500 Unterschriften erreicht
An: Kantonsrat Zürich
Konversionsmassnahmen jetzt verbieten!

Konversionsmassnahmen können langfristiges psychisches Leid verursachen, z.B. Depressionen, Traumafolgen und ein erhöhtes Risiko für Suizidversuche. Im Kanton Zürich liegt eine fertige Gesetzesvorlage für ein Verbot vor. Doch statt sie im Rat zu behandeln, hat die Geschäftsleitung des Kantonsrates Ende Oktober beschlossen, sie auf Eis zu legen. Das ist verantwortungslos. Die Betroffenen sollen weiter warten – trotz der gravierenden Folgen dieser Massnahmen. Damit entscheidet sich der Kantonsrat gegen den sofortigen Schutz queerer Menschen und für ein Abwarten einer allfälligen bundesrechtlichen Regelung, welche voraussichtlich erst in fünf bis zehn Jahren in Kraft treten würde.
Das akzeptieren wir nicht. Der Kanton Zürich muss JETZT handeln.
Das akzeptieren wir nicht. Der Kanton Zürich muss JETZT handeln.
Wir fordern:
- Der Kantons- und Regierungsrat muss Farbe bekennen und ohne Sistierung und ohne weiteren Aufschub ein wirksames Verbot von Konversionsmassnahmen schaffen.
- Queere Menschen müssen vor gezielten Versuchen, ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu verändern oder zu unterdrücken, geschützt werden.
Warum ist das wichtig?
Konversionsmassnahmen gibt es auch heute noch. Laut der Studie des Swiss LGBTIQ+ Panels 2023 gaben über neun Prozent der befragten lesbischen, schwulen oder bisexuellen Personen an, mindestens einmal mit Versuchen konfrontiert worde zu sein, ihre sexuelle Orientierung zu verändern. Bei den befragten trans Personen waren es sogar 16%.
Es besteht jetzt Handlungsbedarf. Keine Person soll dazu gedrängt werden, die eigene sexuelle Orientierung oder eigene Geschlechtsidentität zu verändern oder zu unterdrücken. Lesbische, schwule, bisexuelle und trans Menschen brauchen dringend Schutz – und keine Versuche, sie «umzupolen».
Auf eine nationale Regelung zu verweisen, die weder ausgearbeitet noch terminiert ist,darf kein Vorwand sein den sofortigen Schutz im Kanton Zürich weiter aufzuschieben. Die Gesetzesvorlage liegt vor. Schützen wir queere Menschen vor schädlichen Konversionsmassnahmen – jetzt, nicht irgendwann.
Unterzeichne jetzt für Selbstbestimmung und ein Verbot von Konversionsmassnahmen im Kanton Zürich.
Es besteht jetzt Handlungsbedarf. Keine Person soll dazu gedrängt werden, die eigene sexuelle Orientierung oder eigene Geschlechtsidentität zu verändern oder zu unterdrücken. Lesbische, schwule, bisexuelle und trans Menschen brauchen dringend Schutz – und keine Versuche, sie «umzupolen».
Auf eine nationale Regelung zu verweisen, die weder ausgearbeitet noch terminiert ist,darf kein Vorwand sein den sofortigen Schutz im Kanton Zürich weiter aufzuschieben. Die Gesetzesvorlage liegt vor. Schützen wir queere Menschen vor schädlichen Konversionsmassnahmen – jetzt, nicht irgendwann.
Unterzeichne jetzt für Selbstbestimmung und ein Verbot von Konversionsmassnahmen im Kanton Zürich.