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An: Politiker, Anwälte, Bundesrat, Bevölkerung Schweiz

Aufhebung der Verjährungsfrist bei Kindesmissbrauch

Sehr geehrte Damen und Herren.
In der 80iger und 90iger Jahre wurde ich innerhalb der Sekte «Kinder Gottes» Geboren. Als Kind wurde ich schwer misshandelt. Zwangsarbeit, Redeverbot, Folter und sexuelle Übergriffe waren Tagesordnung. Ich durfte auch nicht zur Schule. Als ich 15 Jahre alt war, verließ meine Eltern die Schweiz und zogen nach Afrika mit meinen Geschwistern. Mir wurde das Ultimatum gestellt; allein überleben/sterben oder mitkommen und «Gott dienen» als unfreiwilliger Boten des Herrn. Ich entschiede mich in die Schweiz zu bleiben und fortan überlebte ich als Strassenmusiker. Obdachlosigkeit, kalte Nächte im Zelt bei minus 10 Grad und betteln prägten mein Alltag. Ich musste fortan immer allein für mich schauen. Bis heute habe ich weder Schulabschluss noch Ausbildungsmöglichkeiten erhalten.
Meine Eltern, die mir das angetan haben, leben weiter auf freien Fuss. Dies, obwohl mein Stiefvater und Mutter mich vergewaltigten, und vieles mehr. 2015 wurde einer Anzeige abgelehnt, weil die Schweiz sich nicht zuständig fühlte, obwohl die Verbrechen hier stattfanden.
Ich verlange. dass ein Haftbefehl gegen meine Eltern ausgesprochen wird, wegen Vergewaltigung, Zwangsarbeit, Freiheitsberaubung, Weigerung der Schulpflicht und vieles mehr.
Ich bin bereit die ganze Geschichte detailliert öffentlich darzustellen.

https://youtu.be/C-H1zkzf86c

https://youtu.be/Lnta_dXljOw

Warum ist das wichtig?

Weil Kindesmissbrauch einem sein ganzes Leben lang beeinträchtigt. Die Taten verjähren nie aus Sicht und Erinnerung des Opfers. Viel mehr steigt der Belastung mit den Jahren, weil man vernachlässigt, und ignoriert wird von der Gesellschaft. Das Selbstmordrisiko von Opfern wie mir, ist hoch.
Als ich klein war, durfte ich nicht meiner Meinung sagen. Ich musste jedem Befehl blind gehorchen. Wir mussten den ganzen Tag Toiletten reinigen, Hausarbeiten erledigen (Kochen/Abwaschen/Putzen) und betteln auf der Straße, um Geld zu verdienen. Kleinste Vergehen wurden mit öffentlichen Auspeitschungen, Freiheitsberaubung, Nahrungsentzug oder Zwangsarbeiten bestraft
Zudem wurden wir Kindern sexuell gefügig gemacht. Es hiess, man soll "Liebe" miteinander teilen. Viele meiner damaligen Freunde aus der Kindheit nahmen sich das Leben. Sie müssen mit ihrer Erinnerung (über-)leben, wurden wie ich von Hilfsorganisationen und Behörden allein gelassen. Der Leidensdruck und die gesellschaftliche Isolation trieb sie in Depression, Alkohol- oder Drogensucht und letztendlich in den Tod.
Ich will, dass Kindesmissbrauch nicht verjährt, dass man die Opfer, die wie ich nach Jahren endlich den Mut fanden gegen ihre Peiniger auszusagen, nicht auch noch mit einer gesetzlichen Frist erneut bestraft.
Ich fordere eine Genugtuung über all die Jahre, in denen die Behörden wissentlich unsere Situation ignoriert haben. Dies, obschon sie von dieser auch in der Schweiz aktiven Sekte und ihren Praktiken wussten, nicht zuletzt aus zahlreichen Medienberichten, Aussagen von Opfern. Dennoch wurde nichts unternommen.

https://youtu.be/jr4tcDrzDMU

Wie die Unterschriften übergeben werden

Persönlich an der Bundesrat

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2023-01-26 18:08:17 +0100

50 Unterschriften erreicht

2023-01-17 05:13:51 +0100

25 Unterschriften erreicht

2023-01-16 16:13:49 +0100

https://youtu.be/i8owr03ySE8

2023-01-16 12:06:59 +0100

10 Unterschriften erreicht