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An: An das Staatssekretariat für Migration SEM und an den Kanton Tessin

Wir fordern dringend eine Überprüfung des Falles von Fereydun Rabbani

Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition, fordern dringend eine Überprüfung des Falles von Fereydun Rabbani, seiner Frau Parvaneh Sherifzadeh und ihrer beiden Kinder Roham und Ryan sowie die Ausstellung einer Aufenthaltsbewilligung aus humanitären Gründen. Fereydun ist Afghaner, aber sein Asylantrag wurde endgültig abgelehnt mit der Begründung, dass er in den Iran zurückkehren könnte, dem Herkunftsland seiner Frau. Derzeit sind Rückführungen in den Iran aus offensichtlichen Gründen bis auf weiteres ausgesetzt. Fereydun, der seit über sechs Jahren in der Schweiz lebt, hat zahlreiche Dokumente und Zeugnisse von Freunden und Bekannten, darunter viele Schweizer:innen, vorgelegt, die zeigen, dass die gesamte Familie nun vollständig in unserem Land integriert ist. All diese Jahre der Unsicherheit haben Fereydun in eine verzweifelte Lage gebracht, die sowohl psychisch als auch finanziell untragbar ist.

Warum ist das wichtig?

Die Eltern von Fereydun Rabbani (Mahjan Haidari, Ghulam Rabbani Nabi Zada) sowie seine Geschwister (Afshin, Jalil, Homayoon, Aresu, Elmira und Ebrahim) kamen 2008 aus Afghanistan in die Schweiz, nachdem sie schweren Verfolgungen durch die Taliban ausgesetzt waren. Die Familie ist gut in das soziale Gefüge des Tessins integriert und wird von vielen geschätzt. Alle Geschwister von Fereydun sowie auch seine Eltern leben seit langem in der Schweiz und haben alle eine Aufenthaltsbewilligung erhalten: Aresu Rabbani (28), heute Schweizer Bürgerin, engagiert sich für afghanische Frauen, für geflüchteten und Migrant:innen in der Schweiz, sie wird bald eine Hebamme in Zürich. Jalil Rabbani (33), einer der Söhne, hat eine eidgenössische Kochausbildung absolviert, arbeitet in einem Altersheim und hat kürzlich das Restaurant "1001 Notte" eröffnet, ein persisches Lokal im Zentrum von Lugano, das möglicherweise eine Arbeitsmöglichkeit für Fereydun bieten könnte. Elmira (25), Schweizer Bürgerin, studiert Architektur an der Akademie von Mendrisio. Die Anwesenheit der Familie Rabbani ist eine grosse Bereicherung für unsere Gesellschaft.

Im Jahr 2017 kam Fereydun nach einem mehrjährigen Aufenthalt im Iran, wo er Verfolgungen und Gewalt erlebt hatte, in die Schweiz und heiratete Parvaneh Sharifzadeh, eine iranische Aktivistin, die in Lugano und Zürich an zahlreichen Demonstrationen für die Rechte der Frauen teilgenommen hat. Zusammen haben sie zwei Kinder: Roham, der Ältere (6), besucht die zweite Klasse in Lugano mit ausgezeichnetem Erfolg und ist vollständig in das soziale Umfeld des Tessins integriert. Er spricht Italienisch und fühlt sich im Tessin zu Hause. Ryan, der Jüngere (2), wurde im Tessin geboren und spricht ebenfalls Italienisch. Er wurde für den Kindergarten im September angemeldet und verdient es ebenso, in einem sicheren und stabilen Land aufzuwachsen.

Trotz all dem riskiert Fereydun heute die Abschiebung aus dem Land und die Trennung von seiner Familie. Fereyduns psychische Situation ist bereits durch die Folter und Gewalt gezeichnet, die er im Iran als afghanischer Staatsbürger erleiden musste. Die Gefahr der Abschiebung und der Trennung von seiner Familie, die Ungewissheit und die Unmöglichkeit zu arbeiten, machen die Situation noch belastender.

Wir unterzeichnen diese Petition, um der Familie Rabbani Sharifzadeh eine sichere und würdevolle Zukunft in der Schweiz zu sichern, um unseren solidarischen Beitrag gegen Intoleranz zu leisten, um eine Familie zu schützen, die es verdient, und um zwei integrierte und gut erzogene Kinder zu schützen.

Deshalb bitten wir die Abteilung für Bevölkerung des Kantons Tessin und das SEM, den Fall dieser Familie, die seit über sechs Jahren bei uns lebt und sich immer korrekt und respektvoll verhalten hat, sorgfältig zu überprüfen und ihnen zu gestatten, in der Schweiz zu bleiben. Der positive Beitrag zur schweizerischen Gesellschaft und die offensichtliche Gefährdung ihrer Sicherheit in ihren Herkunftsländern rechtfertigen zweifellos die Gewährung einer B-Bewilligung aus humanitären Gründen.

Wie die Unterschriften übergeben werden

Amt für Migration im Kanton Tessin und beim Staatssekretariat für Migration SEM.

Neuigkeiten

2024-05-28 07:51:08 +0200

100 Unterschriften erreicht

2024-05-24 19:56:36 +0200

50 Unterschriften erreicht

2024-05-05 10:16:31 +0200

25 Unterschriften erreicht

2024-04-30 11:05:41 +0200

10 Unterschriften erreicht