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An: CEOs Schweiz: Sascha Zahnd Tesla, Paul de Courtois BMW, Michael Lohscheller Opel/GM, Sebastian Perrais Fiat Chrysler

Reparationen für Kinder und ihre Familien in Kobaltminen des Kongo und Afrikas - Automobilebranche

Reparationen für Kinder und ihre Familien in Kobaltminen des Kongo und Afrikas - Automobilebranche

Sehr geehrter Sascha Zahnd, Paul de Courtois, Michael Lohscheller und Sebastian Perrais

Aus einer Vielzahl von Berichten geht hervor, dass leider 40'000 und mehr Kinder in Kobaltminen im Kongo arbeiten, um klimaneutrale Automobile herzustellen. Nicht nur ist Kinderarbeit unmenschlich, es entspricht auch nicht den Internationalen und UN Kinder- und Menschenrechten. Darüber hinaus ist es auch eine gesundheitsschädigende und ökologisch gefährliche Arbeit. Mehrere afrikanische Länder und ihre Kinder erleiden ein ähnliches Unrecht wie diese Kinder im Kongo.
Umweltfreundliche Autos dürfen nicht auf Kosten von Kinder- und Menschenrechten hergestellt werden. Wir fordern ein Ende von Kinderarbeit in Kobaltminen durch die gesamte Lieferkette Ihrer Autofirmen und Ihrer Zulieferer im Kongo und in Afrika. Wir erwarten, dass Ihre Firmen und Zulieferer Verantwortung übernehmen und Reparationen leisten für die Kinderarbeiter und ihre Familien im Kongo und in Afrika. Kinder und ihre Familien sollen wieder vereint werden und es sollen lebenswürdige Gemeinschaften für diese Menschen geschaffen werden. Für die in den Minen arbeitenden Erwachsenen sollen Arbeitsplätze geschaffen werden, die Internationale EU und UN Standards für Arbeit erfüllen sowie ökologische und soziale Leistungen aufrecht erhalten, bis Alternativen für den Einsatz von Kobalt gefunden werden. Dies gilt für Ihre gesamte Lieferkette von der Mine bis zum fertigen Auto. Ökologie und Menschenrechte und ein menschenwürdiges Leben dürfen kein Wiederspruch sein.
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Quellen (u.a.):
Amnesty International, Financial Times Congo Childlabour and your electric car, 6.7.2019
The Guardian, Cutting battery industry's relainace on cobalt will be an uphill task ,5.1.2020
CBS News, 5.3.2018
Daily Mail UK, 5.8.2017
UNICEF Berichte
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Photo: Sebastian Meyer

Warum ist das wichtig?

Leider lassen viele Autofirmen in ihrer Lieferkette in Kobaltminen im Kongo Kinderarbeit zu. Die Arbeitsverhältnisse dort für Kinder und für Erwachsene sind sehr ungesund. Der Abbau von Cobalt verursacht schwere Lungenkrankheiten. Ferner werden Familien oft getrennt und Kinder so jung wie 4-Jährige werden zum Arbeiten genötigt. Dies ist menschlich nicht verantwortbar. Kinder verdienen eine Kindheit und Jugend frei von Arbeit, sie sollen zur Schule gehen, mit Freunden spielen und sie sollen nicht von ihren Familien getrennt werden. Erwachsene verdienen einen gesunden Arbeitsplatz mit Löhnen, welche ihnen erlauben, sich und ihren Familien mindestens ein Existenzminimum zu sichern. Hier gelten die Standards der Internationalen Gemeinschaft, der EU und der UN. Es ist an der Zeit, dass dieses menschenunwürdige Gefälle zwischen Nord und Süd aufhört. Es ist Zeit, dass Menschen- und Kinderausbeutung aufhört.

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2020-11-24 21:34:58 +0100

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