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An: Frau Gemeindepräsidentin Kathrin Zuber, Herr Christoph Abbühl, Gemeinde Bauverwalter, Herr Marcin Paszkowski, Projektträgerschaft,UBS Fund Management AG.

Sanierung „Lindenmatt West“: wir wollen ein sozial ambitioniertes nachhaltiges Projekt!

Sanierung „Lindenmatt West“: wir wollen ein sozial ambitioniertes nachhaltiges Projekt!

Hühnerbühl 11 bis 51 (im Projekt „Lindenmatt West“ genannt)* ist eine Liegenschaft die das Lindenmattquartier und die Gemeinde Bolligen schon seit bald 60 Jahren durch seine Vielfalt prägt. Hier Wohnen Leute mehrerer Generationen, gewisse sogar schon seit den 60er Jahren die als junge Erwachsene hier eingezogen sind und nun schon zu den Senioren gehören, junge Leute wie auch viele Familien aus verschiedensten Herkünften deren Kinder hier aufwachsen, zur Schule gehen und hier verwurzelt sind.

Diese Liegenschaft ist nach der Sanierung des Lutertals eine der letzten grösseren Liegenschaften in der Gemeinde mit preisgünstigen Wohnungen.
Leider wurde in den letzten sechzig Jahren fast nichts in den Unterhalt investiert und die Gebäude sind unter diesen Umständen baufällig geworden. Die altansässigen Bewohner haben also für den Unterhalt bezahlt und werden mit der Mieterhöhung nach der Sanierung nochmals zur Kasse gebeten.

Wir können eine Sanierung die die Wohneigenschaften auf einen heutigen Standard bringen und das ganze Quartier aufwertet nur begrüssen. Leider wurden in diesem Projekt die Bewohner vergessen! Es wurde keine Bedürfnisstudie gemacht, die Bewohner wurden auf keiner Weise befragt und völlig ungenügend informiert. Sie wurden nicht einmal zur Informationsveranstaltung eingeladen!

Mit dieser Form von Sanierung, ist die Lebensweise dieser Bewohner und ihre Möglichkeit in Bolligen zu bleiben gefährdet. Die aktuellen Bewohner haben keine Garantie, dass sie während der Sanierung in der Liegenschaft verweilen können und wissen nicht wie viel ihre Wohnungen am Ende kosten werden. Auch die Internetseite**, die neuerdings für die Anwohner aufgeschaltet wurde, gibt keine klaren Hinweise über die Preisentwicklung und über den Ablauf der Sanierung. So können sich die Bewohner weiterhin nicht in die Zukunft projektieren. Viele unter ihnen ziehen schon jetzt weg. Somit hat die Verdrängung dieser Bevölkerungsschicht schon mit der Planung der Sanierung angefangen.

Wir, Bewohner von Bolligen fordern von den Gemeindebehörden und vom Besitzer der Liegenschaft, dass sie:

1. Der Ungewissheit der Mieter ein Ende setzen mit einem konkreten Plan der klärt, in welchen Etappen wo welche Arbeiten ausgeführt werden und eine individuelle ständig aktualisierte Simulation der neuen Mieten die bereits bezahlte Unterhaltskosten auch miteinbezieht und sich nicht nur nach dem Marktpreis richtet. Es braucht einen verbindlichen Sozialplan für Mieter die trotz allem keine Möglichkeit finden, um in der Liegenschaft zu bleiben.

2. Wir schlagen einen Ombudsmann vor der zwischen den Ansprüchen aller Parteien vermittelt um zu einem fairen Ausgleich zu kommen, zwischen dem, was die Mieter schon an Unterhalt bezahlt haben, ihre Kaufkraft und den effektiven Kosten der Sanierung.

3. Eine offene Kommunikation führen in allen Etappen vor und während der Sanierung, insbesondere mit den Bewohnern die von der Sanierung am meisten betroffen sind.

Warum ist das wichtig?

Die Qualität des Projekts aus einer ökologischen und sozialen Sicht verbessern. Unterschreiben Sie diese Petition denn, das Quartier aufzuwerten ist wichtig aber zugleich die Lebensbedingungen der Bewohner nachhaltig zu verbessern ist die Priorität!

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*Die Unterlagen des Auflagedossiers finden Sie auf:
https://www.bolligen.ch/news/projekte/eintraege/Offentliche-Mitwirkungsauflage-Ueberbauungsordnung-Lindenmatt-West.php
**https://www.lindenmatt-west.ch/

Hühnerbühlstrasse, 3065 Bolligen, Suisse

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

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Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Die Wohnungen sind teils in einem miserablen Zustand auch die öffentliche Mietbenutzung wie Easchküche, Treppenhaus, Lifte, Garage usw, man muss täglich die Augen zudrücken und über diesen Standart hinwegsehen, wie Farbe die abblättert, alten Maschinen, Heizungen die lärmen, uvm. Aber trotzdem haben diese Wohnungen, dieses Quartier ihren Reiz und ihre Seele.
  • Ich Wohne im Hühnerbühl!
  • Melanie Stettler

Neuigkeiten

2020-12-15 22:52:51 +0100

50 Unterschriften erreicht

2020-12-12 08:44:44 +0100

25 Unterschriften erreicht

2020-12-11 21:58:49 +0100

10 Unterschriften erreicht