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Elektroschrott: das dunkle Pferd der Umweltprobleme

Elektronikschrott oder „Elektronikschrott“ ist zum am schnellsten wachsenden Abfallstrom in der industrialisierten Welt geworden. Elektroschrott bezieht sich auf elektronische Geräte wie Mobiltelefone, Computer, Drucker, Fernseher, Spielzeug, Waschmaschinen und andere elektronische Haushaltsgeräte.

Warum ist das wichtig?

Der größte Teil dieser Elektronik wird aufgrund neuer Technologien und geplanter Veralterung innerhalb von drei Jahren weggeworfen. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Computers hat sich von sechs auf zwei Jahre erheblich verringert, und der durchschnittliche Lebenszyklus heutiger Mobiltelefone beträgt nur 9 bis 18 Monate. Infolgedessen werden jährlich bis zu 50 Millionen Tonnen Elektronikschrott produziert, die meisten davon aus Ländern der Ersten Welt, deren strenge Recyclinggesetze die sichere Entsorgung teuer und langwierig machen.

Infolgedessen wird ein Großteil davon in Länder der Dritten Welt wie China, Indien, Pakistan, Vietnam, die Philippinen und Afrika exportiert, die keinen strengen Vorschriften unterliegen. Diese Ausfuhr ist nach dem Basler Übereinkommen illegal, wonach "gefährliche Abfälle im Herkunftsland entsorgt werden müssen".

Was es mit der Umwelt macht:

Chemikalien in Elektroschrott können Quecksilber, Blei, Cadmium, Arsen, Nickel und Chrom sein. Diese Verbindungen können in der Umwelt sehr persistent sein und werden von Pflanzen über den Boden und vom Menschen über Nahrung, Wasser, Luft, Staub, Hautkontakt und Verschlucken aufgenommen.

Was es Menschen antun kann:

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können niedrige Gehalte an Blei, Quecksilber und Cadmium neurologische Schäden, Krebs, Lungen-, Nieren-, Schilddrüsen- und Lebererkrankungen sowie Verhaltens- und Lernschwierigkeiten bei Kindern verursachen.

Was kann getan werden:

Regierungen auf der ganzen Welt müssen den Export ihrer Elektroschrott in diese Länder der Dritten Welt einstellen und stattdessen versuchen, ihre eigenen Abfallmethoden zu verbessern. Die Regierungen sollten sich dafür verantwortlich fühlen, ihre eigenen Recyclingprogramme für Elektroschrott zu verwalten, damit Unternehmen diesen Weg billiger und nachhaltiger erkunden können, anstatt einfach die Pflicht auf Länder zu verlagern, die Geld benötigen.