100 Unterschriften erreicht
An: Helene Budliger Artieda, Direktorin SECO
Transparenz beim Trump-Zolldeal: SECO Dokumente jetzt offenlegen!
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Wir fordern vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): Legt die Dokumente zum Trump-Zolldeal offen.
Die Bevölkerung muss erfahren, welche Absprachen rund um den Schweizer Zolldeal mit den USA getroffen wurden, welche Rolle Alfred Gantner und weitere Mitglieder des sogenannten “Team Switzerland” spielten und welche Informationen das SECO mit privaten Wirtschaftsakteuren geteilt hat.
Offengelegt werden müssen insbesondere Korrespondenzen, Sitzungsnotizen, Briefings und Absprachen zwischen dem SECO, dem Bundesrat, Vertreter*innen der Wirtschaft und weiteren Beteiligten. Es muss klar werden, wer Einfluss nahm, welche Interessen vertreten wurden und ob mögliche Interessenkonflikte geprüft wurden.
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Wir fordern vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): Legt die Dokumente zum Trump-Zolldeal offen.
Die Bevölkerung muss erfahren, welche Absprachen rund um den Schweizer Zolldeal mit den USA getroffen wurden, welche Rolle Alfred Gantner und weitere Mitglieder des sogenannten “Team Switzerland” spielten und welche Informationen das SECO mit privaten Wirtschaftsakteuren geteilt hat.
Offengelegt werden müssen insbesondere Korrespondenzen, Sitzungsnotizen, Briefings und Absprachen zwischen dem SECO, dem Bundesrat, Vertreter*innen der Wirtschaft und weiteren Beteiligten. Es muss klar werden, wer Einfluss nahm, welche Interessen vertreten wurden und ob mögliche Interessenkonflikte geprüft wurden.
Warum ist das wichtig?
Der Trump-Zolldeal betrifft uns alle. Es geht nicht nur um Exportzölle, sondern um Preise, Arbeitsplätze, Landwirtschaft, kleine Betriebe, Lebensmittelstandards, Klimapolitik und unsere Demokratie.
Trotzdem bleiben zentrale Fragen unbeantwortet. Alfred Gantner und weitere Wirtschaftsvertreter reisten im November 2025 zu Donald Trump ins Oval Office, brachten gravierte Goldbarren und eine Rolex-Tischuhr mit und versprachen Milliardeninvestitionen in den USA. Gleichzeitig investiert Alfred Gantners Unternehmen Partners Group in grossem Stil in US-Gaskraftwerke und ist dafür auf Bewilligungen aus Washington angewiesen. (1) Genau deshalb braucht es Transparenz.
Wenn Milliardäre, Konzernlobbys und Hinterzimmernetzwerke Zugang zu Regierungen haben und dabei eigene Geschäftsinteressen verfolgen, darf das nicht im Dunkeln bleiben.
Statt transparent zu kommunizieren, hält das SECO wichtige Dokumente weiter unter Verschluss, obwohl der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte diese Blockade kritisiert hat. (2, 3) Das schürt Misstrauen gegenüber dem SECO. Eine Bundesbehörde muss der Bevölkerung verpflichtet sein, nicht der Geheimhaltung politisch brisanter Absprachen. Gerade bei einem Deal mit Folgen für die ganze Schweiz braucht es ein demokratisches und transparentes Vorgehen!
Deswegen fordern wir, dass das SECO die Dokumente offenlegt und die Öffentlichkeit endlich erfährt, was beim privaten Wirtschaftstreffen im November wirklich gelaufen ist und welche Absprachen es zwischen SECO und Privatwirtschaft gab. Unterschreibe jetzt für Transparenz!
Quellen:
- Watson, “Neue Details zum Schweizer Zolldeal: Gantner braucht Trumps Goodwill bei US-Gasanlagen”, 20. Mai 2026.
- Blick, “Seco-Chefin hält brisante Zollstreit-Dokumente geheim”, 2. Mai 2026.
- Blick, “Untersuchung zum Zollstreit: Was hat Budliger zu verbergen?”, 24. Mai 2026