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An: Das Schweizer Parlament

Schützen wir unsere Wälder, bevor es zu spät ist

Wir haben es geschafft! Nur knapp drei Wochen nach dem Start unserer Petition und nach über 72’600 Unterschriften lenkt Bundesrat Albert Rösti ein: Die geplanten Kürzungen beim klimaresistenten Waldaufbau sollen rückgängig gemacht werden.

Das ist ein riesiger Erfolg, den wir gemeinsam erreicht haben. Danke, dass du unterschrieben und damit den Druck auf Bundesbern erhöht hast!

Wir haben gezeigt, dass die Schweizer Bevölkerung bereit ist, für den Schutz unserer Wälder einzustehen.

Ganz am Ziel sind wir allerdings noch nicht. Der politische Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Jetzt liegt der Fokus auf dem Parlament und darauf, dass die versprochenen Gelder tatsächlich in einen klimaresistenten, naturnahen und nachhaltigen Waldaufbau investiert werden.

Wir werden deshalb genau hinschauen und darauf achten, dass den Worten nun auch Taten folgen.

Heute dürfen wir uns aber erst einmal über diesen grossartigen Etappensieg freuen. 72’600 Mal Danke für deine Unterstützung und deinen Einsatz für unsere Wälder! 🌲

français - italiano - Gesamtzahl Unterschriften aller Sprachversionen
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Liebe Mitglieder des Parlaments,

Angesichts der von Jahr zu Jahr steigenden Gefahr extremer Waldbrände bitten wir Sie, den Vorschlag von Albert Rösti abzulehnen, die Mittel zu streichen, die dafür gedacht sind, die Schweizer Wälder widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen.

Warum ist das wichtig?

Im Jahr 2023 hat das Parlament die strategische Priorität bekräftigt, die Anpassung der Wälder an den Klimawandel zu finanzieren – insbesondere durch die Förderung der Anpflanzung hitzeresistenter Baumarten. Die Streichung dieser Mittel kommt deshalb einer klaren Weigerung von Bundesrat Albert Rösti gleich, einen eindeutigen und demokratisch legitimierten Parlamentsbeschluss umzusetzen.

Diese Kürzungen mit Verweis auf den Bundeshaushalt zu rechtfertigen, greift zudem zu kurz. Die Bekämpfung von Waldbränden verursacht exorbitante Kosten [1], die jene der Prävention bei Weitem übersteigen. Hinzu kommen die erheblichen Ausgaben nach einem Brand: für die Wiederherstellung der Böden, die Wiederaufforstung sowie den Bau von Infrastruktur (wie zum Beispiel Schutznetze oder Dämme), welche die verlorene Schutzfunktion des Waldes zumindest teilweise ersetzen soll.

Die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL prognostiziert „einen deutlichen Anstieg der Anzahl Tage mit extremem Waldbrandrisiko“. [2] Auch die zahlreichen Brände, die Europa in den letzten Wochen heimgesucht haben, sollten Alarmglocken läuten lassen. Die Schweiz ist davon nicht ausgenommen und verzeichnete jüngst ebenfalls eine steigende Zahl von Waldbränden. [2] Es ist daher dringend notwendig, Anpassungsmassnahmen zu ergreifen.

Der Klimawandel schreitet ungehindert voran. Die Wälder sind besonders stark von steigenden Temperaturen und Trockenheit betroffen. Derzeit sind die Schweizer Wälder in einem schlechten Zustand: „Die durch Trockenheit bedingte Sterblichkeit hat sich bei der Fichte im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1984–2018 verzehnfacht und bei der Buche verdreifacht.“ [2] Die Schweizer Artenvielfalt leidet darunter, und eine Zunahme der Waldbrände würde die Situation noch weiter verschärfen.





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Quellen:
[1] SRF, 2.8.26: Bundesrat Rösti streicht Mittel für klimatauglichen Wald
[2] Le Temps, 2.8.26: Le Conseil fédéral coupe les fonds destinés à préparer la forêt suisse au changement climatique

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Neuigkeiten

2026-08-31 11:19:03 +0200

Petition ist mit 56,051 Unterschriften erfolgreich

2026-08-10 07:32:51 +0200

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2026-08-04 16:49:20 +0200

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2026-08-03 19:26:06 +0200

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2026-08-03 17:28:10 +0200

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