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An: Berner Regierungsrat

Appell für #sicherenPräsenzunterricht

HB
Initiator*in kontaktieren
Gestartet von
Henry Both

Geschätzte Unterzeichner:innen

Unser Appell an den Berner Regierungsrat für einen sicheren Präsenzunterricht zeigte Wirkung. Wie Sie wahrscheinlich bereits erfahren haben, lässt die Regierung neu zu, dass Schulen im Kanton Bern ab dem 10. Januar 2022 wieder repetitive Coronatests durchzuführen können. Neu kann zwei Mal pro Woche ein Speicheltest abgenommen werden, der für alle obligatorisch sein soll. An welchen Schulen und ab wann die repetitiven Tests durchgeführt werden ist vielerorts noch in Abklärung oder Vorbereitung.

Damit wurde die wichtigste Forderung unseres Appells erfüllt. Die Entscheidung für das repetitive Testen oder dem Festhalten am kantonalen Ausbruchstesten, wurde vom Kanton auf die Gemeinden und ihre Schulen verlagert. Bei Bedarf unterstützt Schule & Elternhaus Kanton Bern alle Eltern und Elternräte beim Engagement für eine rasche Einführung von repetitiven Testes an ihrer Schule. Um einen Überblick über die Umsetzung im gesamten Kanton Bern zu erhalten, können Sie uns gerne mitteilen, ob an Ihrer Schule neu repetitive Tests eingeführt werden. Gerne können Sie dafür Gabriela Heimgartner kontaktieren (Mail an gabrielaheimgartner(at)schule-elternhaus.ch).

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre wichtige Unterstützung des Appells und wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Gesundheit und Ihren Kindern einen guten und sicheren Schulstart!

Appell für #sicherenPräsenzunterricht

Im Hinblick auf die Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach den Weihnachtsferien und der sich rasant ausbreitenden Omikron-Virusvariante appellieren wir eindringlich an den Regierungsrat des Kantons Bern alles dafür zu unternehmen, dass der Präsenzunterricht aufrecht erhalten wird, dass dadurch unsere Kinder optimal lernen können und wirkungsvoll vor dem Virus geschützt werden.

Die Einführung einer Maskenpflicht ab der 1. Klasse begrüssen wir. Diese Massnahme reicht jedoch nicht aus, weshalb wir vom Regierungsrat die Einführung folgender grundlegender Schutzmassnahmen an allen Berner Schulen fordern:

1. Zum Schulstart am 10. Januar 2022: Systematischer Massentest aller Schüler:innen und Mitarbeitenden der Schule.

2. Danach: Repetitive und obligatorische Tests aller Schüler:innen und Mitarbeitenden der Schule, mit dem Ziel der frühzeitigen Isolation von Infizierten und der Verminderung von Klassenquarantänen.

3. Weitere wirkungsvolle Massnahmen zur Verhinderung von Infektionen (u.a. systematisches Lüften, Einsatz von CO2-Sensoren und HEPA-Luftfiltern).

4. Vorbereitung des Fernunterrichts bei Klassenquarantänen oder bei Schulschliessungen.

Warum ist das wichtig?

Das Ziel all dieser Schutzmassnahmen ist es, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, die Kinder vor möglichen Langzeitfolgen (LongCovid, PIMS, etc.) zu schützen und zu verhindern, dass sie durch fehlenden Präsenzunterricht Nachteile in ihrer schulischen Laufbahn erleiden. Es geht aber auch darum, die Eltern und weitere Menschen vor Ansteckungen und Impfdurchbrüchen zu schützen.

Wenn Kinder in Isolation oder Quarantäne sind, fallen auch Eltern als Arbeitskräfte in systemrelevanten Berufen aus (u.a. Gesundheitsberufe, Schulpersonal, öV-Personal, Post, Polizei, Rettungsdienste, etc.). Auch können Fernunterricht in Verbindung mit Homeoffice zu Verminderung der Arbeitsleistung beitragen.

Für die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts ist der Schutz der Lehrpersonen unabdingbar, sowohl der Schutz vor der Erkrankung, als auch vor der chronischen Überlastung seit Beginn der Pandemie. Nur mit einheitlichen Regeln für alle Schulen und in der ganzen Schweiz wird Ruhe in den Schulbetrieb einkehren. Auch die Dachverbände der Lehrer:innen Schweiz (LCH und SER) fordert dies ausdrücklich .

Unsere Forderungen basieren auf evidenzbasierten Zahlen und der klaren Empfehlung führender Gesundheits-Expert:innen,

vgl. Gemeinsame Stellungnahme der Swiss National COVID-19 Science Task Force, Pädiatrie Schweiz und Kinderärzte Schweiz vom 31.12.2021 zu Massnahmen an Schulen: https://sciencetaskforce.ch/massnahmen-in-schulen/

vgl. der Beitrag im Swiss Medical Weekly vom Oktober 2021: https://smw.ch/article/doi/smw.2021.w30086

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Lanciert wurde dieser Appell vom Verein Schule & Elternhaus Kanton Bern (S&E). Mitgetragen wird er von Elternräten der Stadt Bern und dem Gesamtelternrat der Stadt Biel.
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Bei Bedarf unterstützt Schule & Elternhaus Kanton Bern alle Eltern und Elternräte beim Engagement für eine rasche Einführung von repetitiven Testes an ihrer Schule. Um einen Überblick über die Umsetzung im gesamten Kanton Bern zu erhalten, können Sie uns gerne mitteilen, ob an Ihrer Schule neu repetitive Tests eingeführt werden. Gerne können Sie dafür Gabriela Heimgartner kontaktieren (Mail an gabrielaheimgartner@schule-elternhaus.ch). Das Engagement von Schule & Elternhaus können Sie sehr gerne auch mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft unterstützen. Die Schulkinder und deren Eltern danke es Ihnen. Alle Infos dazu finden Sie auf www.schule-elternhaus-be.ch

Wie die Unterschriften übergeben werden

Der Appell wurde am 4.1.2022 an jede:r Regierungsrätin/rat persönlich übermittelt - und zeigte Wirkung! Neu lässt die Regierung zu, dass Schulen im Kanton Bern ab 10.1.2022 wieder repetitive Coronatests durchzuführen können. Neu kann zwei Mal pro Woche ein Speicheltest abgenommen werden, der für alle obligatorisch sein soll. An welchen Schulen und ab wann die repetitiven Tests durchgeführt werden ist vielerorts noch in Abklärung oder Vorbereitung. Wir bleiben dran!

Bern, Schweiz

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