1,000 Unterschriften erreicht
An: Parlament
Rösti, es reicht! Finger weg von der SRG!
français - italiano - Gesamtzahl Unterschriften aller Sprachversionen
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Ein weiterer Angriff von Rösti auf die Demokratie: “Der Bundesrat beabsichtigt, der SRG Beschränkungen aufzuerlegen”. (1) So äussert sich der Bundesrat nach dem klaren “NEIN” zur Anti-SRG Initiative und bedroht damit einmal mehr die Existenz und Unabhängigkeit der SRG.
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Ein weiterer Angriff von Rösti auf die Demokratie: “Der Bundesrat beabsichtigt, der SRG Beschränkungen aufzuerlegen”. (1) So äussert sich der Bundesrat nach dem klaren “NEIN” zur Anti-SRG Initiative und bedroht damit einmal mehr die Existenz und Unabhängigkeit der SRG.
Konkret sollen Unterhaltungs- und Sportangebote sowie Online-Angebote eingeschränkt werden. Für die SRG bedeutet das den Verlust von Einnahmen und Publikum, für die Privaten hingegen zusätzlichen Gewinn und mehr Publikum. Dieselben privaten Medien, die häufig in der Hand sehr reicher, mächtiger und politisch dem rechten Spektrum zuzuordnenden Personen sind. (2)
Stoppen wir jetzt Röstis Angriff und sichern wir das SRG-Budget! Wir fordern:
- Schutz statt Abbau: Die neue Konzession muss ein stabiles Budget garantieren. Keine weiteren Kürzungen und inhaltliche Verbote für die SRG!
- Soziale Finanzierung: Die Gebührenbefreiung von Grossunternehmen muss rückgängig gemacht werden. Wir fordern eine einkommensabhängige Staffelung der Haushaltsabgabe, um Geringverdienende zu entlasten und die Kosten solidarisch zu tragen.
Warum ist das wichtig?
Die systematischen Angriffe auf die öffentlichen Medien sind kein Zufall, sondern Teil einer globalen Strategie der Reichen und Rechten. Während internationale Tech-Oligarchen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg die digitale Informationshoheit an sich reissen, verfolgt in der Schweiz beispielsweise Christoph Blocher, der bereits 2011 die Anti-SRG-Strategie im SVP-Parteiprogramm verankerte, mit seinem Imperium von über 25 Medien ähnliche Interessen. (3) In einer Ära, die von Desinformation, Verschwörungstheorien und KI-generierten Inhalten geprägt ist, stellen die stetigen Gebührenkürzungen eine akute Bedrohung für die neutrale, geprüfte und journalistisch hochwertige Berichterstattung dar.
Diese Schwächung erfolgt schleichend: Durch Verordnungen werden Budgets beschnitten und Stellen abgebaut, während gleichzeitig versucht wird, ehemalige SVP-Politiker*innen in strategischen Schlüsselpositionen der SRG zu platzieren. (4)
Besonders fatal ist, dass ausgerechnet bei Unterhaltung, Sport und Online-Berichterstattung gespart werden soll – jenen Bereichen, die für die Bindung der jüngeren Generation und Werbeeinnahmen essenziell sind. Um junge Menschen nicht den (Mis-)Informationen der sozialen Medien zu überlassen, brauchen wir keine Sparpakete zu Gunsten von Unternehmen und Reichen, sondern Investitionen in neue, zeitgemässe Ideen.
Die Abstimmung vom 8. März hat deutlich gezeigt, dass die Bevölkerung hinter den öffentlichen Medien steht. Es ist an der Zeit, den Rechtsruck der Medienlandschaft zu stoppen und die SRG als wichtigen Baustein der Pressefreiheit gegen parteipolitische Eigeninteressen zu verteidigen.
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Quellen:
- SRF, 9.3.2026: Bundesrat will SRG weiter einschränken – trotz Nein zu Initiative
- Blick, 18.4.2018, Blochers Medienimperium
Grosse Medienhäuser der Schweiz: https://www.medienmonitor-schweiz.ch/beteiligungen/ - Watson, 2.3.2026, Warum die SVP seit 15 Jahren an der SRG sägt
- Watson, 21.12.2025, Neue SRF-Direktorin: Diese Frau ist Favoritin – zu reden gibt vor allem ihr Ehemann