An: Der Bundesrat der Schweiz und die Schweizer Bevölkerung

Unterstützung für Menschen mit Zöliakie

Sehr geehrter Bundesrat / Sehr geehrte Bundesrätinnen

Liebe Schweizer Bevölkerung

Als Vater eines Kindes mit diagnostizierter Zöliakie war es ein steiniger Weg bis zur Diagnose, und leider noch viel mehr für die Zukunft, da die Zöliakie in der Schweiz nicht mehr unterstützt wird durch die Krankenkassen in Form eines monatlichen Beitrages, für die teurere Ernährung gedacht. Andere Länder wie in Italien und Deutschland zum Beispiel, haben solche Beiträge, die ausbezahlt werden. Warum schreibe ich genau diese Zeilen!? Ein Zöliakie Patient kann sich nicht aussuchen, was er oder sie essen möchte. Er oder sie muss das nehmen, was als Glutenfrei deklariert ist. Man kann hierbei nicht einfach eine Tablette nehmen wie bei einer Laktoseintoleranz. Und das schlimmste dabei ist die Kreuzkontamination, also in einem Restaurant. Hier reden wir von sozialer Ausgrenzung, wenn es kein entsprechendes Essen gibt in Kantinen, Restaurants oder so. Und genau deswegen, weil man es sich nicht aussuchen kann, sondern man muss explizit Glutenfrei leben, was auf Dauer teurer als normal ist, entstand der Gedanke für diese Petition. Wir fordern, dass es als Massnahme wieder eine Art monatliche Unterstützung gibt und die Annerkennung, dass es sich um eine ernste Krankheit handelt und nicht um eine Ausflucht. 

Warum ist das wichtig?

Die Inklusion von Zöliakiepatienten ist äusserst wichtig, da diese Menschen eh bereits vielermassen soziale Ausgrenzung erlebt haben, was einfach nicht geht. Helft uns, dass wir die Inklusion von Zöliakiepatienten in der Schweiz vorantreiben können. 

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