100 Unterschriften erreicht
An: Zuständige Personen beim SEM und Jeannette Bucher (Gefängnisleitung ZAA)
Sofortige Freilassung von Gamze Yılmaz! Abschiebung in den Tod verhindern!
Sofortige Freilassung von Gamze Yılmaz! Abschiebung in den Tod verhindern!
Wir fordern die sofortige Entlassung von Gamze Yılmaz aus der Ausschaffungshaft im Zentrum für ausländerrechtliche Administrativhaft (ZAA) in Zürich und den sofortigen Stopp aller Abschiebeverfahren!
Gamze Yılmaz droht bei einer Abschiebung in die Türkei der sichere Tod. Als kurdische Frau ist sie dort gleich mehrfach extremer Gefahr ausgesetzt: Ihr drohen massive politische Verfolgung, geschlechtsspezifische Gewalt und ein Femizid. Wie real diese tödliche Gefahr ist, zeigt das tragische Schicksal einer ihrer Freundinnen: Diese wurde nach einem Dublin-Verfahren aus der Schweiz ebenfalls in die Türkei abgeschoben und dort kurz darauf Opfer eines sogenannten „Ehrenmordes“. Gamze droht exakt dasselbe Schicksal, wenn wir jetzt nicht handeln!
Während ihr in der Türkei der Tod droht, wird sie im ZAA Zürich unter unhaltbaren Zuständen festgehalten. Ihr körperlicher und psychischer Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Nur durch harten öffentlichen Druck konnte bisher überhaupt erreicht werden, dass sie eine Vollmacht für einen juristischen Beistand unterschreiben durfte.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Schweiz eine kurdische Frau sehenden Auges in den Tod schickt! Wir müssen den Druck auf die Zürcher Behörden maximieren, damit Gamze sofort freigelassen wird!
Unsere Kernforderungen:
• Sofortige Freilassung von Gamze Yılmaz aus dem ZAA Zürich.
• Absoluter Abschiebestopp in die Türkei und Schutz für ihr Leben!
• Sicherstellung des Rechtsbeistands.
So kannst du Gamze aktiv unterstützen:
• Unterschreibe diese Petition und teile sie in allen Netzwerken
• Gamze im ZAA besuchen: Zeige ihr, dass sie nicht allein ist! Link zur Besuchsanmeldung beim ZAA in Kloten, Zürich: https://www.zh.ch/de/direktion-der-justiz-und-des-innern/justizvollzug-wiedereingliederung/vollzugseinrichtungen-zuerich/zentrum-fuer-auslaenderrechtliche-administrativhaft.html
Wir fordern die sofortige Entlassung von Gamze Yılmaz aus der Ausschaffungshaft im Zentrum für ausländerrechtliche Administrativhaft (ZAA) in Zürich und den sofortigen Stopp aller Abschiebeverfahren!
Gamze Yılmaz droht bei einer Abschiebung in die Türkei der sichere Tod. Als kurdische Frau ist sie dort gleich mehrfach extremer Gefahr ausgesetzt: Ihr drohen massive politische Verfolgung, geschlechtsspezifische Gewalt und ein Femizid. Wie real diese tödliche Gefahr ist, zeigt das tragische Schicksal einer ihrer Freundinnen: Diese wurde nach einem Dublin-Verfahren aus der Schweiz ebenfalls in die Türkei abgeschoben und dort kurz darauf Opfer eines sogenannten „Ehrenmordes“. Gamze droht exakt dasselbe Schicksal, wenn wir jetzt nicht handeln!
Während ihr in der Türkei der Tod droht, wird sie im ZAA Zürich unter unhaltbaren Zuständen festgehalten. Ihr körperlicher und psychischer Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Nur durch harten öffentlichen Druck konnte bisher überhaupt erreicht werden, dass sie eine Vollmacht für einen juristischen Beistand unterschreiben durfte.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Schweiz eine kurdische Frau sehenden Auges in den Tod schickt! Wir müssen den Druck auf die Zürcher Behörden maximieren, damit Gamze sofort freigelassen wird!
Unsere Kernforderungen:
• Sofortige Freilassung von Gamze Yılmaz aus dem ZAA Zürich.
• Absoluter Abschiebestopp in die Türkei und Schutz für ihr Leben!
• Sicherstellung des Rechtsbeistands.
So kannst du Gamze aktiv unterstützen:
• Unterschreibe diese Petition und teile sie in allen Netzwerken
• Gamze im ZAA besuchen: Zeige ihr, dass sie nicht allein ist! Link zur Besuchsanmeldung beim ZAA in Kloten, Zürich: https://www.zh.ch/de/direktion-der-justiz-und-des-innern/justizvollzug-wiedereingliederung/vollzugseinrichtungen-zuerich/zentrum-fuer-auslaenderrechtliche-administrativhaft.html
Warum ist das wichtig?
Gamze ist kein Einzelfall. Der türkische Staat klagt tausende Menschen wegen "Terrorpropaganda" oder "Beleidigung des Präsidenten" an und verurteilt viele von ihnen. Die Gefängnisse sind total überfüllt. Es trifft Anwält:innen und Journalist:innen, aber auch die ganz normale Bevölkerung. Die Gewalt gegen Frauen nimmt unter der fundamentalistischen Regierung zu. Das alles zwingt viele Menschen zur Flucht.
Seit 2024 lehnt die Schweiz gewisse Beweise aus der Türkei im Asylverfahren ab. Weil einige gefälscht waren, sollen nun alle gefälscht sein. Geschlechtsspezifische Fluchtgründe werden ignoriert. Die Folgen sind verheerend: Die Asylgesuche aus der Türkei werden vermehrt abgelehnt. Nicht nur das: Die Geflüchteten werden in ihren Unterkünften bei brutalen Polizeieinsätzen verhaftet, in Ausschaffungshaft gesteckt, bedroht und im schlimmsten Fall mit enormer Gewalt, manchmal sogar mit Sonderflügen, deportiert.
Die Ausschaffungen enden teils direkt im Gefängnis. Über diese Fälle hat das SRF berichtet und Anwält:innen wie auch die Schweizerische Flüchtlingshilfe protestierten dagegen – die Behörden stellen sich taub und stumm und arbeiten weiter mit dem türkischen Unrechtsstaat zusammen.
Nicht nur Geflüchtete aus der Türkei werden brutal ausgeschafft. Es trifft von Krieg und Terror geflüchtete aus Somalia, Kurd:innen, Menschen aus Sri Lanka, Burundi, Iran, Afganistan, Aethiopien und viele weitere. Selbst staatenlose Menschen wurden in Drittstaaten deportiert. Erschreckend viele Menschen im Schweizer Asylsystem nehmen sich das Leben. Die Ausschaffungen müssen aufhören! Die Zusammenarbeit der Schweiz mit der türkischen Unrechtsjustiz muss enden! "Stopp Deportation!"