An: Schulpflege - Gemeinderat

Faire Betreuungskosten: Familien fördern statt bestrafen

1. Den Mittelstand spürbar entlasten Arbeit muss sich lohnen. Wir fordern höhere Einkommensgrenzen für Vergünstigungen, feinere Tarifstufen und den Abbau von Schwelleneffekten, damit Mehrarbeit nicht durch sprunghaft höhere Betreuungskosten bestraft wird. Sehr hohe Einkommen sollen via Progression stärker beitragen.

2. Wirksame Geschwisterrabatte einführen Mehrkindfamilien tragen überproportionale Kosten. Wir fordern bei gleichzeitiger Betreuung (inkl. Ferienbetreuung) einen fixen Rabatt von mindestens 15 % ab dem 2. Kind und mindestens 30 % ab dem 3. Kind.

3. Alleinerziehende stärken Ein-Eltern-Familien tragen die Last alleine. Wir fordern einen zusätzlichen, existenzsichernden Rabatt von mindestens 10 % auf die Betreuungskosten sowie den langfristigen Ausbau dieser Unterstützung.

4. Effizienz statt reine Tariferhöhungen Ein besserer Kostendeckungsgrad darf nicht allein auf dem Rücken der Eltern ausgetragen werden. Gefragt sind eine optimale Auslastung der Plätze, effiziente Personalplanung und optimierte Betriebsabläufe.

5. Volle Transparenz und regelmässige Kontrolle Wir fordern die Offenlegung der tatsächlichen Vollkosten, Tarifvergleiche mit Nachbargemeinden sowie eine Überprüfung der Tarife alle zwei Jahre – angepasst an die reale Kaufkraft, Teuerung und die Wohnkosten der Familien.

Warum ist das wichtig?

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Dennoch stossen Familien im ganzen Kanton Zürich – von Pfäffikon, Wetzikon und Uster bis nach Schwerzenbach und darüber hinaus – bei den Betreuungskosten zunehmend an ihre Grenzen. Es braucht jetzt den Übergang zu einer nachhaltigen und familienfreundlichen Finanzierung. Wir fordern eine spürbare Entlastung des Mittelstands und faire Tarife – Erwerbsarbeit von Eltern darf nicht finanziell bestraft werden.

Unterstützen Sie unsere Petition für eine starke, bezahlbare Kinderbetreuung in Ihrer Gemeinde! Gemeinsam senden wir ein klares Signal an die Gemeinden und den Kanton, dass hier dringend systemische Anpassungen nötig sind.