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An: Bundesrat

Schweizfonds, jetzt!

Wir fordern einen «Schweizfonds» mit 100 Milliarden Franken, um die wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch die Coronavirus-​Pandemie zu meistern, wie er von den beiden ETH-​Professoren Hans Gersbach und Jan-​Egbert Sturm vorgeschlagen wurde. [1]

Mit dem Fonds soll wegbrechende Wertschöpfung zu einem beträchtlichen Teil ersetzt werden. Die gewährten Wertschöpfungskompensationen sichern die Liquidität der Firmen und erhalten die Arbeitsplätze. Sie sollen zu einem guten Teil zurückbezahlt werden – zu günstigen Konditionen und mit langen Laufzeiten. Auch die Insolvenzantragspflicht sollte vorübergehend ausgesetzt werden. Ausserdem können zusätzliche staatliche Bürgschaften den Firmen dabei helfen, von den Banken Überbrückungskredite zu erhalten.

Ein solcher mit 100 Milliarden Franken ausgestatteter «Schweizfonds» erfordert eine enorme Mobilisierung von Staatsmitteln. Zudem muss die Schuldenbremse ausgesetzt werden.

Warum ist das wichtig?

Die Coronavirus-​Pandemie bringt enorme wirtschaftliche Probleme mit sich. Es drohen starke Wertschöpfungseinbrüche und eine Insolvenzwelle. Ein mit 100 Milliarden Franken ausgestatteter Fonds kann die Schweizer Wirtschaft in dieser Phase stützen.

Der Schweizer Bundesrat hat auf die sich abzeichnenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch die Coronavirus-​Pandemie reagiert. Er erleichtert das Umstellen auf Kurzarbeit und stellt 10 Milliarden Franken für Hilfsmassnahmen bereit. Diese Massnahmen reichen in der jetzigen Situation aber nicht aus – die Funktionsfähigkeit des gesamten Wirtschaftssystems ist gefährdet.

Die beiden ETH-​Professoren Hans Gersbach (Professor für Makroökonomie, Innovation und Politik) und Jan-​Egbert Sturm (Professor für Angewandte Makroökonomie und Direktor des KOF Instituts) fordern deshalb den Aufbau eines Fonds mit 100 Milliarden Franken, der die Defizite der bisher ergriffenen Massnahmen ausgleicht. [1] Lasst uns hinter ihre Forderung stellen!

Die staatliche Finanzsituation ist günstig. Der Fonds würde die Bonität der Schweiz nicht gefährden, sofern das Land nach der Pandemie wirtschaftlich wieder auf das Ausgangsniveau der Wertschöpfung zurückkommt.

[1] https://www.oekonomenstimme.org/artikel/2020/03/ein-schweizfonds-mit-100-mia.-franken-als-zweiter-pfeiler/
[2] https://kof.ethz.ch/news-und-veranstaltungen/medien/medienmitteilungen/2020/03/coronavirus-eth-professoren-fordern-schweizfonds-mit-100-milliarden-franken.html

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Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Vor Jahren wurden die Banken gerettet. Jetzt sollen die Unternehmen gestärkt werden, die am meisten leiden.
  • Es braucht jetzt Solidarität mit KMUs, selbständig Tätigen und freischaffende Künstler*innen
  • Viele hart arbeitende selbständig Erwerbende sind plötzlich unverschuldet in Existenznot. Die reiche Schweiz soll und kann nicht wegschauen!

Neuigkeiten

2020-03-20 08:11:10 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2020-03-19 20:21:01 +0100

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