100 Unterschriften erreicht
An: Gabi Petri und Daniel Heierli
Kein grünes Licht für Islamophobie! Gabi Petri und Daniel Heierli müssen zurücktreten!

Am 31. August hat der Zürcher Kantonsrat mit 87 zu 82 Stimmen eine Motion für ein Kopftuchverbot an Zürcher Volksschulen überwiesen. Betroffen wären sowohl Schülerinnen als auch Lehrpersonen.
Besonders enttäuschend ist für uns, dass auch die grünen Kantonsratsmitglieder Gabi Petri und Daniel Heierli der Motion zugestimmt und ihr somit zum Durchbruch verholfen haben. Bei einer derart knappen Abstimmung tragen einzelne Stimmen besondere politische Verantwortung.
Für uns stehen Religionsfreiheit, Selbstbestimmung und der Schutz von Minderheiten nicht zur Diskussion. Ein pauschales Kopftuchverbot löst keine Gleichstellungsprobleme. Statt Frauen und Mädchen mehr Freiheit zu geben, schreibt der Staat ihnen vor, welche religiös geprägte Kleidung sie tragen dürfen.
Warum ist das wichtig?
Die Motion ist klar islamophob, da religiöse Kleider anderer Religionen nicht erwähnt werden. Den Initiant:innen haben sich in der Vergangenheit immer anti-feministisch abgestimmt. Um die Frauenrechte ging es Ihnen also noch nie.
Von grünen Politiker*innen, die für eine progressive und offene Politik gewählt wurden, erwarten wir, dass sie sich hinter die Grundsätze von Religionsfreiheit, Antirassismus und Selbstbestimmung stellen.
Dies ist nicht gewährleistet. Aus diesem Grund fordern wir Gabi Petri und Daniel Heierli zum Rücktritt auf!
Wir wollen einen Kanton Zürich, in dem niemand aufgrund seiner Religion oder Kleidung ausgegrenzt wird.
Die Jungen Grünen Zürich wägen Gegenkandidaturen ab.
Für Willkommenskultur, Religionsfreiheit und Selbstbestimmung.