An: Martin Pfister, Bundesrat, Vorsteher des VBS, Urs Loher, Rüstungschef / Direktor armasuisse, Priska Seiler Graf, Präsidentin SiK-N, Mathias Zopfi, Präsident SiK-S, Guy Parmelin, Vorsteher des WBF

Keine Stadt schutzlos: Schweizer Technologie zum Schutz der Zivilbevölkerung

Für eine Schweiz, die defensive Technologien zum Schutz der Zivilbevölkerung entwickelt.
Der Bund soll prüfen und die gesetzlichen sowie finanziellen Grundlagen schaffen, damit in der Schweiz eine staatlich kontrollierte industrielle Fähigkeit zur Entwicklung und Produktion moderner Raketenabwehrsysteme aufgebaut werden kann.
Diese Systeme sollen in erster Linie dem Schutz der Schweizer Bevölkerung dienen und – unter klaren rechtlichen, menschenrechtlichen und sicherheitspolitischen Bedingungen – auch an Staaten geliefert werden können, die sich gegen völkerrechtswidrige Angriffe auf ihre Bevölkerung verteidigen müssen.
Dabei sollen Transparenz, demokratische Kontrolle und der ausschliesslich defensive Zweck der Systeme zentral sein.

Warum ist das wichtig?

Moderne ballistische Raketen können Städte und kritische Infrastruktur innerhalb weniger Minuten treffen.
Ohne ausreichende Abwehrmöglichkeiten bleibt die Zivilbevölkerung solchen Angriffen weitgehend schutzlos.
Der Aufbau eigener defensiver Fähigkeiten würde die Sicherheit der Schweiz stärken, technologische Abhängigkeiten reduzieren und könnte gleichzeitig dazu beitragen, bedrohte Staaten beim Schutz ihrer Bevölkerung zu unterstützen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Fähigkeit anzugreifen, sondern Menschenleben, Infrastruktur und zivile Einrichtungen vor Raketenangriffen zu schützen.

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