An: der Bundesrat National- und Ständerat kantonale Steuerbehörden kantonale Parlamente soziale Organisationen und Kirchen
Faire Steuern statt lebenslange Schuldenfalle
An den Bundesrat, das Parlament sowie die kantonalen Steuerbehörden der Schweiz
Wir fordern eine gerechtere und menschlichere Steuerpraxis in der Schweiz.
Steuern sollen sich an der realen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Menschen orientieren — nicht an theoretischen Berechnungen, alten Schätzungen oder Situationen aus der Vergangenheit.
Steuern sollen sich an der realen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Menschen orientieren — nicht an theoretischen Berechnungen, alten Schätzungen oder Situationen aus der Vergangenheit.
Immer mehr Menschen geraten durch starre Steuerforderungen, Verzugszinsen, Verlustscheine und Betreibungen in eine dauerhafte finanzielle Abwärtsspirale. Besonders betroffen sind Menschen mit tiefem Einkommen, Selbstständige, Menschen in schwierigen Lebensphasen oder Personen, die nach finanziellen Problemen wieder neu anfangen möchten.
Ein Staat darf Steuern erheben.
Doch ein gerechter Staat muss auch erkennen, wenn ein Mensch wirtschaftlich nicht mehr in der Lage ist, diese Last zu tragen.
Doch ein gerechter Staat muss auch erkennen, wenn ein Mensch wirtschaftlich nicht mehr in der Lage ist, diese Last zu tragen.
Warum ist das wichtig?
Warum diese Petition wichtig ist
Ein Mensch ist mehr als eine offene Forderung in einem System.
Wenn jemand trotz Arbeit, Bemühung oder persönlicher Entwicklung dauerhaft keine reale Chance mehr erhält, entsteht innere Resignation. Doch eine Gesellschaft wird nicht stärker, wenn Menschen innerlich zerbrechen.
Wenn jemand trotz Arbeit, Bemühung oder persönlicher Entwicklung dauerhaft keine reale Chance mehr erhält, entsteht innere Resignation. Doch eine Gesellschaft wird nicht stärker, wenn Menschen innerlich zerbrechen.
Wahre Stärke eines Staates zeigt sich nicht darin, wie hart er vollstreckt — sondern darin, ob er Gerechtigkeit mit Menschlichkeit verbinden kann.
Geld sollte ein Werkzeug für das Zusammenleben sein, nicht ein Mittel, durch das Menschen dauerhaft in Angst und Schuld gehalten werden.
Wir brauchen ein Steuersystem, das wirtschaftliche Realität anerkennt, Chancen ermöglicht und Menschen nicht auf ihre Vergangenheit reduziert.
Deshalb unterschreibe diese Petition.
Für faire Steuern.
Für echte wirtschaftliche Verhältnismässigkeit.
Für Würde, Menschlichkeit und einen gesellschaftlichen Neuanfang.
Für echte wirtschaftliche Verhältnismässigkeit.
Für Würde, Menschlichkeit und einen gesellschaftlichen Neuanfang.
Unsere Forderungen
1. Besteuerung nach realem Einkommen und realer Lebenssituation
Steuern müssen sich an der tatsächlichen aktuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientieren — nicht an veralteten Einschätzungen oder unrealistischen Annahmen.
2. Menschliche Lösungen statt lebenslange Verschuldung
Alte Steuerschulden dürfen Menschen nicht jahrzehntelang verfolgen und jede neue Perspektive zerstören.
Es braucht faire Möglichkeiten zur Entschuldung und zum wirtschaftlichen Neustart.
Es braucht faire Möglichkeiten zur Entschuldung und zum wirtschaftlichen Neustart.
3. Existenzsicherung vor Vollstreckung
Niemand sollte durch Steuerforderungen unter das Existenzminimum gedrängt werden. Wohnen, Gesundheit, Nahrung und soziale Teilhabe müssen Vorrang haben.
4. Weniger Strafsystem — mehr gesellschaftliche Stabilität
Chronischer finanzieller Druck führt häufig zu Depressionen, Hoffnungslosigkeit, sozialem Rückzug und gesundheitlichen Problemen. Eine faire Steuerpolitik schützt nicht nur einzelne Menschen, sondern die gesamte Gesellschaft.
5. Transparente und nachvollziehbare Verfahren
Steuerverfahren müssen verständlich, transparent und für normale Bürger nachvollziehbar sein — ohne Angst, Druck oder bürokratische Überforderung.