An: Bundesräte
Bundes-Sonderermittlungen jetzt! Gerechtigkeit für die Opfer von Crans-Montana
40 Tote in Crans-Montana – Behörden dürfen nicht gegen sich selbst ermitteln
Am Neujahrstag 2026 verloren in der Schweiz 40 Menschen – überwiegend Jugendliche – bei einem verheerenden Brand in Crans-Montana ihr Leben.
Diese Tragödie hätte möglicherweise verhindert werden können.
Der Brandschutz liegt formell beim Kanton Wallis, wird jedoch systematisch an Gemeinden delegiert. Verantwortung wird weitergereicht, Kontrollen bleiben lückenhaft. In mehreren Pressekonferenzen haben sowohl Gemeinde- als auch Kantonsvertreter gravierende Versäumnisse gezeigt – fachlich wie kommunikativ.
Besonders problematisch: Der Kanton Wallis führt selbst die Ermittlungen und die Anklage. Das ist ein klarer Interessenkonflikt. Vertrauen entsteht so nicht.
Wir fordern deshalb:
👉 In ausserordentlichen Fällen mit möglichem Behördenversagen müssen Bundes-Sonderermittlungen durch den Schweizerischer Bundesrat möglich sein.
Diese Petition steht für:
- unabhängige Ermittlungen
- Transparenz statt Vertuschung
- Verantwortung statt Wegschauen
- und Respekt gegenüber den Opfern und ihren Familien
40 Tote sind kein Verwaltungsfehler.
Das ist ein Weckruf.
Warum ist das wichtig?
Weil hier nicht nur ein tragischer Brand passiert ist – sondern ein Systemversagen sichtbar wurde.
Wenn ein Kanton für den Brandschutz verantwortlich ist, gleichzeitig aber selbst untersucht, ob er versagt hat, dann fehlt das wichtigste Element eines Rechtsstaats: Unabhängigkeit.
Ohne unabhängige Ermittlungen:
- bleibt Wahrheit unvollständig
- werden Fehler nicht konsequent aufgearbeitet
- wiederholen sich Tragödien
40 Menschenleben sind kein Detail.
Sie sind ein Massstab, an dem sich der Staat messen lassen muss.
Warum sollten sich andere dieser Petition anschliessen?
Weil es auch dein Kind hätte sein können. Dein Bruder. Deine Freundin. Du selbst.
Sicherheit endet nicht an Gemeindegrenzen. Und Verantwortung darf nicht dort aufhören, wo sie unbequem wird.
Diese Petition fordert nichts Radikales. Sie fordert etwas Selbstverständliches:
👉 Dass bei schwerem Behördenversagen unabhängig ermittelt wird.
Nicht aus Wut. Sondern aus Respekt. Respekt vor denen, die ihr Leben verloren haben. Respekt vor denen, die zurückbleiben. Und Respekt vor einem Rechtsstaat, der diesen Namen verdient.
Unterschreiben heisst:
- Wir akzeptieren kein Wegschauen
- Wir lassen Verantwortung nicht verdunsten
- Wir wollen, dass sich so etwas nie wiederholt
40 Menschen sind nicht „ein tragischer Vorfall“. 40 Menschen sind ein Auftrag.
👉 Wenn wir jetzt schweigen, wird das nächste Unglück nur eine Frage der Zeit.