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An: Bundesrat

Verhütung ist ein Menschenrecht!

Frankreich, Deutschland, seit wenigen Wochen Italien, und viele weitere europäische Länder bieten mittlerweile Verhütungsmittel, zumindest begrenzt, kostenlos oder vergünstigt an. Eines der einzigen Länder, welches aus der Reihe tanzt bleibt die Schweiz.

Verhütungsmittel kosten eine Person in der Schweiz durchschnittlich ca. 200 Fr pro Jahr. Bisher werden in der Schweiz Verhütungsmittel nur in Ausnahmesituationen von der Krankenkasse übernommen.

Wir fordern den Bundesrat dazu auf Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahren das Kondom, das Femidom, die Antibabypille und die Spirale kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Kondome und Femidome sollen für sie ohne Rezept erhältlich sein, Antibabypille und Spirale mit Rezept beim Gynäkolog*in.

Warum ist das wichtig?

.• Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene (oft noch in Ausbildung) befinden sich schnell mal in Geldnot. Wenn es in der Schweiz öffentlichen Zugang zu Verhütungsmitteln gäbe, könnten sie sich einfacher vor ungewollten Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten schützen.
• Jede dritte Schwangerschaft bei unverheirateten Frauen ist ungewollt. Durch kostenlose Verhütungsmittel könnten einige davon verhindert werden.
• Momentan muss man in der Schweiz Verhütungsmittel selbst bezahlen, Schwangerschaftsabbrüche werden jedoch von der Krankenkasse übernommen. Dies schafft unserer Meinung nach einen finanziellen Fehlanreiz.
• Die Bereitstellung kostenloser Verhütungsmittel ist langfristig kosteneffektiver, da die Kosten für Schwangerschaftsabbrüche, die damit verbundene psychische Begleitung, ungewollte Schwangerschaften gesenkt werden können. Die in den letzten Jahren immer wieder ansteigenden öffentlichen Gesundheitsausgaben können durch weniger Geburten auf lange Sicht also reduziert werden.
• In der Schweiz haben Frauen oft noch immer eine höhere Verantwortung in Bezug auf Verhütung. Kostenlose Verhütungsmittel würden dazu beitragen, die Geschlechterungleichheiten zu verringern und Frauen mehr Kontrolle über ihre Gesundheit und ihr Leben zu geben.
• Teile der fast 11'000 Schwangerschaftsabbrüche (darunter auch fast 1'000 bei unter 20-Jährigen), die pro Jahr in der Schweiz durchgeführt werden, könnten verhindert werden.

Unserer Meinung nach ist es ein Menschenrecht, über seinen eigenen Körper bestimmen zu können und die Wahl zu haben, ob man ein Kind haben möchte oder eben nicht. Dazu sollten keine zusätzlichen Ressourcen aufgewendet werden müssen.

Wenn sie auch unserer Meinung sind, dann unterzeichnen Sie jetzt die Petition.

Herzlichen Dank für ihre Unterstützung.

Quellen:

https://www.sexuelle-gesundheit.ch/assets/docs/213-1720.pdf
https://www.br.de/puls/themen/leben/kostenlose-verhuetung-fuer-geringverdiener-gruene-100.html#:~:text=Verh%C3%BCtungsmittel%20m%C3%BCssen%20auch%20f%C3%BCr%20Leute,Frauen%20%2D%20sondern%20auch%20an%20M%C3%A4nner.&text=Wer%20Sex%20hat%20und%20keine,muss%20auch%20die%20Verh%C3%BCtung%20bezahlen.

https://www.sexuelle-gesundheit.ch/themen/verhuetung

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6728/umfrage/jugendliche-die-bereits-geschlechtsverkehr-hatten/

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2023-09-20 21:18:19 +0200

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