser Betrag kann ausschliesslich in ausgewählten Geschäften eingelöst werden, die faire, ökologische und regional produzierte Lebensmittel anbieten. So wird nachhaltiger Konsum gefördert, ohne Menschen finanziell auszuschliessen und die lokale Wirtschaft wird gezielt unterstützt.
Die Ernährungskasse soll als basisdemokratisch organisiertes, solidarisches Kollektiv funktionieren. Ziel ist eine möglichst inklusive Teilnahme mit niedrigen finanziellen Hürden: Es sollen einkommensabhängige Mitgliedsbeiträge erhoben werden. Zudem erfolgt eine substanzielle Mitfinanzierung des Projektes über öffentliche Mittel. Im Rahmen eines Pilotprojekts sollen 500 Haushalte an der Ernährungskasse teilnehmen können. Die konkrete Ausgestaltung – etwa die Auswahl der teilnehmenden Geschäfte, Produzent*innen oder Ausgabestellen, soll transparent, partizipativ und unabhängig erfolgen.
Das Modell richtet sich an alle Menschen, unabhängig vom Einkommen. Besonders profitieren sollen einkommensschwächere Haushalte, aber auch Produzent*innen, kleine Läden und Quartierbetriebe. Nachhaltige und lokale Ernährung wird so zur Selbstverständlichkeit und nicht zum Privileg.
Wir fordern den Stadtrat der Stadt Zürich auf:
1. finanzielle Mittel für ein zivilgesellschaftlich getragenes Pilotprojekt einer Ernährungskasse bereitzustellen, mit dem Ziel, nachhaltige und faire Ernährung für alle Menschen in der Stadt Zürich zugänglich zu machen.
2. das Projekt im Rahmen der bestehenden Förderinstrumente der Stadt Zürich zu unterstützen, ohne operative oder politische Steuerung durch die Stadt selbst.
3. klare, transparente Förderkriterien festzulegen, die soziale Zugänglichkeit, ökologische Standards sowie die Stärkung des lokalen Gewerbes sicherstellen.
4. auf eine diskriminierungsfreie Ausgestaltung zu achten, sodass die Teilnahme allen offensteht und insbesondere einkommensschwächere Haushalte profitieren, ohne stigmatisiert zu werden.
5. nach Ablauf des Pilotprojekts eine Evaluation zu verlangen, die als Grundlage für eine allfällige Weiterführung oder Ausweitung dient.
Wir danken dem Stadtrat für die Prüfung dieser Petition und erwarten eine schriftliche Stellungnahme
Die Ernährungskasse soll als basisdemokratisch organisiertes, solidarisches Kollektiv funktionieren. Ziel ist eine möglichst inklusive Teilnahme mit niedrigen finanziellen Hürden: Es sollen einkommensabhängige Mitgliedsbeiträge erhoben werden. Zudem erfolgt eine substanzielle Mitfinanzierung des Projektes über öffentliche Mittel. Im Rahmen eines Pilotprojekts sollen 500 Haushalte an der Ernährungskasse teilnehmen können. Die konkrete Ausgestaltung – etwa die Auswahl der teilnehmenden Geschäfte, Produzent*innen oder Ausgabestellen, soll transparent, partizipativ und unabhängig erfolgen.
Das Modell richtet sich an alle Menschen, unabhängig vom Einkommen. Besonders profitieren sollen einkommensschwächere Haushalte, aber auch Produzent*innen, kleine Läden und Quartierbetriebe. Nachhaltige und lokale Ernährung wird so zur Selbstverständlichkeit und nicht zum Privileg.
Wir fordern den Stadtrat der Stadt Zürich auf:
1. finanzielle Mittel für ein zivilgesellschaftlich getragenes Pilotprojekt einer Ernährungskasse bereitzustellen, mit dem Ziel, nachhaltige und faire Ernährung für alle Menschen in der Stadt Zürich zugänglich zu machen.
2. das Projekt im Rahmen der bestehenden Förderinstrumente der Stadt Zürich zu unterstützen, ohne operative oder politische Steuerung durch die Stadt selbst.
3. klare, transparente Förderkriterien festzulegen, die soziale Zugänglichkeit, ökologische Standards sowie die Stärkung des lokalen Gewerbes sicherstellen.
4. auf eine diskriminierungsfreie Ausgestaltung zu achten, sodass die Teilnahme allen offensteht und insbesondere einkommensschwächere Haushalte profitieren, ohne stigmatisiert zu werden.
5. nach Ablauf des Pilotprojekts eine Evaluation zu verlangen, die als Grundlage für eine allfällige Weiterführung oder Ausweitung dient.
Wir danken dem Stadtrat für die Prüfung dieser Petition und erwarten eine schriftliche Stellungnahme
Warum ist das wichtig?
Gesunde, nachhaltige und fair produzierte Lebensmittel dürfen kein Luxus sein. Ein Drittel der Schweizer Bevölkerung kann sich den regelmässigen Einkauf von gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln nicht leisten, insbesondere dann, wenn sie bei kleinen, lokalen Händler*innen einkaufen möchte. Gleichzeitig stehen genau diese Betriebe und lokalen Gewerbe unter hohem wirtschaftlichem Druck. Bio- und Quartierläden schliessen, staatliche Subventionen unterstützen die konventionelle Landwirtschaft, kleine Geschäfte und Kleinbäuer*innen leiden unter politischen und ökonomischen Umständen.