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An: Den Schweizerischen Fussballverband (SFV)

Outfantino! Nein zur Wiederwahl des FIFA-Präsidenten

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Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen zum FIFA-Präsidenten im März 2027 fordern wir den SFV auf, nicht für die Wiederwahl von Gianni Infantino zu stimmen.

Warum ist das wichtig?

Infantinos Einflussnahme bei der Fussball WM 2026

Während der Weltmeisterschaft 2026 breitete sich weltweit Unmut gegenüber Gianni Infantino aus. Hauptursachen dafür waren Einflussnahmen und Begünstigungen während des Turniers. Zu den umstrittensten Fällen zählt insbesondere das Zurücknehmen der roten Karte gegen den US-amerikanischen Stürmer Folarin Balogun durch die FIFA, was auf politischen Druck von Präsident Donald Trump zurückzuführen war. [1] Die Nähe zwischen Infantino und Trump, die während dieser Weltmeisterschaft deutlicher als je zuvor zutage trat, überrascht nicht. Man denke nur an den kurzfristig eingeführten FIFA-Friedenspreis, der dem US-Präsidenten im September 2025 verliehen wurde. [2]

#ArgenFIFA. Für Aufsehen sorgt zudem die mögliche Bevorteilung Argentiniens während der Weltmeisterschaft 2026. Zu den Vorwürfen zählen die Duldung des argentinischen Nationalismus auf dem Spielfeld, Fehler der Schiedsrichter in den Spielen Argentiniens gegen Ägypten und die Schweiz sowie die Bevorzugung von Lionel Messi, der offenbar in engem Kontakt zu einflussreichen Persönlichkeiten steht, darunter auch Donald Trump. [3]

Infantinos Vorgehensweise im Allgemeinen

Wenn es um Infantino und die FIFA geht, scheinen Korruption und „Sportswashing“ an der Tagesordnung zu sein. Infantino wird von einem hochrangigen Funktionär, dem jordanischen Prinzen Ali bin al-Hussein, der Erpressung beschuldigt. Dieser behauptet, dass die FIFA Jordanien das Preisgeld vorenthält, das dessen Spielern nach dem zweiten Platz am FIFA Arab Cup 2025 zustehen würde. Während der WM sei ihm dann mitgeteilt worden, dass es dem jordanischen Fussballverband helfen würde, wenn er Infantino unterstütze. [4] 

Zudem wird Saudi-Arabien in acht Jahren die Fussball WM 2034 ausrichten. Die Menschenrechtsverletzungen durch das Gastgeberland scheinen kein Problem darzustellen – schliesslich war dies auch bei Katar im Jahr 2022 nicht der Fall. Diese Entscheidung zugunsten Saudi-Arabiens wurde von Infantino ohne nähere Erläuterungen durchgesetzt und mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2030 begründet, die gleichzeitig in Europa, Afrika und Südamerika stattfinden wird. [5]

Der geplante und mittlerweile verworfene Verkauf der Fussball WM

Zu den Korruptionsvorwürfen gegenüber Infantino kommt noch sein mittlerweile verworfenes Vorhaben hinzu, Anteile an der Weltmeisterschaft an wohlhabende Investoren zu verkaufen, um durch Vermarktung und Privatisierung noch höhere Gewinne zu erzielen. Das Vorhaben, bei dem auch die Familie Trump mit im Spiel war, scheiterte letztendlich aufgrund grossen Widerstands. [6]

Deutlich wird dabei einmal mehr die Freundschaft Infantinos mit den Pluto- und Autokraten auf der ganzen Welt. Von Russland über Saudi-Arabien bis hin zu den Vereinigten Staaten stehen die Interessen der Reichen und Mächtigen bei den Entscheidungen der FIFA unter Präsident Infantino stets an erster Stelle.

Quellen:
 
[1] Tio, 28.07.2026, Il caso Mondiale presenta il conto: la Svizzera frena su Infantino
[2] Blue News, 20.07.2026, Il Mondiale 2026 di Infantino? Successo sportivo e popolare macchiato da un grave scandalo
[3] Gazzetta dello Sport, 18.07.2026, Da Vargentina ad ArgenFifa: Infantino e le accuse di favoritismo a Messi e all'Albiceleste
[4] SRF, 05.08.2026, Erpressungsvorwürfe gegen Infantino – Krisensitzung einberufen
[5] Bilanz, 28.10.2024, Gianni Infantino begeht mit der Doppelvergabe der WM einen grossen Fehler
[6] Tio, 29.07.2026, Infantino vuole vendere i Mondiali: il piano che scuote il mondo del calcio

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