Skip to main content

An: Bundesrat

Schweizer Shutdown, JETZT!

Schweizer Shutdown, JETZT!

Version française 🇫🇷:
https://act.campax.org/petitions/shutdown-suisse-maintenant
Versione italiana 🇮🇹:
https://act.campax.org/petitions/shutdown-svizzero-ora

Schweiz, Mitte Dezember 2020:

Die Corona-Fallzahlen entwickeln sich weiter in die falsche Richtung, der R-Wert liegt wieder knapp über 1.

Während in unseren Nachbarländern PolitikerInnen gestützt auf die Forderungen der Wissenschaft auch harte Shutdowns anordnen, diskutiert man hierzulande noch über die Belegung der Skilifte, Sperrstunden für Restaurants und kürzere Öffnungszeiten in den Geschäften.

Inzwischen sind die ersten Schweizer Spitäler, in denen die Betten jetzt schon knapp sind, entsprechend alarmiert und befürchten nach Weihnachten einen Kollaps.

Das muss mit aller Kraft verhindert werden.

Wir fordern den Bundesrat deswegen hiermit auf, einen nationalen Shutdown auszusprechen.

Insbesondere braucht es schweizweit:

- Die Schliessung von Restaurants

- Die Schliessung von Läden mit einem Sortiment ausserhalb des täglichen Gebrauchs

- Die Schliessung von Museen, Kultur- und Sporteinrichtungen.

- Die Schliessung der Skipisten.

- Home-Office-Pflicht, wo dies technisch möglich ist.

- Wechsel auf Digitalunterricht oder frühere Ferien für alle Schulen & Kitas ab dem 16.12.2020

- Kitas und Schulen sollen aber weiterhin für alle Kinder, deren
Lernverhalten dies erfordert oder deren Eltern keine alternative Betreuungsmöglichkeit haben, eine Betreuung vor Ort ermöglichen.

Den von den Massnahmen betroffenen Branchen soll mit angemessenen finanziellen Unterstützungsmassnahmen unter die Arme gegriffen werden.

Anfang Januar kann die Situation neu evaluiert werden.

Warum ist das wichtig?

Die Folgen der viel zu hohen Corona-Fallzahlen in der Schweiz sind jetzt schon massiv. Nicht nur für Covid-19-Patienten, sondern auch jene mit anderen lebensbedrohlichen Krankheiten. Vergangene Woche hat das Zürcher Unispital erstmals einen jungen Krebspatienten wieder nach Hause schicken müssen. Seine dringend notwendige Tumoroperation musste verschoben werden.

(https://bit.ly/3qVnkR5)

Auch Martin Ackermann, Präsident der nationalen Science-Taskforce, sagt es am Point de Presse vom 09.12.2020 klar und deutlich: «Wir sind an der Kapazitätsgrenze. Eine Verdoppelung der Ansteckungen hätte verheerende Folgen. Das müssen wir auf jeden Fall verhindern».

Und der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner befürchtet dass das Pflegepersonal den aktuellen Zustand nicht über weitere Wochen oder gar Monate durchhalten kann.

Unter diesem Gesichtspunkt scheint eines klar: Die vom Bundesrat am 11.12.2020 beschlossenen Mini-Massnahmenum reichen nicht aus, um die Fallzahlen genügend schnell und genügend stark zu senken.

Im Gegenteil: Werden nicht schärfere Massnahmen eingeführt wird die aktuelle Zögerlichkeit und die zu späten, zu milden und oft nur regionalen Mini-Maßnahmen im Januar zu einer schlimmen 3. Welle, einer weiteren Überforderung und Überlastung des Gesundheitswesens und damit zu einem immensen Schaden für Menschen und Wirtschaft führen.

Wenn sich die Schweiz nicht wird vorwerfen wollen, bei einem Jahrhundertereignis noch nicht mal versucht zu haben, für ein paar Tage eine Lösung zu finden, die ein worst case Szenario verhindert hätte, muss der Bundesrat JETZT handeln!

Zum Schutze der älteren Generation in den Heimen und zu Hause, zum Schutze aller Menschen mit Vorerkrankungen, zum Schutze der jungen, gesunden Menschen, die eine Longcovid-Erkrankung verhindern können, zum Schuzte unseres Gesundheitspersonals, das seit Monaten unglaubliches leistet und nicht mehr kann, zum Schutze unserer Kinder.
Und zum Schutze der Wirtschaft.

#ShutdownCH

Simon Gehren (ZH), Jurist
Elvira Greco (BE), Juristin & Multimedia Designerin
Caspar Humm (ZH), Rechtsanwalt
Daniel Meller (BE), Kulturschaffender & Musiker
Gernot Ruzicka (TG), Psychotherapeut FSP
Bernice Staub (TG), Kinderpsychiaterin
Silke Vehlow (TI), Lehrerin
Christine Wichert (SG), Ökonometrikerin
Ralph Wunderlin (AG), Projektleiter

Kategorie


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Meiner vorgestern verstorbenen Tante kann nicht mehr geholfen werden, dafür noch vielen anderen Menschen. Es ist eine Frage der Humanität.
  • Der finale Ruck muss nun durch das Land.
  • Danke! Soeben unterschrieben. Es helfen nur noch sofort voll greifende Massnahmen. #Infektniveau viel zu hoch, kommt bei weiter halbherzigem Agieren nicht runter, explosiv gefährliche Situation. Keine Reserven mehr. Viele weitere Tote. Entschädigung der Betroffenen ist primordial

Neuigkeiten

2020-12-14 19:49:15 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2020-12-13 22:17:54 +0100

500 Unterschriften erreicht

2020-12-13 17:18:08 +0100

100 Unterschriften erreicht

2020-12-13 16:52:36 +0100

50 Unterschriften erreicht

2020-12-13 16:43:42 +0100

25 Unterschriften erreicht

2020-12-13 16:37:33 +0100

10 Unterschriften erreicht